Direkt zum Hauptbereich

Alle Jahre wieder- Karibikfeeling leicht gemacht

Die Osterfeiertage verbringe ich meistens, mit Ausnahme von letztem Jahr, bei meinen Eltern an der Ostsee.
Dort gebe ich mich ganz den alljährlichen von meiner Mutter gezauberten Schlemmereien hin und tue eigentlich gar nichts.
Eine Tradition hat sich in den letzten Jahren jedoch deutlich herauskristalisiet: Ein Osterspaziergang am Meer. 
Dabei haben wir das Glück viele wunderschöne und sehr unterschiedlich Strände in der Nähe zu haben, sodass es nie langweilig wird.
Dieses Jahr ging es in Richtung Ahrenshop. Bei Temepraturen um die 10°C und schönstem Sonnenschein, kam beinahe ein bisschen Karibikfeeling auf.
Wie in letzter Zeit üblich, schleppte ich meine schwere Kamera mit mir heraum - Macht sich prima als Blogger.
Was sich jedoch nicht so prima macht ist meine an Routine grenzende Eigenart die Kamera mit beinahe leerem Akku herum zu tragen.
Da lohnt sich die Schlepperei erst so richtig. ;-)
Deswegen heute nur ganz wenig Bilder. Dafür aber mit original Karibikgefühlen...
Dafür braucht es: Mehrere Wochen in einem saukalten, regnerischen Leipzig, in dem es abwechselnd stürmt, hagelt und schneit (oder auch alles auf einmal auftritt) + eine Ostsee mit ein wenig Sonnenschein und Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt.
Ganz einfach oder? Ich empfehle gern den Nachbau in eigner Verantwortung. Liebe Leser, Sie werden nicht enttäuscht werden.



Gut, das nächste Bild passt jetzt nicht so ganz in die Karibikvorstellung, aber ich liebe diese norddeutschen Häuser einfach so sehr...
Ich persönlich könnte ja stundenlang Wellen anstarren und gestern hatten wir besonders Glück. Genug Wind um wunderschöne Wellen zu zaubern, aber nicht so viel, dass er extrem unangenehm wurde.
Alles war wie für einen Spaziergang gemacht.
Ich hoffe ihr hattet wundervolle Ostern und einen freundlichen und spendablen Osterhasen.
Mein persönliches Highlight zeige ich euch bald. Nur so viel dazu: Mütter, die nähen können sind einfach die besten.
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

Beliebte Posts

Weg mit den Mythen

Der folgende Post ist das Gegenteil von einfach. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte und das liegt unter anderem daran, dass er so privat ist wie bisher wenig auf meinem Blog. Viele Dinge behalte ich für mich, sie passen nicht hier herein, aber ich denke in diesem Fall sollte es das. Und nachdem inzwischen mehrere Jahre vergangen sind, denke ich: einfach machen.
Der heutige Post ist weniger Montagsmotivation als vielmehr Aufklärung und dafür möchte ich eine Geschichte voran stellen. Als ich noch jung und um einiges naiver war als heute, hatte ich Besuch. Der Freund einer lieben Freundin kam nach Leipzig und übernachtete bei mir. Sein enttäuschter Blick, als ich ihn auf dem Sofa einquartierte sprach Bände, aber ich hatte das Gefühl damit genau das richtige Signal gesetzt zu haben. Wir verbrachten ein angenehmes Wochenende miteinander, von seinen andauernden Beschwerden über das Sofa einmal abgesehen. Er erzählte mir viel von seinem Kampfs…

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Ein Hoch auf die Frauen

Während ich den Titel des heutigen Blogposts lese, muss ich ein bisschen schmunzeln. Das Ganze klingt recht pathetisch. Vielleicht durchaus zurecht.  In den letzten Monaten und Jahren habe ich nämlich eine Sache festgestellt: Freundinnen sind unbezahlbar.  Sie sind für dich da, wenn du zum tausendsten Mal einen Abend durchgehst um festzustellen, was das nun alles zu bedeuten hat, nehmen dich in den Arm, wenn gerade mal alles schief läuft, ziehen dich mit Typen auf, indem sie Gänsblümchenblätter für dich zupfen, machen Unfug mit dir, leihen dir ihre Ohr, ihr Kleid oder sogar ihre Schulter zum ausweinen und holen dich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn du mal wieder abhebst.  Kurzum: Sie sind einfach das Salz in der Suppe.  Irgendwie haben wir Damen uns einreden lassen, dass die einzige Beziehung, die wirklich zählt, die mit deinem sexuellen und/oder Lebenspartner ist. Was wir dabei vergessen: Zwischen allen Beziehungen, den lärmenden Liebschaften und auf und ab sind die Freundin…