Direkt zum Hauptbereich

Süße Geschenke

Vor kurzem bekam ich die folgende E-Mail:

Hallo
bist du am Montag zu dem Gruppenfoto auch da?
Ich hab nämlich am WE vor endlich mal die Erdnussbuttermuffins zu backen. Da würd ich dir gern mal ne Kostprobe am Montag mitbringen :-).



Ist das nicht nett? Da denkt jemand an mich und meine Leidenschaft für Kuchen und prompt werde ich versorgt. Tolle Menschen gibt es. Menschen, die einem einfach so ihre Muffins abgeben. (Das ist Nächstenliebe, glaubt mir ;-))

Und dann sind diese Muffins auch noch deratig gut, dass man es kaum glauben kann.

Ich liebe diese Art von Überraschungen (ganz unabhängig davon ob ich sie bekomme oder bereite), winzige Kleinigkeiten, die einfach zeigen: Jemand denkt an dich und jemand möchte dir eine Freude machen.
Und was spricht eigentlich dagegen so etwas zu tun? Es gelingt eigentlich immer und bereitet vielen Menschen Freude. Ich hab mich noch den ganzen Tag über die E-Mail gefreut und dann am Montag den ganzen Tag über die schönen Muffins.
Also los meine Herrschaften:
Auf geht es: Nehmen wir uns vor den Menschen hin und wieder eine kleine und unerwartete Freude zu machen. Es gibt nichts Besseres (für jeden Beteiligten)

Ich mache das auch sehr gerne, ob es der perfekte Sushiteller ist, den man zu einer Einladung mitbringt, ein Stück Quiche, das ein flüchtiger Bekannter bekommt weil er das Rezept spannend fand oder ein Lächeln für den Menschen in der Straßenbahn gegenüber. Es muss nicht viel sein, nur ein kleines Zeichen der Freude an den Mitmenschen.
Glaubt mir, nicht nur der andere hat etwas davon, auch ihr.



Ich wünsche euch den schönsten Tag

Lotte

PS: Hatte ich erwähnt dass die Muffins absolut FABELHAFT waren?

Kommentare

  1. Das ist ja eine nette Geste. :) Aber ob das mit der Erdnussbutter Not tut...ich weiß ja nicht.^^

    lg Anna :)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Montagsmotivation: all die kleinen Dinge

Es gibt da so ein großartiges Zitat von Andy Rooney, das mir immer mal wieder in den Sinn kommt, sobald der Alltag Einzug hält:

"For most of life, nothing wonderful happens. If you don’t enjoy getting up and working and finishing your work and sitting down to a meal with family or friends, then the chances are that you’re not going to be very happy. If someone bases his happiness or unhappiness on major events like a great new job, huge amounts of money, a flawlessly happy marriage or a trip to Paris, that person isn’t going to be happy much of the time. If, on the other hand, happiness depends on a good breakfast, flowers in the yard, a drink or a nap, then we are more likely to live with quite a bit of happiness."

Andy Rooney

Tatsächlich passieren große und lebensverändernde Dinge doch (zum Glück) nicht jeden Tag. Eigentlich lebt man ja so insgesamt betrachtet mehr vor sich hin. Das kann einerseits frustrierend erscheinen, ist aber andererseits vielleicht auch gar nicht sch…

Zeitmanagement zusammengefasst

Gestern war ich ziemlich fertig. Nach nur drei Stunden Schlaf verbrachte ich den Tag eigentlich damit im Bett zu liegen, Torte zu essen, "Da Vincis Demons" zu schauen und mit Freunden zu telefonieren. Und ganz nebenbei stolperte ich über ein Zitat zum Thema Zeitmanagement. Und weil ich es so schön finde, habe ich es euch einfach heute mitgebracht. Um ehrlich zu sein war ich am Sonntag nämlich nicht in der Lage weiter zu denken als "Oh ich esse jetzt einmal ganz viel Kuchen". 
“ Instead of saying “I don’t have time” try saying “it’s not a priority,” and see how that feels. Often, that’s a perfectly adequate explanation. I have time to iron my sheets, I just don’t want to. But other things are harder. Try it: “I’m not going to edit your résumé, sweetie, because it’s not a priority.” “I don’t go to the doctor because my health is not a priority.” If these phrases don’t sit well, that’s the point. Changing our language reminds us that time is a choice. If we don’t like…