Direkt zum Hauptbereich

Lasst uns so tun als wäre Sommer

Ich persönlich tue mich gerade schwer mit Sommergefühlen, denn mir ist kalt. Das mag daran liegen, dass ich in einem Computerpool sitze, der klimatisiert wird oder auch daran, dass es hier zur Zeit eben einfach nicht warm wird.
Die Zeit ohne Internet beginnt mir übrigens zu gefallen. Ich habe das Gefühl, dass das ständige Gebrumme und Gesurre in meinem Kopf nach dem Motto "Das musst noch eben schnelle per Mail versenden" oder "Das sollte ich mal eben googeln" aufgehört hat und um mich herum ist Ruhe und Stille.
Das ist alles in allem gar nicht schlecht. Im Gegenteil, ich bekomme das Gefühl meine Gedanken werden freier.
Alles wichtige (also auch den Blog) berarbeite ich an der Uni und das war es dann. Ich habe meinen Internetausfall großherzig in " Sieben Tage ohne Challenge" umbenannt, weil es ja gerade in ist sich einer Challange zu stellen und ich ja schließlich mit dem Mainstream schwimmen will ;-)
Abr nun zum eigentlichen Thema.

Wenn jetzt Sommer wär--- (bitte an dieser Stelle singen)

Dann würde ich am Strand liegen und mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, ich würde Radler trinken und im Park spazieren gehen, ich würde wunderschöne weiße Sommerkleider tragen und die Sonne meine Nasenspitze kitzeln lassen. Aber ich würde auch grillen.
Die Grillsaison ist nicht im herkömmlichen Sinne das Meine. Mit Würstchen, fettigem Fleisch etc. kann ich nicht viel anfangen. Mein Kartoffelsalat wird ohne Majonaise gemacht und beim Gedanken an in Fett triefenden Nudelsalat mit ordentlich Majo wird mir schlecht.
Grillen bei der Lotte ist mehr so dieses Frauending. Grüne Salate, frische Scampi und eventuell Hühnchenbrust. Oder wenn es, wie in letzter Zeit üblich, vegetarisch sein soll: Halloumi.
Ich liebe diesen Käse wirklich sehr zu Salat und brate ihn mir häufig in der Pfanne an.
Er eignet sich perfekt als Sättigungbeilage. Besonders gerne esse ich ihn zu einer neuen Varaiante von Brotsalat, die ich vor kurzem asuprobiert habe und ihr seither verfallen bin.
Anders als der sonst allseits bekannte Toskanische Brotsalat, wird dieser hier nicht aus Ciabatta, sondern aus Pitabrot gemacht.
Das Rezept ist wunderbar einfach und schmeckt erfrischend anders.

Ihr braucht:
2 Pitabrote Frischen
grünen Salat,
Radieschen
Cocktailtomaten
Gurke
grüne Paprika
Saft einer Zitrone
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Honig
Ras el Hanout
( eine Gewürzmischung, sehr gut eine lohennde Investiotion)

Das macht ihr
Die Pitabrote aufbacken bis sie kross sind, abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke zerteilen.
Salat waschen und putzen und klein schneiden, Gurke, Paprika und Radieschen klein schneiden.
Die Tomaten waschen und halbieren.
Ein Dressing aus Olivenöl, Zitronsensaft, Saz, Peffer, Honig und der Gewürzmischung
herstellen. Achtet darauf das ihr richtig viel Dressing habt, denn das Brot saugt eine Menge auf.
Allle Zutaten vermischen und mindetstens eine Stunde, besser noch einen Tag, ziehen lassen.
Dazu gebrantenen Haloumi servieren und vom Sommer träumen.
Der Salat eignet sich wunderbar, wenn ihr etwas zum Grillen beisteuern wollt, das mal ein wenig anders ist als Kartoffel- oder Nudelsalat. Er schmeckt frisch und ein wenig anders, als die typisch europäische Küche, aber ich finde ihn ganz wunderbar.
Morgen gibt es übrigens wieder ein Rezept, für ein wunderbares Sommerdessert. Ihr seht, ich mutiere zum Foodblog.
Ich wünsche euch einen wundervollen Dienstag
Lotte

Kommentare

  1. Hm, ich möchte zu den Rezepten nichts Böses sagen, deswegen sage ich gar nichts. Denn wenn es um sowas im Zusammenhang mit Grillen höre, dann krieg ich immer Herpes.^^
    Das Einzige, was bei uns vllt grün ist, ist der Gurkensalat mit Tsatsiki und Fleisch und Würstchen sind Pflicht!
    Das mag vllt auch daran liegen, dass ich ein halber Thüringer bin und da gilt sowas für mich als eine kleine Sünde. ;) :D

    Viele liebe Grüße
    Anna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja das stimmt, mein Grillverhalten ist vermutlich eine Beleidigung für jeden anständigen Thüringer. Aber der Salat ist wirklich gut (du kannst ihn ja zu einem anderen Anlass machen )
      Viele liebe Grüße
      Lotte

      Löschen
  2. Ich komm mal eben schnell bei dir vorbei und feiere mit Dir den Pseudo-Sommer. Ich glaub, die zwei Wochen Hitze, die wir hier in England waren, die waren der klimatische Höhepunkt für 2013. Traurig!

    Liebste Grüße!!!
    Maria

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Vom Heimweh oder vom guten Gefühl der Melancholie

Am letzten Wochenende war ich in Leipzig. Eine liebe Freundin von mir feierte eine große WG Party und ich traf mich außerdem mit Dr. Ralf Friedrich (seinen Gastbeitrag könnt ihr hier lesen), seiner wundervollen Freundin und dem nicht minder wunderbaren Hund Professor Lupin. 
Und ich bekam Heimweh.  Heimweh bekomme ich jedes Mal, wenn ich nach Leipzig fahre. So ein komisches Ziehen in der Bauchgegend und ein bisschen schlucken müssen, wenn ich nach Hannover zurück kehre.  Und irgendwie macht mich das immer ein bisschen unzufrieden. Denn, um ehrlich zu sein, ist das Jammern auf hohem Niveau. Schließlich ist es nicht so, dass ich zurück in die Hölle fahre, sondern zu lieben Freunden, einer Arbeit, die mir großen Spaß macht und so vielen Veranstaltungen, dass ich das Ganze auch locker in ein halbes Jahr packen könnte.  Und trotzdem ist es nicht einfach. Als ich nach Hannover zog dachte ich, es wäre vorbei mit Leipzig. Ein neuer Lebensabschnitt steht an und ich werde gar keine Zeit haben …

(W)Mut zur Veränderung?

Gestern brach in Hamburg das Inferno aus. Bilder, die eigentlich nicht so richtig hierher passten, strömten durch die sozialen Medien. Es gab riesige Aufschreie wer, wann, wie, warum angefangen hat und schuldig ist und mir verursachte das alles, um ehrlich zu sein, ein starkes Gefühl von Übelkeit. Und wisst ihr warum?
Weil, um ehrlich zu sein, das ganze Auto abbrennen, Brandsätze werfen und Leute zusammen schlagen das Niveau eines Zweijährigen hat, der das hübsche Spielzeug kaputt macht, weil es dem Nachbarskind gehört. Wobei, ich muss mich offiziell bei allen Zweijährigen entschuldigen, die sind nicht so.
Bin ich mit allem einverstanden, was die G20 veranstalten? Mag ich Donald Trump? Finde ich, dass wir keine Mitspracherechte haben sollten? NEIN.
Ich bin ein erklärter Freund der Demokratie. Ich stehe ein für Versammlungsfreiheit und das Recht zu demonstrieren. Ich stehe auf für die Menschenrechte und bin dafür, dass jeder Mensch unabhängig vom Status seiner Familie, seiner Religion,…

Montagsmotivation - Sei dein eigenes Einhorn

An diesem Wochenende stand viel unter dem Stern der Tierwesen. Ich kaufte ein Poster mit einem Einhorn in Therapie, traf einen Dinosaurier auf einer Party und wurde allseits für meine Tasche gefeiert, auf der ein Einhorn felsenfest behauptet: I don't believe in humans.
Warum ich euch das erzähle? Nun, ich habe ein wenig überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass etwas mehr Exzentrik in mein Leben gehört.
Seit ich aufgehört habe zu studieren und mein eigenes Geld verdiene, bin ich ein wenig angepasst geworden. Vor lauter neu sein und alles entdecken, habe ich mit einem Mal angefangen sehr viel Wert auf das Bild zu legen, das ich nach Außen präsentiere und versucht das ein wenig zurecht zu biegen. Allerdings habe ich dabei ein wenig vergessen, dass mich Angepasstheit eigentlich gar nicht ausmacht.. Denn ganz ehrlich? Ich mag mich eigentlich genauso wie ich bin. Mit einer festen Meinung ohne immer allen gefallen zu wollen und gemocht zu werden, mit all den Herr der Ringe Zitaten,…