Direkt zum Hauptbereich

Living in a boys room...

In meiner Zeit in Neuseeland, als feststand dass ich im November wieder zurück nach Deutschland komme, machte mein Freund folgende Mitteilung: "Da du ja erst einmal bei mir wohnen wirst habe ich beschlossen mein Zimmer umzugestalten"
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie begeistert ich von dieser Idee war. Das Zimmer von meinem Freund war zwar alles andere als hässlich, aber das kleine Bett und der winzige Schrank waren nun einmal leider nicht darauf ausgelegt, dass eine zweite Person mit in diesem Zimmer lebt.
Besonders schön wurde es dann jedoch als Martin hinzufügte: "Ich sorge für Schrank und Schlafcouch, der Rest liegt dann ganz in deiner Hand"
Und so kam es, dass ich mich am ersten Tag nach meiner Ankunft in Deutschland morgens in einem gewissen Möbelgeschäft wieder fand und völlig verzückt diverse Einrichtungsgegenstände in den überladenen Einkaufswagen legte ;-)
Aus all den Ideen, die wir hatten und die sich erstaunlicherweise sehr ähnlich waren, ist ein sehr klar strukturierter und maskuliner Raum geworden, in dem sich aber auch eine Frau wie ich durchaus wohl fühlen kann (Kerzen, kleiner Lampen und Kuscheldecken sei Dank)
Leider ist das Licht im Winter ja alles andere als großartig sodass die Bilder vielleicht etwas dunkel wirken, aber vorenthalten wollte ich euch mein neues (vorläufiges) Domizil auf keinen Fall. 
Die Couch ist wirklich perfekt. Reisig groß um Nachmittags zu zweit mit ausgestreckten Beinen darauf zu liegen und Abends lässt sie sich wunderbar zu einem großen Bett ausziehen. 
Dadurch dass der Schrank zweigeteilt ist kann jeder von uns eine Hälfte für sich beanspruchen. Ratet mal wessen Hälfte irgendwie trotzdem zu klein ist...
Da Martin Schlagzeuger ist, haben wir uns entschieden anstatt eines großen Bildes seine alten Snare Drums an die Wand zu hängen. Dadurch hat das Zimmer eine individuelle Note bekommen. 
Auffällige Weihnachtsdeko passt ganz und gar nicht in das Zimmer. Deswegen haben wir uns mit einem "Adventskranz", einem Weihnachtsstern und einem Mistelzweig begnügt. Das reicht völlig um es ein wenig weihnachtlich wirken zu lassen ohne den Raum zu überladen.
Inzwischen bin ich übrigens wieder auf Wohnungssuche, denn obwohl das Zusammenleben wirklich gut läuft finde ich es nach so kurzer Zeit doch ein wenig früh um komplett zusammen zu ziehen.
Ich schicke euch die liebsten Grüße
Lotte

Kommentare

  1. Sehr süß! Mein ganz frisch neu angeschaffter Freund (hihi) zieht auch gerade rum und verspricht mir Mitspracherecht bei der Einrichtung seines neuen Zimmers! Juhuuu!

    Schön dass Du wieder da bist übrigens :)

    Maria

    AntwortenLöschen
  2. Ein tolles Zimmer, die Farbenkombination gefällt mir sehr gut.
    Liebe Grüsse Alizeti

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

No Risk - no Fun?

Nachdem mich in der Woche einige Besorgnis erreichte - ja, ich lebe noch, aber ich war ein bisschen angeschlagen und habe es nicht geschafft Posts für dich Woche vorzubereiten-  meldet sich Lotte Fuchs zurück zum Dienst.  Schließlich ist Montag und dementsprechend Zeit ein wenig motiviert in die Woche zu starten. 

Vor kurzem saß ich mit einer Freundin zusammen, die ich wirklich sehr schätze. Obwohl wir uns noch nicht einmal ein Jahr kennen, ist sie mir unglaublich ans Herz gewachsen. Dazu kommt, dass sie ein Mensch ist, der in Krisensituationen das Talent besitzt die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Solche Menschen sind in Gold nicht aufzuwiegen. Besagte Freundin hatte vor kurzem den Ausspruch des Jahres für mich:  "Was wäre jetzt das Schlimmste, das passieren kann? Dann wird eben mal irgendein Herz gebrochen. SO WHAT?"  Nachdem sie sich von ihrem Ausbruch beruhigt hatte, mussten wir beide ein wenig lachen. Nicht, weil gebrochene Herzen so witzig wären, so…

Aktuelles

zum #metoo ist inzwischen so viel geschrieben und gesagt worden, dass ich das Gefühl habe auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, wenn ich darüber schreibe.
Deswegen möchte ich heute gar nicht meine eigenen Worte verwenden, sondern die von Najwa Zebian, die mich vor einigen Wochen mit einem wunderbaren TED Talk beeindruckte und die genau die richtigen Worte zur aktuellen Debatte fand. 

Your story. I know that they make you Doubt Yourself. But let me tell you this. I believe you. I hear you. I honour your story. I salute the hero in you. I commend the courage in you. I stand with the heart in you. You are brave. Don’t you ever doubt that. You are strong. Don’t you ever give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to feel the pain. But do not let the pain overtake you. You Overtake It. You owe it the survivor in you. You owe it to the fighter in you. To get back up. To stand tall. And say, I am a hero. I am a survivor. I am a ch…

Paris, Paris - 9 Kleinigkeiten aus dem letzten Urlaub

Vor ungefähr zwei Wochen machten meine Mutter und ich gemeinsam Urlaub. Das mutet vielleicht etwas seltsam an, immerhin bin ich vor sieben Jahren ausgezogen, aber um ehrlich zu sein ist so ein Mutter-Tochter Urlaub gar nicht schlecht.
Unser Ziel war Paris. Eine Stadt, die wir beide sehr gut kennen (ich war das sechste Mal dort, meine Mutter so ungefähr zum 10. Mal) und mögen.
Meine Mutter feierte Geburtstag und mein Geschenk war es, sie zu einem Jazz Brunch in meine liebste Frühstücksmöglichkeit von Paris einzuladen, das Bellevilloise. Und überhaupt genossen wir die Stadt ohne Ende.
Während es also draußen vermehrt regnet und grau wird, habe ich heute ein paar Bilder dabei, die vielleicht kurz träumen lassen.


Einige Aktivitäten, die in Paris nicht fehlen dürfen.

1. Essen. Bitte da, wo man nur Französisch spricht und außerhalb der Touristenfallen, dann ist es wirklich gut. Günstig kann man vergessen. So etwas gibt es leider einfach nicht.



2. Ok, das widerspricht Punkt 1, aber das Angel…