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Bücher, Essen und Familie

Einer der Gründe, die ausschlaggebend waren in Leipzig zu studieren, war die Leipziger Buchmesse. Ich hatte keine Bekannten oder Verwandten in Leipzig oder kannte auch nur Freunde von Freunden deren Freunde nach Leipzig gegangen sind. Unter anderem deswegen bin ich hierher gekommen. Raus aus der gewohnten Umgebung und rein ins "Abenteuer". Ich muss zugeben, auch diese Herausforderung hat mich gelockt. Aber eben auch, und das im besonderen Maße, die Buchmesse. Bücher und Lotte, das ist irgendwie untrennbar.
Dieses Jahr sind meine Eltern gekommen und gemeinsam haben wir nicht nur den besten Italiener der Stadt, sondern auch die Leipziger Buchmesse unsicher gemacht.
Und ich dachte, da nehme ich euch doch noch einmal mit ;-)
Am Freitag waren wir erst einmal beim Italiener. Eine liebe Freundin von mir hat uns diesen Tipp gegeben und wir waren alle für einen kurzen Moment in Süditalien. Ich habe sogar ein kleines Fastenbrechen begangen und Fisch gegessen. 
Geteilte Antipastiplatte als Vorspeise. Den Schinken habe ich großzügig meinen Eltern überlassen, beim Hauptgereicht wurde ich allerdings doch schwach...
Fastenbrechen in Form von selbst gemachten schwarzen Nudeln mit Scampi. 
Am Samstag ging es dann auf die Buchmesse. Dort gab es natürlich unheimlich viel zu sehen. Ein besonderes Highlight sind für mich jedes Mal die vielen Menschen, die sich extra für die Buchmesse kostümieren und in den wildesten Outfits dort entlang gehen. Einfach toll und unglaublich kreativ.

Voll war es übrigens auch ;-) Trotzdem habe ich Thomas Rath getroffen und jetzt ein schickes Foto von ihm und mir. Jaja, immer dieser Mädchenkram... Da ich allerdings nicht weiß ob und wie ich das Foto veröffentlichen darf, müsst ihr mir einfach glauben, oder privat vorbei kommen und Foto gucken.
 
Nachdem es so richtig voll wurde, ergriffen wir allerdings die Flucht. Meine Mutter und ich haben dann die Stadt unsicher gemacht und uns bei amélie Pralinen gegönnt. Ein richtig schöner und zuckersüßer Mädchenladen, indem man eine Praline und einen Cappuccino oder Espresso bekommt und es sich einfach gut gehen lassen kann. 



Gegessen haben wir übrigens eine ganze Menge. Besonders schön war der Brunch im Barfusz. Wunderbares Essen, eine wunderbare Atmosphäre und Familiengespräche über die Kennedys, Adenauer und Neuseeland, so kann lässt es sich am Sonntag leben.
Nachdem ich meine Eltern zum Zug gebracht hatte, musste ich einen kleinen Spaziergang machen. Ich will es nicht beschreien, aber ich denke der Frühling naht so langsam.
Ich habe die Zeit mit meinen Eltern so richtig genossen und freue mich jedes Mal, wenn sie mich besuchen kommen.
Heute starte ich in die vorletzte Woche meines Praktikums und kann es kaum erwarten mit meinen Mädels los zu ziehen und die Stadt zu genießen, denn bald geht es wieder für anderthalb Wochen ins Niemandsland an die Ostsee. Wunderschön, nur eben nicht viel los.
Einen wunderbaren Start in die Woche wünsche ich euch
Lotte
PS: Danke für die vielen lieben Kommentare am Freitag. Aufgrund der vielen Nachfragen: Mini Kiwis isst man mit Schale, sie werden nur kurz abgewaschen. Die Schale ist auch gar nicht behaart, sondern ganz weich und man schmeckt sie kaum.

Kommentare

  1. Oooh wundervoll! Freunde von mir sind extra von Mainz nach Leipzig gefahren, für den Spaß!
    Sieht super interessant aus!
    Alles Liebe
    Maria

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