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Zu irgend etwas muss es ja gut sein

... dass ich für die Prüfung alle möglichen Paradigmen der Psychologie  lernen muss. Und außerdem hatte ich euch ja versprochen einmal im Monat etwas zur Psychologie zu schreiben. Asche auf mein Haupt, letzten Monat habe ich das nicht geschafft. Aber als ich vor kurzem die Grundsätze des Humanistisch-Psychologischen Paradigma gelernt habe, dachte ich da ist doch was dran.
Besonders gut gefallen haben mir die Neun Kerngebote von Claudio Naranjo 1979,  die eigentlich aus der Gestalttherapie kommen. 

  •  Lebe jetzt. Kümmere dich um die Gegenwart statt um die Vergangenheit und Zukunft
  • Lebe hier, beschäftige dich mit dem Anwesenden, statt mit dem Abwesenden 
  • Höre auf dir etwas vorzustellen. Erfahre die Realität
  • Höre auf unnötig zu denken. Besser: Probier und Schau
  • Drücke dich lieber aus anstatt zu manipulieren, zu erklären, zu rechtfertigen und zu urteilen
  • Lasse dich auf Unerfreuliches und Schmerz ebenso ein wie auf Freude
  • Akzeptiere keine "sollte" oder "müsste" außer deinen eigenen
  • Übernimm die volle Verantwortung für deine Handlungen, Gefühle, Gedanken 
  • Akzeptiere dich (und die anderen), wie du jetzt bist (wie sie jetzt sind)
Es gibt immer unterschiedliche Angaben darüber, wer diese Aussagen gemacht hat. In meinem Ordner steht Perls, dann finde ich Angaben dazu, dass es Naranjo war... Auf jeden Fall sind es doch wünschenswerte Ansätze sein Leben zu gestalten. Das ist es auch, was mich an der humanistischen Psychologie so begeistert. Ich bin ein großer Fan von Carl Rogers. Nennt mich naiv (darf man mit 20 auch sein finde ich), aber die Idee dass der Patient immer ein Experte für sich ist finde ich unglaublich wichtig.

Aber ganz unabhängig davon, wie man zu Rogers und Co steht, die Kerngebote sind doch eine interessante Lebensperspektive.


Den aller schönsten Tag wünscht euch
Lotte

PS: Für alle die eine Runde träumen wollen (auch wenn wir ja ab heute im "Jetzt" leben)... Einmal den Wasserfall langlaufen bitte ;-)
So schöne Bilder... Mein Fernweh kennt keine Grenzen und die Idee nach dem Bachelor ein Jahr durch die Welt zu reisen manifestiert sich immer mehr. Wer weiß, vielleicht pack ich ja wirklich meinen Rucksack und zwischen Bachelor und Master geht es hinaus in die Welt...

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