Direkt zum Hauptbereich

Von Berlin bis Klein Kussewitz - verrückte 48 Stunden bei der Lotte

Was für ein Wochenende... Meine Güte, was man alles so in 48 Stunden schaffen kann ;-) Meinen Post von gestern habt ihr sicherlich gelesen, also will ich auf dieses Thema nicht mehr eingehen. Beschäftigen wir uns lieber mit angenehmen Dingen, oder?
Meine Mutter ist am Samstag in ihren wohl verdienten Urlaub mit einer Freundin gefahren. Da die beiden sich erst unterwegs trafen, aber zwei Tickets von hier aus gebucht hatten, habe ich meine Mutter kurzerhand nach Berlin begleitet. Ich war schon ewig nicht mehr in der guten Hauptstadt und auch diesen Samstag nur sehr kurz. Zwischen einer geteilten Pizza bei den 12 Aposteln, Kaffee trinken am Prenzlauer Berg und wieder in den Zug nach Hause steigen blieben nur gefühlte Minuten. Aber die haben sich gelohnt, schon allein für den leckeren Kuchen. Da kamen meine Hobbitgene durch ;-)





Sonntag ging es dann weiter, auf der Rostocker Rassehundeschau haben mein Vater und ich alle möglichen und unmöglichen Ausführungen des besten Freundes der Menschen bestaunt. Tiere gibt's, die gibt's gar nicht. Und nicht selten stellte sich die Frage, wer hat die schönere Frisur: Frauchen oder der Hund?
Ich bin ja mit Hunden groß geworden, die beide echt Charakter hatten. Der nicht Hunde kundige Mensch schüttelt hier ungläubig den Kopf, ich weiß. Auf dieser komischen Hundeschau haben mein Vater und ich uns deshalb ein bisschen gegruselt. Das kann doch nicht wahr sein, wie sklavisch diese Tiere ihrem Herrchen ergeben sind. Ich fand das schon nicht mehr schön, die Tiere hatten irgendwie kaum noch eine "eigene Ausstrahlung" - Ja ich weiß, der nicht Hunde kundige Leser denkt sich "Die spinnt jetzt total" ;-) Gut erzogen ist das eine, aber das war schon ein bisschen seltsam. Und die armen Tiere in diesen winzigen Käfigen, so gerne hätte ich die Schlösser geknackt.
Trotzdem waren natürlich sehr schöne und edle Tiere dabei, ich kann mich noch nicht so ganz zwischen Irish Setter und Ridgeback entscheiden. Mein Vater meinte ein Setter würde gut passen, der würde genauso hoheitsvoll gucken wie ich, wenn mich irgendein Flegel angrinst. Na besten Dank auch, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ein Körnchen Wahrheit... wie auch immer.


Hauptsache die Frisur sitzt ;-)

Sind diese Irish Setter nicht traumhaft schön?
 Auf dem Rückweg aus Rostock haben wir noch spontan beim Schloss "K" gehalten. Eine tolle Idee, wie sich heraus stellte. Auf dem Dachboden gibt es eine herrliche Sammlung alter Bücher. Und auch in den unteren Etagen und im Gewölbe wird man fündig. Wenn ihr mal von Rostock Richtung Stralsund fahrt, dieser kleine Umweg lohnt sich.








Ihr seht, es war mal wieder viel los im Hause Fuchs. Ich hatte mich ja so darauf gefreut heute mal NICHTS zu machen, aber leider muss ich in die Stadt fahren um ein paar Besorgungen zu machen... Nichts mit Ferien und ausschlafen und so... Nee, seit 3 Wochen nur Freizeitstress. Aber wisst ihr was? Auch den genieße ich ;-)
Einen wunderbaren Start in die Woche wünscht euch
Lotte

Kommentare

Beliebte Posts

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Montagsmotivation: all die kleinen Dinge

Es gibt da so ein großartiges Zitat von Andy Rooney, das mir immer mal wieder in den Sinn kommt, sobald der Alltag Einzug hält:

"For most of life, nothing wonderful happens. If you don’t enjoy getting up and working and finishing your work and sitting down to a meal with family or friends, then the chances are that you’re not going to be very happy. If someone bases his happiness or unhappiness on major events like a great new job, huge amounts of money, a flawlessly happy marriage or a trip to Paris, that person isn’t going to be happy much of the time. If, on the other hand, happiness depends on a good breakfast, flowers in the yard, a drink or a nap, then we are more likely to live with quite a bit of happiness."

Andy Rooney

Tatsächlich passieren große und lebensverändernde Dinge doch (zum Glück) nicht jeden Tag. Eigentlich lebt man ja so insgesamt betrachtet mehr vor sich hin. Das kann einerseits frustrierend erscheinen, ist aber andererseits vielleicht auch gar nicht sch…

Zeitmanagement zusammengefasst

Gestern war ich ziemlich fertig. Nach nur drei Stunden Schlaf verbrachte ich den Tag eigentlich damit im Bett zu liegen, Torte zu essen, "Da Vincis Demons" zu schauen und mit Freunden zu telefonieren. Und ganz nebenbei stolperte ich über ein Zitat zum Thema Zeitmanagement. Und weil ich es so schön finde, habe ich es euch einfach heute mitgebracht. Um ehrlich zu sein war ich am Sonntag nämlich nicht in der Lage weiter zu denken als "Oh ich esse jetzt einmal ganz viel Kuchen". 
“ Instead of saying “I don’t have time” try saying “it’s not a priority,” and see how that feels. Often, that’s a perfectly adequate explanation. I have time to iron my sheets, I just don’t want to. But other things are harder. Try it: “I’m not going to edit your résumé, sweetie, because it’s not a priority.” “I don’t go to the doctor because my health is not a priority.” If these phrases don’t sit well, that’s the point. Changing our language reminds us that time is a choice. If we don’t like…