Montag, 12. Juni 2017

Montagsmotivation - Take a Break


Meine heutige Montagsmotivation ist ein bisschen unkonventionell, denn ich kündige eine Pause an. Jawohl. Kaum zu glauben, aber wahr: Lotte Fuchs macht Sommerpause. 
Wie es dazu kam? Ich habe derzeit ein bisschen das Gefühl in ein kreatives Loch gefallen zu sein. Meine Ideen kommen mir abgedroschen und langweilig vor, mir fehlt die freudige Erwartung endlich einen Post schreiben zu können, das Gefühl ganz aufgeregt zu sein und den Kopf voller Ideen zu haben. 

Und aus diesem Grund atme ich durch. Ich lehne mich zurück, schaue was für kreative Ideen sich sammeln können, wohin mich alles führt, wenn ich keinen Plan habe und mich treiben lasse. 
Ich überlege nämlich schon länger in welche Richtung es mit Lotte Fuchs gehen soll. Will ich mich mehr auf Montagsmotivationen konzentrieren, auf Bücher, Literatur, Rezepte? Was macht diesen Blog besonders, bringt euch dazu vorbei zu schauen? Sollte ich meine kreativen Texte, meine Kurzgeschichten und längeren Werke auch einfließen lassen? Möchte ich einen Newsletter damit machen oder mich vielleicht doch lieber ganz auf den Alltag, Organisation und Struktur konzentrieren? Ihr seht: In meinem Kopf herrscht ein wenig Chaos und aus diesem Grund mache ich eine Pause. Am 30.06 melde ich mich wieder mit dem Rückblick der Bücher im Juni und wahrscheinlich einem Kopf voller Ideen. Aber bis dahin bin ich sozusagen im Fuchsurlaub. 

Falls ihr mir ein wenig helfen wollt Ordnung in alles zu bringen freue ich mich sehr. 
Deswegen schreibt mir gerne jederzeit eine E-Mail oder einen Kommentar, in dem ihr mir sagt, was euch besonders gut an dem Blog gefällt, wovon ihr gerne mehr lesen möchtet und was ihr euch wünscht. 


The creation of something new is not accomplished by the intellect but by the play instinct acting from inner necessity. The creative mind plays with the objects it loves. 

Carl Jung


Ich schicke euch wunderbare Grüße und wünsche euch eine fantastische Zeit
Lotte

Mittwoch, 7. Juni 2017

5 Dinge die ich vor Berufsbeginn gerne gewusst hätte

Nachdem ich nun 6 Monate arbeite, gibt es einige Dinge, die ich mir wünschte vor Berufsbeginn gewusst zu haben. Das sind zunächst Kleinigkeiten, diese hätten mir aber den Einstieg sicherlich ein wenig erleichtern können. Da man hinterher ja bekanntlich immer klüger ist, habe ich heute 5 Dinge mitgebracht, die mir vor dem Berufsleben hätten bewusst sein können. 
Viel Spaß beim Lesen. 

1. Business Kleiderschrank
Früher in der Uni war es völlig einerlei, ob ich in einem abgerissenen Nirvana Shirt mit Samtröckchen und Chucks erschienen bin. Im Berufsalltag ist das wahrscheinlich nicht die beste Idee. Wie erwachsen man wird stellte ich nicht zuletzt dadurch fest, dass ich meine Kleidung nun ausschließlich nach dem Aspekt "Kann ich das zur Arbeit anziehen" auswähle. Seither versuche ich mich an Etuikleidern und schönen Blusen und muss zugeben, dass ich wirklich Freude daran habe mich entsprechend zu stylen. 

2. Du bist verantwortlich
Oh ja. Mit einem Mal. Im Praktikum war das ein wenig anders. Da war deine Betreuung für dich verantwortlich und fertig. Jetzt heißt es für das eigene Handeln gerade zu stehen und Ausreden gibt es nicht. Das mag zunächst ein wenig beängstigend sein, hilft mir aber auch dabei meine Arbeit wirklich gründlich zu machen. 

3. Delegieren muss man lernen
Aprospros Praktikum. Es ist gar nicht so leicht wie ich dachte Aufgaben an andere zu delegieren. Das will geübt und gelernt sein. Bisher war ich entweder am kürzesten Ende (also Praktikantin) oder als Studentin ganz klar für mich alleine verantwortlich. Dinge abzugeben, eine Rückmeldung zu geben und Aufgaben zu verteilen muss man wirklich lernen. 




4. Das Studium ist nicht ausreichend
Oh sie reden viel in der Uni. Die Professoren und Dozenten tun viel dafür uns zu vermitteln wie gründlich und perfekt unsere Ausbildung ist. Wenn wir von der Uni kommen, halten wir uns für die Meister unseres Fachs. Das ist jedoch gar nicht so. Zu Beginn war es seltsam zu sehen wie wenig die Uni mir mitgegeben hat und wie groß der Berg an Dingen ist, die ich völlig neu lernen muss. Ich bin mit einem guten wissenschaftlichen Grundgerüst gestartet. Dennoch sind es viele Dinge, die völlig neu dazu kommen. 

5. Du wirst von dir überrascht sein
Immer. Egal in welche Richtung. Innerhalb von sechs Monaten habe ich unendlich viel Neues gelernt. Ich bin eloquenter geworden, stelle mich aber gleichzeitig noch mehr in Frage als zuvor. Ich kann manche Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte, bei anderen, die vielleicht einfach erschienen, brauche ich länger. Der Arbeitsalltag in den ersten Monaten ist voll von Überraschungen, neuen Erkenntnissen und Wegen. Gleichzeitig verwirrend, herausfordernd und spannend. 

Zusatz: Manchmal ist die einfache Lösung die beste
Manchmal bin ich zu fertig um abends noch das Essen für den nächsten Tag vorzubereiten. In der letzten Woche habe ich sieben Tage am Stück gearbeitet und den ersten freien Tag ausschließlich mit Serien schauen und schlafen verbracht. Manchmal ist es nicht mehr möglich alles zu machen. Dann lasse ich einen Blogpost ausfallen oder begnüge mich mit dem Essen in der Kantine statt mit selbstgemachten. Manchmal bin ich zu fertig um wirklich zu joggen und gehe einfach spazieren. Fünfe gerade sein lassen und die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht schaffe ist ein wichtiger Baustein im letzten halben Jahr geworden. Manchmal ist einfach am besten. Das hätte ich wirklich gerne vor Beginn der Berufstätigkeit in meinem Bewusstsein verankert. Es hätte mir in den ersten Monaten einiges an Performance Stress erspart ;)


Was hättet ihr gerne vor dem Einstieg in das Berufsleben gewusst? Ich bin gespannt darauf eure Erfahrungen zu hören. 
Habt einen wundervollen Mittwoch
Liebste Grüße
Lotte

Dienstag, 6. Juni 2017

Dienstagsmotivation: A social Life?

In den letzten Tagen habe ich viel über soziale Medien nachgedacht und darüber, wie sie unseren Alltag beeinflussen. Dass wir über unsere Accounts bei Instagram und Co einen gewissen Filter legen, ist denke ich jedem von uns bewusst. Ich mache das nicht anders. Gar nicht unbedingt, um zu zeigen wie perfekt mein Leben ist, sondern, weil ich in Momenten in denen ich verheult auf meinem Sofa sitze oder mich streite eher selten auf die Idee komme jetzt ein Foto zu machen. Wir kreieren eine Marke, ein Bild, eine Idee von uns. Ganz so, wie wir gerne sein würden. Halten die Momente fest, die uns besonders schön, stilvoll oder glanzvoll erscheinen und posten diese dann auf unseren Accounts. Das ist völlig in Ordnung und ich bin mir sicher niemand möchte ein Bild von mir als verheultem Waschbär sehen, trotzdem überrascht es mich, wie sehr ich mich manchmal verliere. In all den bunten Bildern, all den Highlights im Leben der anderen, den Sonnenuntergängen am Strand, dem Candlelight Dinner zu Zweit und dem Hochglanzbild vom Traumurlaub in der Karibik oder New York. Ich scrolle durch die sozialen Medien, vergleiche und schaue mein Leben an. Ein Leben, das großartig und wundervoll ist, aber neben allem anderen auch aus Rechnungen, Steuererklärung, Wohnungsputz und Regenwetter besteht. Ich bin nicht 24 Stunden am Tag schön, gut gelaunt und perfekt geschminkt. Ich schaffe es nicht permanent all meine Ziele zu erreichen und perfekt zu sein. Das muss ich auch gar nicht. Und trotzdem, wenn ich mich durch Instagram scrolle habe ich manchmal das Gefühl die Einzige zu sein, die auch mal einen miesen Tag hat, deren Hose an der Hüfte kneift, die kalten Tee von gestern trinkt und es wieder nicht geschafft hat einkaufen zu gehen.
Und ich denke gerade meiner Generation, die nicht zu 100% mit sozialen Medien groß geworden ist (HA! Keine Fotos meiner Jugendsünden im Internet) und trotzdem nun damit alltäglich konfrontiert ist, fällt es ein wenig schwer sich abzugrenzen. Wir glauben die Realität zu sehen und schauen doch nur Ausschnitte an. Ganz wie bei einem Bild von Monet, wird das Gesamterleben verschwommener je kleiner der Ausschnitt ist. Und genau das ist es. Wir sehen einen winzigen kleinen Ausschnitt an lilafarbenen Tupfern und glauben dies sei die Gesamtheit. Gehen wir jedoch ein Stückchen weiter weg, sehen wir, dass ein Leben aus mehr besteht. Aus Untiefen und Grün und Schwarz und Weiß, aus Tupfern, die insgesamt ein großes Ganzes ergeben. Nicht perfekt, aber wunderschön. Wie der Seerosenteich von Monet, den wir nur von Weitem richtig erkennen.
Wunderbar eingefangen wurden meine Gefühle übrigens in zwei  Kurzfilmen, die ich auf youtube fand- Vielleicht findet ihr ja die Zeit sie euch anzuschauen.
Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Start in die neue Woche
Liebste Grüße
Lotte





Beliebte Posts