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Schon wieder ein Hogwarts-Rezept ;-)

Überall in Deutschland sieht man ihn inzwischen Supermarktregale und die abendliche Suppe zieren. Der Kürbis feiert seine Hauptsaison. Endlich gibt es wieder Kürbissuppe, gebackene Kürbisspalten und vieles mehr. Ich liebe diese "traditionelle"Verarbeitung auch sehr, bin aber auch immer gerne bereit mal etwas Anderes auszuprobieren.
Im Sommer habe ich schon einmal Kürbiskuchen gebacken. Warum also nicht einmal die üppigere Variante probieren? Und als ich bei cupcakes and cashmere dieses wunderbare Bild eines Kürbis-Pie mit Meringue Haube gesehen habe konnte ich nicht widerstehen. 
Also habe ich am Samstag die letzte Gelegenheit genutzt um die Küchenmaschine meiner Mutter zu frequentieren und habe eine Kürbistorte gebacken. 
Bei cupcakes and cashmere wird ein Rezept von Martha Stewart verwendet, das mir persönlich zwar gefiel, jedoch zu aufwendig war und außerdem Meringue aus 8!!! Eiweiß enthielt. Ein bisschen zu viel des Guten, wenn ihr mich fragt. 
Also habe ich das Internet durchforstet und selbst etwas zusammen gebastelt.
Haltet euch ungefähr an das Grundrezept für einen Mürbteig (also 250g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 50 Zucker, 125g Butter zu einem Teig verkneten und ca 1 Stunde in den Kühlschrank tun)
Dann verrührt ihr 
350g gekochtem und pürierten Kürbis, 
200ml Sahne, 
1/2 TL Muskat, 
1 Prise Nelken, 
1TL Zimt,
1/2 TL Ingwer, 
100g braunem Zucker, 
3 Eier und 
2 EL Honig 
zu einer Art Creme. Den gekühlten Mürbteig macht ihr in eine Springform und lasst dort etwas (ca 2cm) Rand nach Oben stehen. Verteilt nun die Kürbiscreme auf dem Teig und lasst alles ca 45 Minuten backen. Die Creme sollte am Ende nicht mehr so sehr "wackeln". 
Während der Kuchen im Ofen ist stellt ihr aus 3 Eiweiß, einer Prise Salz und 100g Zucker mit der Küchenmaschine eine Meringuemasse her. Am besten geht das mit dem Schneebesen, lasst die Masse richtig steif werden. Der Trick ist dann ca 50g Puderzucker und einen EL Speisestärke einrieseln zu lassen. Dadurch wird die Masse schön fest, bleibt jedoch leicht und "fluffig". 
Nach den 45 Minuten Backzeit holt ihr den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn kurz auskühlen. Dann verteilt ihr die Meringuemasse darauf und tut den Kuchen noch einmal bei hoher Temperatur in den Ofen. IMMER dabei bleiben, denn sobald die Meringue sich hellbraun färbt müsst ihr den Kuchen sofort heraus nehmen.

Et voilà: Fertig ist der schnelle Kürbis-Pie. Durch die Speisestärke im Meringue bleibt die Schicht sehr stabil und übersteht sogar lange Autofahrten und einen Transport in der Senkrechten quer durch Leipzig um dann genüsslich mit Freunden verspeist zu werden. 



PS: Mit der Stellungnahme von Joanna sind für mich alle Fragen beantwortet. Ich denke, dass ich in Zukunft weiter Liebesbotschaft verlinken werde. Wer nicht klicken will muss ja nicht. 

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