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We can work it out...

Kinder wie die Zeit vergeht! (Haha, mit dieser Aussage bin ich augenblicklich um 80 Jahre gealtert...) Da habe ich euch vor kurzem erst erzählt was ich alles in meine Tasche nach Dresden packe und wie ich den Unistart verbracht habe und zack, man guckt sich einmal um-da ist die Vorlesungszeit schon wieder fast vorbei. Bei mir sind es noch 2 Tage Pendelei und dann habe ich es für dieses Semester geschafft. 
Mit dem Ende der Vorlesungszeit geht aber auch noch etwas anderes einher. Anfang März schreibe ich meine erste Prüfung in Dresden. Und damit ich mich optimal vorbereiten kann, habe ich unseren dritten Flur ein wenig umfunktioniert. 
Nun sind wir stolze Besitzer eines Arbeitszimmers (ohne Tür- die würde Dank Spezialanfertigung nämlich ein Vermögen kosten), in dem nicht nur unser gemeinsamer Kalender hängt, sondern ich auch nach Herzenslust Löcher in die Luft starren lernen kann. 
Wollt ihr einmal Mäuschen spielen?
Dann folgt mir unauffällig.
Willkommen in Lottes Reich der Fantasie  Pflichterfüllung.

Ich kann herkömmliche Schreibtischstühle nicht leiden. Deswegen habe ich mich für einen alten Küchenstühl entschieden. Mit einem gemütlichen Kissen und einer kuschligen Decke  ist der Stuhl auch für Frostbeulen wie mich gerüstet.


 Da wir beide sehr viel zu tun haben bietet sich ein gemeinsamer Kalender durchaus an. So verliert keiner den Überblick. Allerdings kann ich die sogenannten "Familienplaner" nicht wirklich leiden.
Deswegen kaufe ich stets einen Kalender einer Stadt, die ich mag und trage dort die Termine ein.
Seit 2 Personen Termine planen müssen arbeiten wir mit unterschiedlichen Farben für jeden Einzelnen und für gemeinsame Aktivitäten.
Mein rotes Auto begleitet mich schon seit einigen Jahren. In dem Flohmarktfund werden USB Sticks und Kabel aufbewahrt. So ist stets alles an Ort und Stelle. 


Die Schreibmaschine stand bei meinen Eltern auf dem Dachboden. Leider kann ich mich bei zu viel Deko um mich herum nicht richtig konzentrieren. Dieses kleine Schmuckstück stört mich jedoch ganz und gar nicht. 
Da ich leider kein Fenster mein Eigen nennen kann (Es wäre SO schön sich von zwitschernden Vögeln und dem Rauschen der Bäume ablenken zu lassen- Uuups ist ja Stadt... Also von fahrenden Autos und dem melodischen Klang des Martinshorns meinte ich selbstverständlich), musste ich mir meinen Blick nach Oben anderweitig verschönern. Vielleicht erkennt ja jemand das Bild? ;-)
Ursprünglich gehörte es meinem Vater, der es mir jedoch zu Weihnachten schenkte. Nun kann ich also von Füchsen träumen, wenn ich eigentlich lernen sollte. Besser geht es doch gar nicht, oder?

Mein "Arbeitszimmer" ist übrigens in Wirklichkeit nur ein kleiner Durchgangsflur zwischen Küche und Wohnzimmer, wie gesagt ohne eine Tür oder ähnliches. Nichtsdestotrotz habe ich inzwischen das Gefühl einen kleinen Raum geschaffen zu haben, in dem ich lernen und arbeiten kann. 
Martin wird übrigens während der Prüfungszeit in seinem Proberaum außerhalb Leipzigs üben müssen, denn auch sein Schlagzeugzimmer besitzt keine Tür. Das macht sich natürlich schlecht, wenn ich für meine Prüfung lerne, während Martin sich auf die Aufnahmeprüfung der Universität vorbereitet---
Sollte jedoch jemand von euch eine Tür mit dem sensationellem Maß von 96cm besitzen und sie los werden wollen - Wir freuen uns sehr!
Momentan überlege ich den Schreibtisch weiß zu lackieren um ein wenig mehr Helligkeit in den Raum zu bringen. Doch das wird bis nach der Prüfung warten müssen. Jetzt heißt es erst einmal lernen, lernen und nochmals lernen.

Ich wünsche euch einen wundervollen Start ins Wochenende
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

  1. Das ist eine praktische Idee :-). Eine Tür habe ich leider nicht zu bieten

    Liebste Grüße zu dir :-)

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