Direkt zum Hauptbereich

Sonntage im Licht

Es gibt diese Tag, an denen ist plötzlich alles perfekt...
Während man vom Kino durch die Stadt schlendert, wärmt einem die Sonne den Rücken, der Kaffee einer großen Kette ist auf die Jahreszeit abgestimmt, der Prak ist wunderschön und die mitgebrachten Reformationsbrötchen sind perfekt.
Könnte es schöner sein?
Ich liebe diese Sonntage im Licht. An diesen Tagen scheint die Welt in Einklang zu sein und sich ein bisschen langsamer zu drehen.
Da ich in der Woche alles für die Uni nachbereitet habe (DANKE Zugfahrt ;P), konnte ich den Sonntag vergleichsweise unbeschwert genießen.
Irgendwie ist das vielleicht sogar ein Vorteil der Pendelei. Wir werden sehen.
Das Wochenende stand jedenfalls zu meiner freien Verfügung. Was will man mehr?
Und nachdem wird den Samstag recht viel mit Freunden unterwegs waren, stand der Sonntag unter dem Motto "Pärchentag".
Und was eigenet sich dafür besser als ein Kinobesuch?
Ganz untypisch für uns, gingen wir am Mittag ins Kino um uns "Planet Deutchland. 300 Millionen Jahre" anzusehen. Wer schon immer mal eine kleine Zeitreise unternehmen wollte, um zu schauen wie das Ruhrgebiet mit flächendeckender Begrünung aussieht, solle diesen Film nicht verpassen. Max Moor erzählt die Reise unseres Landes durch Raum und Zeit- perfekt gestaltet und wirklich interessant.
Ich bin ja ein ein großer Dokumentarfilmfan und freue mich schon wie verrück auf die Dok (Dokumentarfilmfestival) in Leipzig. Da war "Planet Deutschland" natürlich eine wunderbare Einstimmung.
Danach unternahmen wir einen Spaziergang durch einen der vielen Parks in Leipzig.
Das Licht war unglaublich schön und es war so warm, dass wir ohne Jacke unterwegs sein konnten.
Was für ein Luxus - mitten im Oktober.
Ein richtig goldener Tag.
Und weil Leipzig so wunderschön ist, besonders im Herbst (und Winter... und Frühling ... und Sommer), habe ich ein paar Fotos für euch gemacht.





 Wer einen kleinen Vorgeschmack auf Planet Deutschland haben möchte... Einfach den Trailer anschauen.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Mittwoch
Liebste Grüße
Lotte


PS: Der Nächste, der fragt warum ich nicht nach Dresden ziehe, muss sich diese Fotos noch einmal ansehen ;-) (Sry, ich weiß nicht mehr wie oft ich in den letzten Wochen gehört habe: ABER du suchst doch sicher noch eine Wohnung in Dresden- du willst doch sicher bald umziehen!- Nein, will ich nicht).

PPS: Falls ihr es noch nicht wusstet wollte ich nur Bescheid geben- Ganz klar, der Vorname macht es ;-)

Kommentare

  1. Liebe Lotte,
    am vergangenen Mittwoch sind wir auch in den Genuss der Reformationsbrötchen gekommen. Lange Umsteigezeiten sei dank konnten wir uns welche auf dem Leipziger Bahnhof holen. So lecker!
    Du hast Recht, Leipzig ist wunderhübsch im Herbst und deine Fotos sind toll!
    LG Natalia

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Anmerkungen und Kommentare :-)

Beliebte Posts

Weg mit den Mythen

Der folgende Post ist das Gegenteil von einfach. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte und das liegt unter anderem daran, dass er so privat ist wie bisher wenig auf meinem Blog. Viele Dinge behalte ich für mich, sie passen nicht hier herein, aber ich denke in diesem Fall sollte es das. Und nachdem inzwischen mehrere Jahre vergangen sind, denke ich: einfach machen.
Der heutige Post ist weniger Montagsmotivation als vielmehr Aufklärung und dafür möchte ich eine Geschichte voran stellen. Als ich noch jung und um einiges naiver war als heute, hatte ich Besuch. Der Freund einer lieben Freundin kam nach Leipzig und übernachtete bei mir. Sein enttäuschter Blick, als ich ihn auf dem Sofa einquartierte sprach Bände, aber ich hatte das Gefühl damit genau das richtige Signal gesetzt zu haben. Wir verbrachten ein angenehmes Wochenende miteinander, von seinen andauernden Beschwerden über das Sofa einmal abgesehen. Er erzählte mir viel von seinem Kampfs…

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Ein Hoch auf die Frauen

Während ich den Titel des heutigen Blogposts lese, muss ich ein bisschen schmunzeln. Das Ganze klingt recht pathetisch. Vielleicht durchaus zurecht.  In den letzten Monaten und Jahren habe ich nämlich eine Sache festgestellt: Freundinnen sind unbezahlbar.  Sie sind für dich da, wenn du zum tausendsten Mal einen Abend durchgehst um festzustellen, was das nun alles zu bedeuten hat, nehmen dich in den Arm, wenn gerade mal alles schief läuft, ziehen dich mit Typen auf, indem sie Gänsblümchenblätter für dich zupfen, machen Unfug mit dir, leihen dir ihre Ohr, ihr Kleid oder sogar ihre Schulter zum ausweinen und holen dich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn du mal wieder abhebst.  Kurzum: Sie sind einfach das Salz in der Suppe.  Irgendwie haben wir Damen uns einreden lassen, dass die einzige Beziehung, die wirklich zählt, die mit deinem sexuellen und/oder Lebenspartner ist. Was wir dabei vergessen: Zwischen allen Beziehungen, den lärmenden Liebschaften und auf und ab sind die Freundin…