Direkt zum Hauptbereich

Jahresrückblick 2.0

Da schaut man sich einmal um und zack- schon veröffentlicht man den zweiten Jahresrückblick auf seinem Blog. Kinder wie die Zeit vergeht! (Ich glaube allein durch das aufschreiben dieses Satzes bin ich mental um mindestens 17 Jahre vorgealtert)
2013- von vielen hat das Jahr irgendwie negative Kritik bekommen. Was ich so gar nicht unterschreiben kann.
Bei mir war es ein Jahr der absoluten Veränderungen. 
Tanzend und champagnerlastig bin ich in das neue Jahr gestartet. Und was soll ich sagen, es hat gewirkt.
Neben Bachelorabschluss, den letzten Prüfungen und den Vorbereitungen für Neuseeland hat sich emotional auch einiges bei mir gedreht. 
Von der absoluten Verfechterin der Unabhängigkeit bin ich, mehr oder weniger beabsichtigt vom Daten in die ein oder anderen Kurzzeitbeziehung geschlittert nur um dann, eine  Woche vor meinem geplanten Auszug aus Leipzig plötzlich einem Mann in die Arme zu laufen, der nicht nur meine Umzugspläne sondern auch sonst einfach vieles auf den Kopf stellte.
Und kaum hatte man sich kennen, schätzen und lieben gelernt (wie mein Vater immer so schön sagt) ging es dann nach Neuseeland.
Aus den geplanten 9 Monaten dort wurden nur 2, die ich neben meinem Farmjob größtenteils mit reisen verbracht habe. Fazit: Das andere Ende der Welt ist wunderschön, aber auch teuer und überall sprechen alle Deutsch.
Genossen habe ich die Zeit dort jedoch trotzdem, all die Erfahrungen, Eindrücke und wunderbaren, sowie leicht verrückten Menschen möchte ich auf keinen Fall missen.
Und nun, wieder in Deutschland, mit Teilzeitjob als Kellner und dem Einzug bei einem  Herren befand ich mich in den letzten anderthalb Monaten quasi permanent auf Wohnungs- und Arbeitssuche. Eine Tatsache, die leider das Bloggen ein wenig in Mitleidenschaft gezogen hat. (Nun ist es zum Glück vorbei ich habe eine tolle Forschungsstelle und eine schicke Dachgeschosswohnung, beides ab 1.2. für mich bereit ;-) )
Wie 2014 wird? Ich weiß es nicht. Dieses Jahr zumindest hat all meine Pläne über den Haufen geworfen, sie gründlich verdreht und letztendlich das Gegenteil wahr werden lassen.
Dennoch, ich habe all die Momente, Erlebnisse, Tränen und Lachsalven in guter Erinnerungen und freue mich auf ein mindestens so spannendes neues Jahr (hoffemtlich auch mit euch).
Wenn ich also eine Sache in diesem Jahr gelernt habe: Flexibilität ist alles. Man kann noch so schöne Vorstellungen von dem haben was da kommen soll- Am Ende wird alles anders und das muss nicht einmal schlecht sein.
Ein bisschen über den Tellerrand schauen, die alten Strukturen auflockern und sich auf Neues einlassen- das hat 2013 mir beigebracht- ist manchmal das Beste, was dir passieren kann.
In diesem Sinne feiert das alte Jahr und begrüßt das Neue mit Champagner.Egal was kommt: keep going ;-)
Liebste Grüße und ein wundervolles Silvester wünsche ich euch <3
Lotte

Kommentare

  1. Du hast vollkommen recht, man sollte einfach flexibel sein und das nehmen was kommt!! Viel schönes hast du erlebt im letzten Jahr und ich wünsche dir für das neue Jahr, dass es auch viele wunderbare Momente geben wird!! Ich schaue gerne auch im nächsetn Jahr wieder bei dir vorbei :-)
    Liebe Grüsse Alizeti

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Alizeti,
      Vielen Dank für deine lieben Worte. Ich wünsche auch dir ein wunderbares Jahr 2014.
      Liebste Grüße
      Lotte

      Löschen
  2. Liebe Lotte, das klingt, als würde 2014 bei dir schonmal ganz, ganz wundervoll starten!
    Ich wünsche Dir alles Liebe, hoffe, dass Job und Wohnung absolut toll werden und dass alles andere genau so gut klappt :)

    Viele liebe Grüße!
    Rutsch gut!

    Maria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Maria
      Vielen Dank für deine guten Wünsche :-). Auch dir alles Liebe, Gute und ein wundervolles Jahr 2014.
      Liebste Grüße
      Lotte

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

No Risk - no Fun?

Nachdem mich in der Woche einige Besorgnis erreichte - ja, ich lebe noch, aber ich war ein bisschen angeschlagen und habe es nicht geschafft Posts für dich Woche vorzubereiten-  meldet sich Lotte Fuchs zurück zum Dienst.  Schließlich ist Montag und dementsprechend Zeit ein wenig motiviert in die Woche zu starten. 

Vor kurzem saß ich mit einer Freundin zusammen, die ich wirklich sehr schätze. Obwohl wir uns noch nicht einmal ein Jahr kennen, ist sie mir unglaublich ans Herz gewachsen. Dazu kommt, dass sie ein Mensch ist, der in Krisensituationen das Talent besitzt die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Solche Menschen sind in Gold nicht aufzuwiegen. Besagte Freundin hatte vor kurzem den Ausspruch des Jahres für mich:  "Was wäre jetzt das Schlimmste, das passieren kann? Dann wird eben mal irgendein Herz gebrochen. SO WHAT?"  Nachdem sie sich von ihrem Ausbruch beruhigt hatte, mussten wir beide ein wenig lachen. Nicht, weil gebrochene Herzen so witzig wären, so…

Aktuelles

zum #metoo ist inzwischen so viel geschrieben und gesagt worden, dass ich das Gefühl habe auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, wenn ich darüber schreibe.
Deswegen möchte ich heute gar nicht meine eigenen Worte verwenden, sondern die von Najwa Zebian, die mich vor einigen Wochen mit einem wunderbaren TED Talk beeindruckte und die genau die richtigen Worte zur aktuellen Debatte fand. 

Your story. I know that they make you Doubt Yourself. But let me tell you this. I believe you. I hear you. I honour your story. I salute the hero in you. I commend the courage in you. I stand with the heart in you. You are brave. Don’t you ever doubt that. You are strong. Don’t you ever give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to feel the pain. But do not let the pain overtake you. You Overtake It. You owe it the survivor in you. You owe it to the fighter in you. To get back up. To stand tall. And say, I am a hero. I am a survivor. I am a ch…

Paris, Paris - 9 Kleinigkeiten aus dem letzten Urlaub

Vor ungefähr zwei Wochen machten meine Mutter und ich gemeinsam Urlaub. Das mutet vielleicht etwas seltsam an, immerhin bin ich vor sieben Jahren ausgezogen, aber um ehrlich zu sein ist so ein Mutter-Tochter Urlaub gar nicht schlecht.
Unser Ziel war Paris. Eine Stadt, die wir beide sehr gut kennen (ich war das sechste Mal dort, meine Mutter so ungefähr zum 10. Mal) und mögen.
Meine Mutter feierte Geburtstag und mein Geschenk war es, sie zu einem Jazz Brunch in meine liebste Frühstücksmöglichkeit von Paris einzuladen, das Bellevilloise. Und überhaupt genossen wir die Stadt ohne Ende.
Während es also draußen vermehrt regnet und grau wird, habe ich heute ein paar Bilder dabei, die vielleicht kurz träumen lassen.


Einige Aktivitäten, die in Paris nicht fehlen dürfen.

1. Essen. Bitte da, wo man nur Französisch spricht und außerhalb der Touristenfallen, dann ist es wirklich gut. Günstig kann man vergessen. So etwas gibt es leider einfach nicht.



2. Ok, das widerspricht Punkt 1, aber das Angel…