Direkt zum Hauptbereich

Weihnachten im Nirgendwo

Wie üblich fuhr ich über Weihnachten meine Eltern an der Ostsee besuchen.
Und, wie jedes Jahr, bedeutete dies viel Essen, lange Spaziergänge. warme Abende am Kamin und gute Gespräche über Politik, Geschichte, Philosophie und das Leben.
Für mich wohnt der Weihnachtszeit an der Küste ein ganz besonderer Zauber inne, sei es die Kirche, die wir jedes Jahr besuchen (Um ehrlich zu sein: Es sind zwei und früher gingen wir in beide, da ich bei der einen Kirche am Krippenspiel mitwirkte und wir bei der anderen im Chor sangen- wunderschöne Kirchen im Stil der Backsteingotik... Nicht geheizt.), die Menschen, denen ich begegne oder das viele Lachen und die Ruhe.
Für euch gibt es heute ein paar Bilder, während ich mich auf dem Rückweg nach Leipzig befinde.
Ein kurzer Zwischenstopp, bevor ich nach Berlin fahre um dort Silvester zu feiern.
Wundervoll und schön war übrigens das Treffen mit einer alten Schulfreundin von mir. Sie kam zum traditionellen High Tea meiner Mutter und blieb über Stunden.
Wir sprachen, lachten, schwelgten in alten Geschichten (Peinlich, wenn die Eltern erfahren, was man in der Schule so angestellt hat- naja inzwischen ist es wohl verjährt;-)) und bemerkten kaum wie die Zeit verging.
Einfach herrlich!














Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

Beliebte Posts

Vom Heimweh oder vom guten Gefühl der Melancholie

Am letzten Wochenende war ich in Leipzig. Eine liebe Freundin von mir feierte eine große WG Party und ich traf mich außerdem mit Dr. Ralf Friedrich (seinen Gastbeitrag könnt ihr hier lesen), seiner wundervollen Freundin und dem nicht minder wunderbaren Hund Professor Lupin. 
Und ich bekam Heimweh.  Heimweh bekomme ich jedes Mal, wenn ich nach Leipzig fahre. So ein komisches Ziehen in der Bauchgegend und ein bisschen schlucken müssen, wenn ich nach Hannover zurück kehre.  Und irgendwie macht mich das immer ein bisschen unzufrieden. Denn, um ehrlich zu sein, ist das Jammern auf hohem Niveau. Schließlich ist es nicht so, dass ich zurück in die Hölle fahre, sondern zu lieben Freunden, einer Arbeit, die mir großen Spaß macht und so vielen Veranstaltungen, dass ich das Ganze auch locker in ein halbes Jahr packen könnte.  Und trotzdem ist es nicht einfach. Als ich nach Hannover zog dachte ich, es wäre vorbei mit Leipzig. Ein neuer Lebensabschnitt steht an und ich werde gar keine Zeit haben …

(W)Mut zur Veränderung?

Gestern brach in Hamburg das Inferno aus. Bilder, die eigentlich nicht so richtig hierher passten, strömten durch die sozialen Medien. Es gab riesige Aufschreie wer, wann, wie, warum angefangen hat und schuldig ist und mir verursachte das alles, um ehrlich zu sein, ein starkes Gefühl von Übelkeit. Und wisst ihr warum?
Weil, um ehrlich zu sein, das ganze Auto abbrennen, Brandsätze werfen und Leute zusammen schlagen das Niveau eines Zweijährigen hat, der das hübsche Spielzeug kaputt macht, weil es dem Nachbarskind gehört. Wobei, ich muss mich offiziell bei allen Zweijährigen entschuldigen, die sind nicht so.
Bin ich mit allem einverstanden, was die G20 veranstalten? Mag ich Donald Trump? Finde ich, dass wir keine Mitspracherechte haben sollten? NEIN.
Ich bin ein erklärter Freund der Demokratie. Ich stehe ein für Versammlungsfreiheit und das Recht zu demonstrieren. Ich stehe auf für die Menschenrechte und bin dafür, dass jeder Mensch unabhängig vom Status seiner Familie, seiner Religion,…

Montagsmotivation - Sei dein eigenes Einhorn

An diesem Wochenende stand viel unter dem Stern der Tierwesen. Ich kaufte ein Poster mit einem Einhorn in Therapie, traf einen Dinosaurier auf einer Party und wurde allseits für meine Tasche gefeiert, auf der ein Einhorn felsenfest behauptet: I don't believe in humans.
Warum ich euch das erzähle? Nun, ich habe ein wenig überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass etwas mehr Exzentrik in mein Leben gehört.
Seit ich aufgehört habe zu studieren und mein eigenes Geld verdiene, bin ich ein wenig angepasst geworden. Vor lauter neu sein und alles entdecken, habe ich mit einem Mal angefangen sehr viel Wert auf das Bild zu legen, das ich nach Außen präsentiere und versucht das ein wenig zurecht zu biegen. Allerdings habe ich dabei ein wenig vergessen, dass mich Angepasstheit eigentlich gar nicht ausmacht.. Denn ganz ehrlich? Ich mag mich eigentlich genauso wie ich bin. Mit einer festen Meinung ohne immer allen gefallen zu wollen und gemocht zu werden, mit all den Herr der Ringe Zitaten,…