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Tagiatelle al funghi à la Charlotte

Ja, ja... Die Lotte muss gerade sehr, sehr viel essen. Ihr glaubt gar nicht wie viel. Nur leider hat sie nicht besonders viel Zeit (wie eigentlich immer! Ich frag mich gerade wann ich da letzte Mal so richtig Zeit hatte... ähm, egal) dafür aber großen scheinbar unersättlichen Hunger. Alles wie üblich also ;-)
Demnach müssen Rezepte her, die schnell gehen, satt machen UND lecker sind. Wie wäre es mit Tagiatelle al funghi?
Gute Idee? Find ich auch. Da ich noch immer von meinem Italienurlaub geschädigt bin, mache ich zur Zeit an alle meine Gerichte grundsätzlich ZITRONEN. Ob es nun passt oder nicht, Zitrone muss dabei sein und so enthält mein Rezept für Tagiatelle al Funghi selbstverständlich den Saft dieser herrlichen, gelben Frucht und Zitronenschale und Olivenöl... Ihr seht: Italien ist noch ganz bei mir. Ist das jetzt unpatriotisch wegen Fußball EM und so? Falls ja: Liebe Fans, nicht nur beim Fußball können wir noch von diesen heiß(blütig)en Südländern lernen. Auch beim Kochen gibt es eine ganze Menge was sie uns voraus haben.
Habt ihr zum Beispiel gewusst dass die besten Nahrungsmittel in Italien gar nicht verkauf werden? Das behauptet zumindest der Reiseführer, den ich quasi auswendig gelernt habe. Die wirklich besten Nahrungsmittel werden innerhalb der Familien getauscht. Die Ware zweiter Qualität kommt dann an Restaurants und in die Läden in Italien und der Rest wird dann in die ferne Welt geschickt. Eigentlich richtig so oder? Man kann das Beste doch auch ruhig einmal für sich behalten. Jetzt bitte KEIN typisch deutsches Kopfschütteln nach dem Motto "War ja wieder klar, die behalten alles für sich. Ist ja sooo typisch und wir werden wieder mit Mist abgefüllt und überhaupt haben die immer besseres Wetter und dann auch noch das Mittelmeer und wir haben wieder nichts... " Blablabla. So etwas will ich nicht hören, verstanden? Erstens steht das bloß im Reiseführer (und der irrt sich auch gerne Mal) und Zweitens will ich keine kleinlichen Spießbürgergedanken auf meinem Blog. Klar soweit? ;-)
Ich bin keine Italienerin, was ich sehr schade fände, denn dann hätte ich eine Menge High-Heels, würde durch Rom stöckeln und einen Haufen italienischer Verehrer abblitzten lassen... Sehr traurig. Aber Glück für euch, denn deswegen verrate ich euch mein liebstes und auch einziges Rezept für Tagiatelle al Funghi à la Charlotte.

Ihr braucht
frische Tagiatelle
Champignons (ich nehme immer die Braunen)
sehr gutes und richtig leckeres Olivenöl
eine Zitrone
Zitronenschale
Salz, Pfeffer, Honig (wahlweise Zucker, aber den esse ich so gut wie gar nicht mehr)
Parmesan

Das macht ihr
Pilze waschen und in feine Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin anbraten. Mit Zitronensaft ablöschen und mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Bis es euch so richtig gut schmeckt. Bei mir kommt meistens noch mehr Zitrone dran, ich sage ich ich bin noch Italien geschädigt. Alles unter die fertig gekochten Tagiatelle heben und mit dem Sparschäler Parmesan in dünnen Streifen drüber hobeln

FERTIG. Mmmmmh so gut, das glaubt ihr nicht.



Und weil ihr es seid und ich weiß, dass man nicht immer auf alle Verlinkungen klicken möchte hier noch  Bilder  von den tollen Zitronen in Sorrento
Ich wünsche euch den wunderbarsten und herrlichsten Tag 
Lotte

Kommentare

  1. leider, leider gibt es solche Zitronen bei uns nicht, nur im oberteueren Versandhandel.

    P.S. diesesmal war ich schneller, denn gestern gab es eine aehliche Sosse, allerdings mit Trueffeloel.

    LG
    Regi

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    Antworten
    1. Liebe Regina
      Trüffelöl klingt nach einer genialen Alternative ;-) Ich nehme auch die üblichen Supermarktzitronen zum kochen. In Italien gab es diese Riesen an jeder Ecke und für sehr wenig Geld, aber hier habe ich sie auch noch nicht gefunden
      Ich wünsch dir einen schönen Nachmittag
      Lotte

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