Direkt zum Hauptbereich

Lottes Mottoparty "C'est la vie"

Gestern habe ich meinen Geburtstag mit Freundinnen nachgefeiert. Und es ging richtig studentisch her- soll heißen: wenig aufgestylt und durchgeplant sondern einfach und chaotisch. Das ging schon mit den Weingläsern los. Eigentlich hätten wir zu sechst sein sollen, aber eine Freundin musste absagen, sodass wir nur zu fünft waren. Lotte hat aber nur 4 Weingläser, demnach musste eine Freundin ihr Weinglas selbst mitbringen. Auch die Stühle stellten ein logistisches Problem dar. Normalerweise geht es genau auf: 2 Stühle für Bella, einer für mich und einer für unnützes Zeug. Gestern mussten Bella und mein Zeug das Feld räumen und mein alter und hässlicher Schreibtischstuhl vor Kopf stehen... Wäre die Sechste gekommen hätte sie in meinem tiefen Lehnsessel aus dem Schlafzimmer thronen und zu uns von unten aufschauen dürfen.
Das Essen bestand weder aus einen ausgeklügelten Menü, noch war es besonders raffiniert. Käse, Weintrauben, Kuchen, Baguettes, Schokolade und ein lecker Rotwein. Wer wollte konnte Kräutertee oder Wasser trinken...
Ihr seht, ich lasse nach. (Ähm naja ich war schon immer so...) Keine Hochglanz-Fotos eines perfekten Sweet Table, keine exotischen Giveaway Boxen für die Gäste und auch kein einheitlicher Stil- 
Stattdessen Studentenleben pur. Und ich habe es einfach ganz schnell zu einer Mottoparty "C'est la vie" mit dem Dresscode: Come as you are (bitte jetzt laut Nirvana singen) hoch stilisiert.
Also Vorsicht: Die folgenden Fotos sind unperfekt und können dem unwissenden Zuschauer Lebensfreude vermitteln :-)
Dabei war das so gestylt, ist klar ne?

Was Bella nicht wusste- es gab keinen Stuhl für sie...
Vorallendingen nachher sah es sehr gut bei mir aus. *grins*
Ach ja und Geschenke gab es auch.

So süß. Dieses Buch beinhaltet übrigens Kochrezepte von "bekannten" deutschen Schriftstellern,
die uns allesamt unbekannt waren.
So lieb oder? Dabei wollte ich gar keine Geschenke, aber bevor man sich schlagen lässt ;-)
Der Abend endete übrigens im Kreis auf meinem Wohnzimmerteppich sitzend, mit zwei leeren Flaschen Wein (von 2,5 Personen getrunken) und dem Beschluss eine Ökodorfgemeinschaft zu gründen, in der auch mal geputzt wird. (Putzen im Ökodorf! Das ist echte Revolution!!!). Überhaupt waren wir voll der Entschlusskraft und Weltverbesserungsvorschläge, wie man es sich mit Anfang 20 im allerschönsten Bilderbuchklischee ausmalt. Und es war einfach wunderbar! Voll von lautem Lachen, ernsten Gesprächen und flachem Gekreische über Männer und ihre Stimmen... 
Ich wünsche euch einen tollen Dienstag
Lotte

Kommentare

  1. Offensichtlich ein tolles Fest; ich denke um es richtig zu genießen mußte man wohl total ausgeschlafen sein, wie und wo auch immer. Harr,harr!!!
    Hansi

    AntwortenLöschen
  2. das sieht nach einem wundervollen kleinen Festchen aus :) Viele liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  3. Wunderbar, wunderbar, wunderbar! Endlich mal kein Sweettable oder ähnliches! BIN BEGEISTERT LIEBE LOTTE ;o))))))))) Immer weiter so... Alles Liebe aus Berlin, Birgit

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich mag Sweettable eigentlich gerne, die sehen immer so schön aus... Aber ich glaube mir fehlen Zeit, Geduld und Geschick... Gerade gestern kam ich gerade von der Ostsee, bin noch schnell in die Vorlesung, musste Sachen auspacken, putzen etc und hatte einfach keine Zeit um alles so herzurichten.
      Das andere gefällt mir auch, aber ich freu mich immer dass einfach genauso viel Spaß machen kann. ;-)
      Liebe Grüße nach Berlin
      Lotte

      Löschen
    2. War sicher toll, so wie in alten Zeiten meine Mädelabende. Toll so ganz ohne Männer. Viele schöne Abende mit Freundinnen wünscht
      Mecki

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Montagsmotivation: all die kleinen Dinge

Es gibt da so ein großartiges Zitat von Andy Rooney, das mir immer mal wieder in den Sinn kommt, sobald der Alltag Einzug hält:

"For most of life, nothing wonderful happens. If you don’t enjoy getting up and working and finishing your work and sitting down to a meal with family or friends, then the chances are that you’re not going to be very happy. If someone bases his happiness or unhappiness on major events like a great new job, huge amounts of money, a flawlessly happy marriage or a trip to Paris, that person isn’t going to be happy much of the time. If, on the other hand, happiness depends on a good breakfast, flowers in the yard, a drink or a nap, then we are more likely to live with quite a bit of happiness."

Andy Rooney

Tatsächlich passieren große und lebensverändernde Dinge doch (zum Glück) nicht jeden Tag. Eigentlich lebt man ja so insgesamt betrachtet mehr vor sich hin. Das kann einerseits frustrierend erscheinen, ist aber andererseits vielleicht auch gar nicht sch…

Zeitmanagement zusammengefasst

Gestern war ich ziemlich fertig. Nach nur drei Stunden Schlaf verbrachte ich den Tag eigentlich damit im Bett zu liegen, Torte zu essen, "Da Vincis Demons" zu schauen und mit Freunden zu telefonieren. Und ganz nebenbei stolperte ich über ein Zitat zum Thema Zeitmanagement. Und weil ich es so schön finde, habe ich es euch einfach heute mitgebracht. Um ehrlich zu sein war ich am Sonntag nämlich nicht in der Lage weiter zu denken als "Oh ich esse jetzt einmal ganz viel Kuchen". 
“ Instead of saying “I don’t have time” try saying “it’s not a priority,” and see how that feels. Often, that’s a perfectly adequate explanation. I have time to iron my sheets, I just don’t want to. But other things are harder. Try it: “I’m not going to edit your résumé, sweetie, because it’s not a priority.” “I don’t go to the doctor because my health is not a priority.” If these phrases don’t sit well, that’s the point. Changing our language reminds us that time is a choice. If we don’t like…