Direkt zum Hauptbereich

Der drittbeste Apfelstrudel der Welt

Diesen wunderbaren Namen trägt der Apfelstrudel, den ich am Wochenende bei meinen Eltern gebacken habe und das kommt so:
Der beste Apfelstrudel der Welt ist mit Sicherheit in Wien zu finden. Das steht schon mal nicht zur Diskussion denke ich. Die Wiener haben ihn ja schließlich nicht umsonst "Wiener Apfelstrudel" genannt.
Das Rezept für den besten Apfelstrudel zum selber machen habe ich von meiner Freundin Frau P. bekommen, aber leider in Leipzig gelassen. Ich habe das Rezept noch nie ausprobiert, glaube Frau P. allerdings, dass es genial und nicht zu übertreffen ist.
Und so kommt es, dass ihr armen Leser von mir nun das Rezept von meinem Apfelstrudel bekommt, das demnach das drittbeste sein müsste und glaubt mir, es ist immer noch zum reinlegen gut.
Ganz besonders, wenn meine Mutter ihre original Vanillesauce dazu macht.


Lottes drittbester Apfelstrudel der Welt

Ihr braucht

200g Mehl
75ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz
50 g zerlassene Butter

1kg Äpfel
ein Schuss Rum
1/2 TL Zitronenschale
nochmal 75 g zerlassene Butter
50g Semmelbrösel
50g Rosinen (wer mag)
50g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
50g gehackte Mandeln (wer mag)

Das macht ihr
Zuerst das Mehl sieben und dann mit dem Wasser,
dem Salz und der Butter mittels Knethaken zu einem Teig verarbeiten. 
Es gibt sogar extra Strudelmehl, das so fein ist, dass man es nicht sieben muss,
aber das andere geht bestimmt auch.
Wasser in einem Topf zum kochen bringen und dann auskippen (mein Tipp Tee damit aufgießen ;-))
Den Topf kurz abtrocknen und den Teig in dem Topf 1/2 Stunde ruhen lassen.
(Warum auch immer. Es stand da, also hab ich es gemacht).
Äpfel in kleine Stückchen schneiden und mit Rum und Zitronenschale vermengen. 
Den Teig auf einem bemehlten Handtuch dünn ausrollen und zu einem Rechteck ziehen. 
Ein wenig zerlassene Butter darauf streichen und die Semmelbrösel darauf geben,
dabei einen ca. 
3 cm breiten Rand von allen Seiten lassen.
Die Apfelmischung nun ebenfalls darauf verteilen und wieder Rand lassen. 
Dan Rosinen, Zucker, Vanillezucker und Mandeln darauf vermischen. 
Den Teig von der langen Handtuchseite aufrollen und gut festdrücken. 
Den Strudel mit ein wenig Butter bestreichen und im  vorgeheizten Backofen
(Ober-Unterhitze 180°, Umluft 160°) 50 Minuten backen. 
Dabei nach 30 Minuten den Strudel noch einmal mit der zerlassenen Butter bestreichen. 

Mit einer Kugel Vanilleeis und von der Mutter selbstgemachten Vanillesauce genießen :-)
Das Ganze schmeckt auch am nächsten Tag noch kalt.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die Woche, bei mir beginnt heute mein Praktikum. Ich freu mich schon so darauf :-)
Die schönsten Grüße schickt euch
Lotte

Kommentare

  1. Guten Start ins Praktikum,bin gespannt auf deinen Bericht
    Mecki

    AntwortenLöschen
  2. Beim schnellen Drüberlesen denke ich, dass das weltbeste Rezept (von mir) und dein Rezept sich fast decken, und da meins aus Wien ist, ist auch deins ein Wiener Apfelstrudel. Und obendrein: Wenn du Rum dazugibst (mjammjam), ist DEINS jetzt OFFIZIELL das weltallerbeste Rezept!

    Hoffe, du bist auch so gut ins Praktikum gestartet!
    Tausend Grüße, Küsse und Umarmungen schickt dir Frau P. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei meinem Rezept steht auch Wiener Apeflstrudel, von daher wird das wohl stimmen, was du sagst.
      Mein Praktikumsstart war super. Ich hoffe deiner auch. Freu mich auch viel schöne Zeit mit dir :-)
      Viele Küsse und Umarmungen durch die große Stadt
      Lotte

      Löschen
  3. Oh yummy, das sieht sooooo lecker aus! Ich danke dir übrigens sehr für deinen lieben Kommentar, hat mich total gefreut!

    AntwortenLöschen
  4. Hallo liebe Lotte
    Dein Apfelstrudelrezept ist für mich nicht das 3.beste
    sondern das allerbeste das ich im Netz gefunden habe.
    Herzliche Gratulation.
    Eine Sternen-Köchin

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Aktuelles

zum #metoo ist inzwischen so viel geschrieben und gesagt worden, dass ich das Gefühl habe auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, wenn ich darüber schreibe.
Deswegen möchte ich heute gar nicht meine eigenen Worte verwenden, sondern die von Najwa Zebian, die mich vor einigen Wochen mit einem wunderbaren TED Talk beeindruckte und die genau die richtigen Worte zur aktuellen Debatte fand. 

Your story. I know that they make you Doubt Yourself. But let me tell you this. I believe you. I hear you. I honour your story. I salute the hero in you. I commend the courage in you. I stand with the heart in you. You are brave. Don’t you ever doubt that. You are strong. Don’t you ever give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to feel the pain. But do not let the pain overtake you. You Overtake It. You owe it the survivor in you. You owe it to the fighter in you. To get back up. To stand tall. And say, I am a hero. I am a survivor. I am a ch…

Selbstfürsorge rulez...

Wisst ihr noch, wie ich letzten Montag 3 Zeilen als Montagsmotivation schrieb? Das lag an mir. Ich war ein Esel.
Zwei Wochen ungefähr lief ich schon mit ziemlich fiesen Schmerzen durch die Gegend. Ich habe mir eingeredet, dass alles gar nicht so schlimm sei, ich mich ein bisschen anstellen würde und sowieso bin ich überhaupt immer viel zu zimperlich.
Bis ich dann am Samstag erst beim kassenärztlichen Notdienst und dann eine Weile in der Notaufnahme abhing, weil ich eine Infektion verschleppt hatte. Yay, so muss das sein.
Clever wie ich war hatte ich alle STOPP Schilder meines Körpers ignoriert, konsequent weitergearbeitet und mich immer wieder davon überzeugt, dass ich natürlich Höchstleistung von mir zu erwarten habe. Bis nichts mehr ging.
Es hätte mir eine Warnung sein können, als ich am Donnerstag eine Verabredung absagte, weil mir vor Schmerzen ein wenig schwarz vor Augen wurde (nach 11 Stunden arbeiten). War es aber nicht, weil ich in meiner grenzenlosen Selbstüberschätzung dachte…

No Risk - no Fun?

Nachdem mich in der Woche einige Besorgnis erreichte - ja, ich lebe noch, aber ich war ein bisschen angeschlagen und habe es nicht geschafft Posts für dich Woche vorzubereiten-  meldet sich Lotte Fuchs zurück zum Dienst.  Schließlich ist Montag und dementsprechend Zeit ein wenig motiviert in die Woche zu starten. 

Vor kurzem saß ich mit einer Freundin zusammen, die ich wirklich sehr schätze. Obwohl wir uns noch nicht einmal ein Jahr kennen, ist sie mir unglaublich ans Herz gewachsen. Dazu kommt, dass sie ein Mensch ist, der in Krisensituationen das Talent besitzt die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Solche Menschen sind in Gold nicht aufzuwiegen. Besagte Freundin hatte vor kurzem den Ausspruch des Jahres für mich:  "Was wäre jetzt das Schlimmste, das passieren kann? Dann wird eben mal irgendein Herz gebrochen. SO WHAT?"  Nachdem sie sich von ihrem Ausbruch beruhigt hatte, mussten wir beide ein wenig lachen. Nicht, weil gebrochene Herzen so witzig wären, so…