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Filmtipps und sinnreiche Beschäftigungen für die Vorlesungen

Heute habe ich nur einen kurzen Filmtipp für euch. In Hamburg habe ich mir die DVD "Eine Couch in New York" gekauft. Eigentlich ist das eine ganz seichte romantische Komödie. Nichts besonderes also. Wären da nicht die versteckten Seitenhiebe auf die Psychoanalyse.
Es geht um zwei Menschen, die ihre Wohnungen tauschen. Der bekannte New Yorker Psychoanalytiker Henry übernimmt die Wohnung der chaotischen Beatrice in Paris.
Diese zieht derweil in seine Wohnung nach New York und übernimmt dort auch kurzer Hand die Praxis samt Patienten. Erstaunlicherweise lernt sie recht schnell was Psychoanalyse bedeutet also nie Fragen stellen, schweigen und nur ab und zu "mmmh" oder "ja" sagen. Nichts leichter als das. Allerdings landet bald der kurzerhand zurück gereiste Henry auf ihrer Couch.
Ihr seht sehr sanft und leicht, aber ich fand es einfach göttlich, wie die Psychoanalyse auf die Schippe genommen wird. Alles Konflikte, alles verdrängt um am Ende geht es ja eigentlich nur darum dass jemand in seine Mutter verliebt ist. Das ist doch eh klar.
Da schlägt das Psychologiestudentenherz höher.
Und weil ich dieses Semester auch Geschichte belege, darf der  sinnloseste Film über die Weltgeschichte nicht fehlen. Ein echter Kult: Mel Brooks "Die verrückte Geschichte der Welt". Wunderbar und manchmal sehr sehr peinlich. Vom Beginn der Musik in der Steinzeit bis zur Französischen Revolution sind alle wichtigen Ereignisse dieser Welt verzeichnet. Wer schon immer wissen wollte warum wir nur 10 statt 15 Gebote haben sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.
Da kann das Wochenende kommen oder? Aber Vorsicht, bei Mel Brooks muss man manchmal die gute Erziehung kurz vergessen.

Entschuldigt den heute etwas kurzen und sinnlosen Post. Ich bin gestern von Morgens bis Abends von A nach B gerannt und hatte heute einen Abgabetermin bei meinem Chef. Da wollte ich noch die Einzelheiten richtig machen. Viel zu tun unter den Studenten. Dafür vertreiben wir uns die Vorlesungen immer sehr sinnvoll: 
Glaubt mir in dieser Vorlesung waren Kritzeleien die einzige Überlebensmöglichkeit. Ich bin ja nicht verwöhnt was Dozenten angeht, aber seine eigenen Folien sollte man schon verstehen und vor allem finden. Zum Glück kann meine Freundin gut malen. Ich hab mich sogar kurzzeitig aufs Zettelchen schreiben verlegt, dabei hab ich das zum letzten Mal mit 15 gemacht.
Eine weitere Möglichkeit Langeweile zu vertreiben ist es mitzuzählen wie häufig hintereinander das Wort "Heidelberg" wiederholt werden kann (ich glaube es waren um die 13 Mal) oder auch einen Blick auf den wissenschaftlichen Assistenten des Profs zu werfen, der in hündischer Ergebenheit jedes Mal heftig nickt wenn der Prof etwas sagt. Sehr hübsch. Und jedes Mal vor der Vorlesung lässt sich der Prof vom Mitarbeiter das Mikro umlegen. Das selbst zu machen ist schließlich unter seiner Würde.  
Ihr seht die Uni macht äußerst kreativ. ;-)
Ich wünsche euch den schönsten Tag
Lotte
PS: Morgen gibts Bilder vom Wildessen, das ich heute veranstalte. Ich hoffe es wird lecker.

Kommentare

  1. .....und was sagen der Psychologiestudentin die Kritzeleien?:-)

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