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Von kommunistischen Kängurus und dem Privileg in einer schönen Stadt zu spazieren


Einen wunderbaren Nachmittag wünsche ich euch

Derzeit genieße ich in vollen Zügen meine Semesterferien an der Ostsee.
Das Schöne daran ist, dass man nicht nur ganz viel Zeit hat, sondern hier an der Küste
wunderbare Landschaften und einzigartige Stdädte genießen darf.

Was macht man also mit diesen wunderbaren Voraussetzungen?

Zunächst einmal bin ich immer offen für neue Bücher und Geschichten.
In gewisser Weise bin ich ein richtiger Lesefuchs ;-)

Nun haben wir ja gestern festgestellt wie schön es ist sich auf seichte Art zu amüsieren.
Aber manchmal darf es schon auch etwas anspruchsvollerer Witz sein.
Und für alle die mit Bangen auf das kommende Osterfest schauen habe ich einen wunderbaren Tipp:

"Das Känguru Manifest" von Marc Uwe Kling.
Das ist die wunderbare Fortsetzung zu seinem Buch: "Die Känguru Chroniken"
Worum geht es dabei? Es handelt mehr oder weniger davon wie es ist,
wenn man als Kleinkünstler (der nicht Kleinkünstler genannt werden will)
 mit einem kommunistischen Känguru zusammen lebt.
Dieses Känguru hat nicht nur im Vietkong gekämpft,
 sondern auch seine ganz eigene Vorstellung davon,
 wie das Leben eigentlich aussehen müsste
und ist der wunderbare Beweis dafür dass Sozialkritik auch Spaß machen kann.
Mir persönlich hat besonders gut seine "Not-to-do" Liste gefallen auf der es all die Dinge
festhält, die seiner Meinung nach ihm selbst, der Gesellschaft oder der Umwelt
beträchtlichen Schaden zufügen würde und die man dementsprechend auf keinen Fall tun darf.
Letztendlich bleibt laut dieser Liste nicht viel anderes übrig als in der Hängematte liegen und Schnapspralinen essen.
(Da bin ich natürlich sofort dabei was denkt ihr denn;-) )
Ein herrliches Buch über das man richtig lachen kann.
Mein Tipp: Um sich eine richtige Vorstellung von dieser Wohngemeinschaft machen zu können
lohnt es sich das Hörbuch zu kaufen. Marc Uwe Kling verlieht sowohl dem Kleinkünstler als auch dem Känguru wunderbare Stimmen, die man so schnell nicht vergisst.

Als echter Lesefuchs ist man natürlich mit so einem Buch oder Hörbuch nicht lange beschäftigt sondern braucht fortwährend neue Beschäftigungen und so war ich heute in der wunderschönen Stadt Stralsund unterwegs. Auch so ein nicht ganz geheimer Geheimtipp.
Wer die Stadt vor 10 Jahren besucht hat sollte das unbedingt einmal wieder tun. Sie ist atemberaubend schön geworden.
Beinahe alle Häuser sind inzwischen renoviert worden und die Stadt bietet gerade jetzt wenn
so langsam die Sonne wieder hervor kommt einen wunderschönen Anblick.
Fahrt hin es lohnt sich.
Natur, Meer und eine schöne Stadt, die dazu auch noch Weltkulturerbe ist.
Und falls ihr demnächst einmal dorthin fahrt und eure Mägen knurren:
Schaut im Café Damaschke vorbei. Dort kann man ganz herrlich frühstücken und das zu jeder Tageszeit. Außerdem ist die Besitzerin des Cafés (die aus der Not heraus weil ihre Familie nicht so viel essen konnte wie sie backen und kochen wollte) immer für einen netten Plausch zu haben.

Und danach? Genießt die Stadt. Schlendert am Hafen entlang. geht die Sundpromenade auf und ab.
Besucht das Johannis- und das Heilgeistkloster und lasst es euch einfach nur gut gehen.
Na Lust bekommen? Noch nicht? Dann schwelgt in diesen Bilder, spätestens dann seid ihr überzeugt.

Es grüßt euch eure

Lotte Fuchs


Das Rathaus am Alten Markt. Wunderschön... Auch von Innen. Da gibt es einen wunderbaren Schokoladenladen.
Die Mühlenstraße in Stralsund


Das Hansa-Gymnasium der Stadt Stralsund. Ich bin sehr froh dass ich nicht dort mein Abitur gemacht habe. Mit diesem direkten Blick auf den Sund hätte ich noch mehr aus dem Fenster geschaut. ;-)

 
Na hättet ihr bei diesem Auusblick lernen können?
Ein Blick auf den Hafen gefällig ?




Wie die Hühner---äh Möwen auf der Stange 

Kommentare

  1. Hallo Lotte,

    willkommen im Bloggerland und viel Spaß in dieser doch ganz besonderen Welt! Mein Blog liegt zwar seit einiger Zeit im Dornröschenschlaf aber ich habe mir fest vorgenommen, bald wieder einzusteigen. Liebe Grüße vom *Glüxkind*

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