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I'll be home for Christmas

Heute geht es auf an die Ostsee. Unsere Ferien beginnen am Donnerstag und da ich Mittwochs nie Uni habe, fahre ich heute nach meiner letzen Vorlesung.
Ich liebe es Weihnachten nach Hause zu kommen. Alles erscheint irgendwie magisch. Es gibt die immer gleichen wunderbaren Familientraditionen, die alten Bücher, die ich mit Weihnachten verbinde die kreativen und leckeren Gerichte meiner Mutter und einfach eine wunderbare und herrliche Zeit.
Das alles ist für mich so wichtig und einzigartig, das ich immer das Gefühl habe alle Tage sind mit feinem Goldstaub überzogen.
Zwar wird dieses Jahr auch geprägt sein von Lernen und Arbeiten, aber auch das ist gar nicht so schlimm, wenn man dabei vor einem prasselnden Ofen sitzen kann...
Aber erst einmal habe ich gestern meine lieben Freundinnen beschenkt. Da ich einige von ihnen gestern das letzte Mal gesehen habe und alle das Gleiche bekamen wollte ich da gerne zusammen erledigen.
Ich habe mich nämlich noch einmal ans Nähen gemacht (quelle catastrophe!!!) und fünf Mäuse genäht, für jedes der Mädels eine. Dazu gab es das Gedicht von der Weihnachtsmaus und selbst gebackene Kekse. Eigentlich eher eine Kleinigkeit, aber ich bin verliebt in diese niedlichen Mäuse und fand sie so wunderbar weihnachtlich. Sie kamen auch richtig gut an und wer sagt, dass man jedes Mal ein Vermögen ausgeben muss, wenn man so wunderschöne Dinge mit Herz machen kann. (und da war wirklich ganz viel Herz von der Lotte drin ;-) )
Und zum Abschluss habe ich noch einen Kinotipp für euch. Schaut euch auf jeden Fall "Anna Karenina" an. Ich liebe die Inszenierung von dem neuen Film. Alles findet auf einer Bühne statt und alle Übergänge von einer Szene in die nächste wirken vollkommen fließend. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, dass die Schauspieler mehr tanzen als gehen. Und all der Prunk und Protz des zaristrischen  Russland kommen unglaublich gut zur Geltung. Gleichzeitig spürt man direkt wie es unter der Fassade bröckelt. Ich habe bisher erst die Verfilmung mit Sean Bean als Wronskij gesehen und war damals mehr von Wronskij als von Anna gefesselt. Dieses Mal jedoch war es Keira Knightley als Anna, die mich begeisterte. Wronskij trat komplett in den Hintergrund und es ging beinahe ausschließlich um diese Frau und eine Gesellschaft, die keinen Fehltritt erlaubt. Anna habe ich in diesem Film viel besser verstanden. 
Leider war Wronskij einfach schwach, das ließ sich aber wunderbar vergessen, bei all den Kostümen, Landschaften, Inszenierungen und der wunderbar tragischen Geschichte.
Ich denke ich werde mich demnächst einmal an Krieg und Frieden versuchen. Ach dieses traurige russische Seele- *seufz* (Darf man das überhaupt sagen oder ist das schon rassistisch???)
Wie auch immer, ich war einfach begeistert.

Ich wünsche euch einen fantastischen Tag
Lotte

Kommentare

  1. suese Maeuse und wunderbares Gedicht, das ich auch gern verschenke.
    LG
    Regi

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    1. Ich finde das Gedicht auch so niedlich :-)

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