Direkt zum Hauptbereich

Spätzle für den Herbst

Ich liebe es herbstlich zu kochen und dafür braucht es nicht einmal unbedingt einen Kürbis. Es reichen schon ein paar selbst gemachte Spätzle.




Dazu passt wunderbar Ente à l'Orange mit Apfelrotkohl. Dafür bratet ihr einfach Entenbrust an und zaubert eine Sauce aus Cointreau, Orangensaft, dem Bratfett und Sahne.
Mein ganz und gar "unschwäbisches" Spätzlerezept geht folgendermaßen:

Ihr braucht: 
2-3 Eier
Mehl
Milch
Muskatnuss
Pfeffer

Das macht ihr
Eier mit Mehl und Milch verrühren, sodass ein zäher und eher dicklicher Teig 
entsteht. Mit ordentlich Pfeffer und Muskatnuss würzen. 
Mit Spätzlepresse, -reibe oder ähnlichen in kochendem Wasser
garen. 

Wichtig ist, dass der Teig nicht zu flüssig wird. Lieber noch ein Ei anstelle von viel Milch hinzu fügen. So bleiben die Spätzle schön in Form. Inzwischen bekommt man sogar im hohen Norden Deutschlands "Spätzlemehl", das angeblich besonders gut für die Spätzleherstellung ist. Mit normalem Mehl geht es allerdings auch. 

Für Haselnussspätzle: Man füge einfach ein paar gehobelte Haselnüsse hinzu und schwenke die Spätzle samt Nüssen in ein wenig Butter

Apfelrotkohl dürfte klar sein oder? Das Ganze schmeckt so genial, dass man gar nicht satt werden möchte. Leider geht das immer so schnell ;-)
Ich wünsche euch den aller schönsten Tag 
Lotte

PS: So langsam reicht es mit diesen endlos Wort+Geist Diskussionen. Ist nicht inzwischen alles gesagt worden was es zu sagen gibt? Leute, es gibt einfach wesentlicheres auf dieser Welt. Ein NATO-Mitglied hat gestern einen Vergeltungsangriff gegen Syrien gestartet, ich finde das um einiges bedeutender. Calm down. Und ich kann nur noch einmal wiederholen Kinderstube, Kinderstube, Kinderstube. Das Netz ist zwar anonym, aber guter Stil sollte doch bitte selbstverständlich sein.

Kommentare

  1. Liebe Lotte,

    das sieht ja so lecker aus! Ich rieche förmlich diesen verführerischen Duft und möchte das jetzt sofort auf dem Teller haben!

    Ich habe gerade deinen Kommentar auf Liebesbotschaft gelesen. Bin auch immer hin- und hergerissen und würde Joanna ja auch gerne eine Chance geben.

    Was mich wirklich traurig macht, ist, dass sie einem auch nicht den Hauch einer Chance gibt. In puncto Straßburger Geschäfte ist sie auskunftswillig, auf deinen Kommentar, der dich sicher viel Zeit gekostet hat, zeigt sie nicht die allerkleinste Reaktion. Ein "Danke für dein Verständnis" wäre doch nicht zuviel verlangt?

    Herzliche Grüße, Angelika

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Angelika
      Danke für deinen lieben Kommentar :-) Ich weiß auch nicht recht, wie ich das alles einordnen soll. Auf meinem Blog findest du auch eine Stellungnahme. Ich hoffe immer, dass ich nicht zu harsch auf beiden Seiten urteile. Alles ist doch sehr verwirrend. Wir werden sehen wie sich alles weiter entwickelt. Bis dahin denke ich habe ich alles gesagt was ich sagen wollte. Ich hatte mir allerdings auch eine Reaktion erhofft.
      Übrigens: Das Essen war auch lecker ;-)Um mal zum Wesentlichen zu kommen *grins* Ich freue mich wenn du häufiger vorbei schauen magst
      Liebste Grüße
      Lotte

      Löschen
  2. Hallo meine Liebe, ich freeu mich auf euch. bis Samstag Kuß Mecki

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Erholung pur oder Perfektionismus ade ...

Am Freitag letzte Woche hat mein Urlaub begonnen. Noch vor 6 Uhr am Morgen saß ich im Zug an die Ostsee, völlig erschöpft vom Chaos der Reisevorbereitungen (das ist einen eigenen Post wert) und der langen Zeit ohne Urlaub. Ich schlief beinahe die ganze Fahrt und seither ist schlafen eines meiner liebsten Hobbys geworden. Das und das Lesen von wirklich absurd schlecht geschriebenen Romanen. Die meiste Zeit in den letzten zwei Tagen verbrachte ich im Gammellook auf der Couch, wahlweise in ein Buch oder Serien vertieft und das Wetter hier ist so miserabel, das auch kaum etwas anderes möglich war. Und soll ich euch etwas verraten? ICH LIEBE ES.  Wirklich. Die flache Unterhaltung, den langen Mittagsschlaf, der entspannte Tagesablauf - all das könnte kaum besser sein. Und während ich mich in den letzten Tagen einfach erholte, ging mir immer wieder der Begriff Perfektionismus durch den Kopf.  Und als ich diesen Artikel der APA (American Psychological Association) las, beschloss ich daraus e…

Urlaubsgedanken

Gestern stieß ich beim Stöbern in einem Laden am Strand auf folgende Karte und wusste sofort:  Das ist genau der richtige Spruch für eine Montagsmotivation.  Gerade im Urlaub fallen mir immer Millionen von Dingen ein, die ich gerne ändern möchte. Ich will entspannter sein, mutiger darin für mich und andere einzustehen, selbstloser, sportlicher, mich gesünder ernähren und jeden Tag meditieren. Ich möchte mehr Freude verbreiten, lachen und tanzen, Berge von Büchern lesen und ein allgemein unkomplizierter Mensch werden. Tausend Dinge, die mir einfallen, weil ich Zeit dazu habe. Viele von ihnen ergeben Sinn, manche, wie der Wunsch immer unkompliziert zu sein, sind völlig hanebüchen und absolut sinnentleert. Allerdings haben sie alle eine Sache gemeinsam: Sie alle erfordern, dass ich sie lebe und nicht nur darüber spreche/schreibe. Sie erfordern, dass sie zu einer Priorität in meinem Leben werden und nicht nur so nebenher mitlaufen. Urlaub ist eine wunderbare Chance Prioritäten zu überprü…

Ein unentschlossener Lesemonat oder - zurück zum Krimiglück

Irgendwie war der Juli nicht mein Lesemonat. Vielleicht liegt es  am Sommer, wobei der ständige Regen und die Kälte eigentlich dagegen sprächen, vielleicht daran, dass ich inzwischen unglaublich urlaubsreif bin, aber im Juli wurde ich nicht so ganz warm mit den Büchern, die ich lesen wollte. Manchmal ist das eben so, aber ich habe Hoffnung, dass der August, mit seinen zwei Wochen Urlaub, für mich etwas frischen Wind bringt. Aber zunächst einmal meine Bücher im Juli für euch. Vielleicht werdet ihr ja warm damit. 
1. Almost Adulting von Arden Rose Witzig geschrieben, amüsant und kurzweilig. Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste. Allerdings fiel mir schon auf den ersten Seiten auf: Ich bin leider zu alt für dieses Buch. So amüsant und erfrischend es auch geschrieben sein mag, für mich war es leider Zeitverschwendung. Allerdings kann ich es wärmsten jedem Erstsemester empfehlen, der gerade von Zuhause ausgezogen ist. Jene von uns, die seit Jahren ein eigenständiges Leben führe…