Direkt zum Hauptbereich

Von neuen Taschen und einem typischen Lerntag

Es ist Wochenende und was tut man an einem ganz normalen Samstag? So das Übliche. Sich von einem Sommergewitter wecken lassen, frühstücken zu einer Freundin zum lernen fahren, eine Tasche geschenkt bekommen, seine Mittagspause mit der Freundin bei Maître verbringen und ein wunderbares Croques Madame essen (wie der gleichnamige Croque Monsieur, nur mit einem Spiegelei dazu), Abfragerunde über Abfragerunde durchexerzieren, sich die schönsten amerikanischen Blogs zeigen lassen (hier und hier). Dann ein Eis schleckend durch den Clara Park spazieren und sich natürlich weiter abfragen, sich über die Hitze wundern (abends um Sieben noch über 30°C das kann nicht mehr normal sein), am Abend nach Hause fahren und sich chinesisches Essen mitnehmen und ein kühles Bier trinken, dabei einen englischen Krimi gucken und sich vom aufziehenden Abendgewitter in den Schlaf donnern lassen.
Ein ganz normaler Samstag halt. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Unmengen gegessen habe. Normalerweise bin ich kein Freund von Take away Essen. Ich liebe gesunde und frisch zubereitete Mahlzeiten und könnte mein Leben nicht ohne Salat verbringen. Morgens gibt es bei mir Quark mit Unmengen an Obst, zwischendrin frische Pfirsiche oder Kirschen und Abends ein schön zubereitetes Essen, das fast immer Salat und viele Tomaten enthält. Häufig reicht mir der auch völlig. Kuchen backe ich lieber selbst (und das ohne Industriezucker) und Süßigkeiten esse ich fast nie (nur hin und wieder  brauche ich zu Therapiezwecken Unmengen an Schokolade), Obst ist erstens gesünder und zweitens einfach auch leckerer. Von daher ist es für mich wirklich ungewöhnlich einmal chinesisches Essen mitzunehmen. Aber alle Jubeljahre einmal kann ich dem Kokos-Hühnchen bei meinem Lieblingsasiaten nicht widerstehen. Asche auf mein Haupt, aber gut was soll's. Aber ich habe es mir so richtig schmecken lassen. Dazu das kühle Bier, welches allerdings gar nicht mehr den Weg meine Kehle herunter gefunden hat. Es ist gleich in meinem Mund verzischt. JA so heiß ist es hier.
Die Tasche von meiner Freundin ist übrigens in einem richtig schönen knalligen Rot. Sie hat die Tasche neu bekommen, konnte aber nicht übers Herz bringen dafür etwas Altes weg zu tun (ihre neue Strategie den Kleiderschrank zu entrümpeln: Für jedes neue Teil ein Altes weg tun. Könnt ich ja nicht). Und wir hatten trotz der Lernerei und dem Gefühl zu zerfließen einen richtig netten Tag.
Heute geht es weiter mit dem Diagnostik lernen, denn Morgen schreibe ich meine erste Klausur dieses Semester. Es heißt also fleißig bleiben.
Ich wünsche euch den schönsten Sonntag


Lotte

PS: Ich weiß es gibt einige von euch, die technisch nicht so bewandert sind. Auf die orangen Wörter könnt ihr drauf klicken, dann öffnen sich Links in einem neuen Fenster. (ja genau du bist gemeint liebe Mecki ;-) )









Kommentare

  1. Danke, kenn ich aber schon!! mach ich auch gleich. Mecki

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Montagsmotivation: all die kleinen Dinge

Es gibt da so ein großartiges Zitat von Andy Rooney, das mir immer mal wieder in den Sinn kommt, sobald der Alltag Einzug hält:

"For most of life, nothing wonderful happens. If you don’t enjoy getting up and working and finishing your work and sitting down to a meal with family or friends, then the chances are that you’re not going to be very happy. If someone bases his happiness or unhappiness on major events like a great new job, huge amounts of money, a flawlessly happy marriage or a trip to Paris, that person isn’t going to be happy much of the time. If, on the other hand, happiness depends on a good breakfast, flowers in the yard, a drink or a nap, then we are more likely to live with quite a bit of happiness."

Andy Rooney

Tatsächlich passieren große und lebensverändernde Dinge doch (zum Glück) nicht jeden Tag. Eigentlich lebt man ja so insgesamt betrachtet mehr vor sich hin. Das kann einerseits frustrierend erscheinen, ist aber andererseits vielleicht auch gar nicht sch…

Zeitmanagement zusammengefasst

Gestern war ich ziemlich fertig. Nach nur drei Stunden Schlaf verbrachte ich den Tag eigentlich damit im Bett zu liegen, Torte zu essen, "Da Vincis Demons" zu schauen und mit Freunden zu telefonieren. Und ganz nebenbei stolperte ich über ein Zitat zum Thema Zeitmanagement. Und weil ich es so schön finde, habe ich es euch einfach heute mitgebracht. Um ehrlich zu sein war ich am Sonntag nämlich nicht in der Lage weiter zu denken als "Oh ich esse jetzt einmal ganz viel Kuchen". 
“ Instead of saying “I don’t have time” try saying “it’s not a priority,” and see how that feels. Often, that’s a perfectly adequate explanation. I have time to iron my sheets, I just don’t want to. But other things are harder. Try it: “I’m not going to edit your résumé, sweetie, because it’s not a priority.” “I don’t go to the doctor because my health is not a priority.” If these phrases don’t sit well, that’s the point. Changing our language reminds us that time is a choice. If we don’t like…