Direkt zum Hauptbereich

Beschwipster Gockel

Ach ja die Franzosen... Sie sind das Sinnbild für die romantische Liebe, große Dramatik, Mode und natürlich tolles Essen.
Ich liebe, liebe, liebe Frankreich und freue mich unglaublich auf unseren Parisurlaub im November.
Was die französische Küche angeht- Oh ja, ich bin dabei. Zwar bin ich ein noch größerer Italienfan, (Low Carb---äh das funktioniert  bei mir nicht), aber guter französischer Küche kann ich einfach nicht widerstehen.
Und so hatte mich der Coq au Riesling (das ist die elsässische Variante von Coq au Vin - mit Weißwein), schon beim Lesen des Rezepts voll im Griff.
Wunderbar herbstlich mit Äpfeln, etwas Speck und Schalotten war der Coq au Riesling einfach perfekt.
 Coq au Riesling

Ihr braucht (2 Personen)
1 Packung Hänchenschenkel 
50g geräucherter Speck in Würfeln
100g Schalotten
1 1/2 Äpfel
Mehl
Salz, Pfeffer, Zucker
75 ml Apfelsaft
225 ml Weißwein
40g Frischkäse
Thymian

Das macht ihr
Die Schalotten schälen und würfeln. die Äpfel entkernen und in Scheiben schneiden. Den Speck in der Pfanne anbraten (ohne Fett!) und heraus nehmen. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Apfelspalten darin kurz anbraten und heraus nehmen.
Mehl mit Salz und Pfeffer mischen, die Hänchenbeine darin wenden.
Die Hähnchenbeine in der Pfanne kräftig anbraten und danach heraus nehmen.
Die Schalotten im Bratfett anbraten, mit etwas Mehl bestäuben und hell anschwitzen. 
Apfelsaft und Wein hinzu fügen (dabei immer weiter rühren!). Frischkäse und Speckwürfel unterrühren. Etwas Thymian hinzu fügen.
Alle Zutaten in eine Auflaufform geben und im Backofen ca 40 Minuten bei 180° Umluft schmoren lassen. 
Übrig geblieben ist nichts, die Sauce wurde mit dem Baguette aufgetunkt und zerging auf der Zunge. Das herbe Aroma von Speck, vermischt mit der Süße der Äpfel ist einfach einzigartig.
Ein wirklich wunderbares Herbstessen.
In diesem Sinne Bon Appétit :-)
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

  1. Mir läuft gerade das Wasser im Munde zusammen. Das Rezept werde ich mir merken. Schön hast du es hier, ich werde bleiben

    Liebste Grüße zu dir :-)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Weg mit den Mythen

Der folgende Post ist das Gegenteil von einfach. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte und das liegt unter anderem daran, dass er so privat ist wie bisher wenig auf meinem Blog. Viele Dinge behalte ich für mich, sie passen nicht hier herein, aber ich denke in diesem Fall sollte es das. Und nachdem inzwischen mehrere Jahre vergangen sind, denke ich: einfach machen.
Der heutige Post ist weniger Montagsmotivation als vielmehr Aufklärung und dafür möchte ich eine Geschichte voran stellen. Als ich noch jung und um einiges naiver war als heute, hatte ich Besuch. Der Freund einer lieben Freundin kam nach Leipzig und übernachtete bei mir. Sein enttäuschter Blick, als ich ihn auf dem Sofa einquartierte sprach Bände, aber ich hatte das Gefühl damit genau das richtige Signal gesetzt zu haben. Wir verbrachten ein angenehmes Wochenende miteinander, von seinen andauernden Beschwerden über das Sofa einmal abgesehen. Er erzählte mir viel von seinem Kampfs…

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Ein Hoch auf die Frauen

Während ich den Titel des heutigen Blogposts lese, muss ich ein bisschen schmunzeln. Das Ganze klingt recht pathetisch. Vielleicht durchaus zurecht.  In den letzten Monaten und Jahren habe ich nämlich eine Sache festgestellt: Freundinnen sind unbezahlbar.  Sie sind für dich da, wenn du zum tausendsten Mal einen Abend durchgehst um festzustellen, was das nun alles zu bedeuten hat, nehmen dich in den Arm, wenn gerade mal alles schief läuft, ziehen dich mit Typen auf, indem sie Gänsblümchenblätter für dich zupfen, machen Unfug mit dir, leihen dir ihre Ohr, ihr Kleid oder sogar ihre Schulter zum ausweinen und holen dich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn du mal wieder abhebst.  Kurzum: Sie sind einfach das Salz in der Suppe.  Irgendwie haben wir Damen uns einreden lassen, dass die einzige Beziehung, die wirklich zählt, die mit deinem sexuellen und/oder Lebenspartner ist. Was wir dabei vergessen: Zwischen allen Beziehungen, den lärmenden Liebschaften und auf und ab sind die Freundin…