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Von Wundern und der Schönheit vor der eigenen Haustür

Als meine Freundin Anne uns über Silvester an der Ostsee besucht hat, waren wir den Silvestervormittag in Stralsund. Ich bin wirklich kein guter Touristenführer. Alles was ich sagen kann ist "Schau mal, ein schönes altes Haus". Dann kann ich freudig auf und ab hüpfen und mir vorstellen wie toll es sein muss in so einem alten Haus zu leben (by the way meine Eltern leben im ältesten Haus des Dorfes und wir haben auch mehr als genug alte knarrende Balken, aber das ist nicht dasselbe). Alte Geschichten zu den Häusern müsste ich mir ausdenken, was mir zwar liegt, aber nicht unbedingt zu eine Stadtführung gehört. Und was Daten und historische Dinge angeht bin ich zwar interessiert, leider aber auch vergesslich.
Schön finde ich das alles trotzdem und wollte daher ein paar Bilder mit euch teilen, die meine Lieblingsorte in der alten Hansestadt zeigen.
Da wäre zum Einen das Johanniskloster:

 Dann ist da noch der Hafen:


Die Architektur vom Ozeaneum ist noch immer umstritten. 
Und last but not least einer meiner absoluten Lieblingsorte der Stadt: Das Kloster zum Heiligen Geiste. Dort könnte ich Stunden verbringen









Und ein echter Hingucker, wie in allen Hansestäden, die alten Giebelhäuser:  

Ist das nicht eine wirklich zauberhafte Stadt? Ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, dass ich in der Nähe von so viel Schönheit aufgewachsten bin. Aber erst jetzt, wo ich nur noch Besucher bin, lerne ich das alles immer mehr zu schätzen.

Und noch etwas muss ich berichten. Es gibt sie noch die Wunder!  Manchmal passieren die unglaublichsten Dinge. Gestern bekam ich eine überwältigend gute Nachricht von einem Bekannten unserer Familie, mit der vor wenigen Monaten niemand gerechnet hätte. Ein wunderbarer Start für das Jahr 2013. 
Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende!
Lotte

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