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Reise ins Nirgendwo

Lotte ist mal wieder von der Erdkugel gerutscht. Hochoffiziell bin ich wieder an der Ostseeküste gestrandet (Achtung schlechtes Wortspiel ...) und verbringe anderthalb Wochen bei meinen Eltern. Inzwischen merke ich auch, dass ich eine richtige kleine Stadtpflanze geworden bin. So sehr ich Schönheit der Natur und die Stille hier genieße, so sehne ich mich doch schnell auch wieder nach Spätvorstellungen im Kino, schnell von A nach B kommen, kein Auto brauchen, Hunderten von Möglichkeiten und vielen Menschen um mich herum. Auch die Mentalität ist im hohen Norden ein wenig anders. Nun bin ich gebürtige Rheinländerin und war hier mit meinem Temperament eh schon immer etwas fehl am Platz, aber seid ich weg gezogen bin hat sich das alles nur noch verstärkt. 
Trotzdem bin ich wirklich wirklich gern an der Ostsee zum Durchatmen und Auftanken kenne ich kein besseres Rezept ;-)
Da  lohnt sich die Reise auf jeden Fall, auch wenn man dafür schrecklich früh aufstehen muss. 
Bei der Abfahrt ein kurzer Blick auf die Stadt--- Bei dem Wetter ist es wirklich besser abzuhauen
Frühstück im Zug. Sehr schön und endlich einmal Zeit zum Lesen (und arbeiten, aber das passt nicht zum hippen Lifestyleblog ;-) )
Eine Stunde Aufenthalt in ROSTOCK! Nichts los in diesem Bahnhof, da bleibt mir nur die Vogue.
Bei der Ankunft Zuhause habe ich mich spontan in die neue Küche meiner Eltern verliebt. Meine
Mutter hat echt ein Händchen für Stil und Einrichtung. Will ich auch haben!!!
Die ganze Küche hat klare und gerade Linien, bis auf diesen wundervollen Schrank, der dem Ganzen Pepp gibt. Ich mache noch ganz viele schöne Fotos versprochen, die von gestern sind nicht so toll geworden. Und das Grün wirkt im Original noch viel, viel, viel besser.
Jedes Mal, wenn ich zu meinen Eltern fahre nehme ich 2 Kilo zu... Woran liegt das nur? Ach ja genau, meine Mutter ist ja die beste Köchin ever.
Am Nachmittag gab es Waffeln mit Vanilleeis, Mango und Zimtzucker. Sooooooo gut
Am Abend wurde es noch besser. Nachdem es letztes Jahr am Karfreitag Sushi gab, stand dieses Jahr Fischsuppe auf dem Programm. Theoretisch ist ja noch Fastenzeit, aber Karfreitag Fisch zu essen ist eine alte Tradition und mir wichtig.  Besonders gut dazu: Selbstgemachte Knoblauchmayonnaise und Knoblauchbutter. Vampire müssen wir vermutlich in den nächsten 10 Jahren nicht mehr fürchten...


Gut angekommen werde ich heute mit meiner Mutter den Supermarkt leer kaufen, denn wie üblich besteht bei Familie Fuchs die Gefahr, dass wir über Ostern nicht satt werden. Wie eigentlich jedes Jahr... Wann sind wir jemals über die Feiertage satt geworden?!
Ich schicke euch die allerliebsten "Vom Rand der Welt" Grüße und wünsche euch eine entspannte Zeit
Liebste Grüße
Lotte


Kommentare

  1. oooh, danke, danke liebe Lotte! Meine beste Freundin aus Schultagen lebt in Rostock und ich werde sie wohl in den nächsten wochen besuchen fahren - da war dieser eintrag gerade richtig einstimmend :)
    Liebe Grüße!!!!
    Maria

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