Direkt zum Hauptbereich

Erster Tag in Leipzig

Was man an seinem ersten Tag in der Stadt nicht wieder alles zu tun hat...
Wäsche waschen, Koffer auspacken, die Folgeschäden eines ausgekippten Apfelsaftpakets beheben (das war eine Arbeit), den Ofen putzen, seinen Studentenausweis aktualisieren, das neue Semesterticket kaufen, einkaufen gehen, in die Uni gehen, die Heizung entlüften (jaaa das habe ich ganz allein gemacht, wer braucht schon Männer, wenn es einen Baumarkt gibt ;-) ), einen Mann kennen lernen (merkt auf DAS ist natürlich besonders wichtig)und spontan ein 3stündiges "Süßes Spontantreffen haben" (wer kennt den passenden Film zum Zitat? Dem schicke ich eine Tüte Gummibärchen als Belohnung), das man natürlich wiederholen wird, in die Bibliothek gehen, Freunde wieder treffen, die Vorlesung für eine Freundin per Video aufnehmen, da diese gerade New York unsicher macht, das bessere Seminar aussuchen und und und...
Der Tag hätte gut und gerne noch einmal 24 Stunden haben können. Und bei alle dem meine Lieben war es einfach toll.
Die Stadt hat mich wieder. Seit gestern heißt es wieder "Lotte and the City"
Also auf ins neue Semester und rein ins vergnügen :-)
Und zum Schluß noch ein netter Spruch von Mark Twain. Absolut zutreffend

Es grüßt euch
Lotte 


Kommentare

Beliebte Posts

Selbstfürsorge rulez...

Wisst ihr noch, wie ich letzten Montag 3 Zeilen als Montagsmotivation schrieb? Das lag an mir. Ich war ein Esel.
Zwei Wochen ungefähr lief ich schon mit ziemlich fiesen Schmerzen durch die Gegend. Ich habe mir eingeredet, dass alles gar nicht so schlimm sei, ich mich ein bisschen anstellen würde und sowieso bin ich überhaupt immer viel zu zimperlich.
Bis ich dann am Samstag erst beim kassenärztlichen Notdienst und dann eine Weile in der Notaufnahme abhing, weil ich eine Infektion verschleppt hatte. Yay, so muss das sein.
Clever wie ich war hatte ich alle STOPP Schilder meines Körpers ignoriert, konsequent weitergearbeitet und mich immer wieder davon überzeugt, dass ich natürlich Höchstleistung von mir zu erwarten habe. Bis nichts mehr ging.
Es hätte mir eine Warnung sein können, als ich am Donnerstag eine Verabredung absagte, weil mir vor Schmerzen ein wenig schwarz vor Augen wurde (nach 11 Stunden arbeiten). War es aber nicht, weil ich in meiner grenzenlosen Selbstüberschätzung dachte…

Geburtstagstorte

Kennt ihr noch Findus und Petterson? Da gibt es ein Buch mit dem Titel "Eine Geburtstagstorte für die Katze". In diesem Buch versucht Petterson so ziemlich alles um eine Tort für Findus herzustellen. Klappt am Ende auch, aber ich bin mir sicher dem Herrn ist dabei das eine oder andere graue Haar gewachsen.
Ungefähr so ging es mir gestern und das liegt alles an Fräulein C. Fräulein C lernte ich letztes Jahr bei einem Einführungstag für neue Mitarbeiter kennen. Ein Blick und wir beide waren sofort verknallt. Seither ist Fräulein C fester Bestandteil meines Freundeskreies, wir telefonieren quasi ständig, treffen uns so oft es geht und flippen beide ein bisschen aus, wenn der jeweils andere Geburtstag hat.
An sich auch sympathisch, bis Fräulein C die folgenden Worte sprach "Du brauchst zu deinem Geburtstag eine Torte. Ich habe nämlich Kerzen gekauft" Könnte ich ignorieren, hätte ich ihr nicht vor einem Monat ungefähr dasselbe gesagt und sie gezwungen eine Benjamin Blüm…

Done is better than perfect

Ich habe einen Hang dazu alles möglichst perfekt machen zu wollen. Das klingt wie ein Satz, den man gut im Vorstellungsgespräch sagen kann, wenn man nach seinen Schwächen gefragt wird. Beschaulich, sympathisch und definitiv jemand, der sich in seine Aufgaben verbeißt.  Perfektionismus ist angesagt, ein bisschen hip und wir können uns alle darin sonnen.  In Wahrheit sind wie nämlich meist ein bisschen stolz auf uns, wenn wir behaupten nach Perfektion zu streben.  Nur, dass es leider Augenwischerei ist und eine willkommene Ausrede um sich am Ende schlecht zu machen, runter zu ziehen oder auf andere, vermeintlich luderige Menschen herab zu blicken. 
Dabei macht Perfektionismus meistens eins: Gelähmt.  Wenn ich eine Aufgabe nur perfekt bewältigen kann und ansonsten nichts wert bin, so scheitere ich eigentlich schon zu Beginn. Es gibt keine Perfektion. Niemals. Strebe ich jeden Tag aufs Neue danach, so mache ich mich immer wieder bewusst unglücklich und gelähmt, starre mit sehenden Augen …