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Wenn es kälter wird

... dann ist endlich Zeit für deftiges und wärmendes Essen. Das kann eine schöne Suppe sein, heiße Kastanien oder auch ein klassisches etwas schwereres Essen.
Bisher habe ich die richtig leckeren Dinge, wie Entenbrust, nie für mich allein gekocht. Bis mir vor kurzem klar wurde, dass dies absoluter Quatsch ist. Nur weil ich allein lebe heißt das ja nicht, dass ich auf so etwas verzichten muss, oder? Und man kann eine Entenbrust auch einzeln kaufen und 2 Tage davon essen.
Also habe ich meine Bedenken über Bord geworfen und am Freitag Entenbrust mit Apfelrotkohl, Haselnusspäztle und Rotweinsauce gekocht. Ganz für mich allein. Und es hat trotzdem geschmeckt. Manchmal glaube ich, dass Menschen die allein leben, es sich selbst ein bisschen zu schwer machen. Häufig muss man sich erst überwinden um etwas allein zu machen. Sei es Theater, Kino oder aufwendig kochen. Dann denkt man sich "Für mich allein lohnt sich das gar nicht" Dabei lohnt es sich auf jeden Fall. Schon allein dieses wunderbare Herbstessen hält Leib und Seele zusammen.
Das Rezept für die Entenbrust habe ich von hier. Für den Apfelrotkohl füge ich zum normalen Rotkohl aus dem Glas (ich böse mache den nicht frisch) einfach einen gewürfelten Apfel 3-Nelken, Salz und Pfeffer hinzu.Dann lasse ich das alles gemeinsam kochen. Zum Schluss kommt noch ein Teelöffel Sandornkonfitüre (oder Johannisbeergelee) hinzu und fertig. Das Rezept für meine Haselnussspätzle findet ihr hier.
Mir hat es auf jeden Fall geschmeckt, sehr sogar.
Ich wünsche euch einen spannenden Tag
Lotte

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