Direkt zum Hauptbereich

Kichernde Erbsen

Ach es kalauert im Titel... Lotte hat wohl heute ihren humoristischen.
Seht am besten gekonnt darüber hinweg und lest einfach weiter, denn ich verrate euch heute ein wundervolles Gericht, das Wärme in den Magen und in die Seele zaubert. Dazu ist es auch noch vegan. Es erfüllt also alle Voraussetzungen um sofort in mein Repertoire aufgenommen zu werden.
Ich bin ja ein großer Fan davon immer mal wieder fremde Küchen auszuprobieren. Auf besondere Weise hat es mir inzwischen die indische Küche angetan, die so wunderbar vielseitig und lecker ist, dass es mir jedes Mal aufs Neue ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ein indisches Essen mit Fleisch könnt ihr hier nachlesen. Auch das ist einfach herrlich.
Heute wird es, wie gesagt, vegan- jedoch nicht minder lecker.
Das Essen eignet sich perfekt um nach  einem langen Lerntag etwas abzuschalten und einfach zu genießen.




Kichererbsencurry nach Skye Gyngell (australische Sterneköchin)

Ihr braucht
1 Dose Kichererbsen 
 2 TL Fenchelsamen
(kleiner Tipp: der gute alte Fencheltee besteht genau daraus, ist etwas billiger als die Version auf dem Markt)
2 TL Koriandersamen
5 Kardamonkapseln 
1 TL gemahlenen Kreuzkümmel
2 Schalotten (gewürfelt)
1 Bund frischen Koriander (fein gehackt)
1/2 rote in Ringe geschnittene Chillischote
2 gehackte Knoblauchzehen 
2 Karotten in feinen Scheiben
3 EL Ahornsirup
Den Saft von 1,5 Limetten 
3 EL Sojasauce
1 Dose Tomaten 
50g Magarine (oder auch nicht- ich habe sie weggelassen)

Das macht ihr
Zunächst die Gewürze in einer beschichteten Pfanne rösten, bis diese zu duften beginnen, dann fein zerreiben. (Habe ich Trotteline vergessen- ging aber auch)
Die Zwiebeln in etwas Öl glasig andünsten, dann Chilli, den frischen Koriander, Knoblauch und Möhren, Gewürze  hinzugeben und 10 Minuten andünsten. Dann mit Limettensaft, Ahornsirup und Sojasauce ablöschen.
Danach die Tomaten mit hinzugeben und solange köcheln lassen bis die Möhren weich geworden sind (je nach Gusto können sie auch etwas Biss behalten). Die Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen, dann hinzufügen  und erwärmen. Wer mag haut noch etwas Magarine mit hinein, das ist aber kein Muss.
Alles mit Naan Brot servieren. (Das gibt es im Supermarkt, man kann es auch selbst backen, wozu ich nach einem langen Lerntag zu faul bin ;-))



Das Ganze duftet herrlich schon beim Kochen und hat einen wundervollen sauer scharfen und leicht süßlichen Geschmack. Ich trank dazu einen schnellen Smoothie aus frisch gepresstem Blutorangensaft, griechischem Jogurt und pürierter Mango. Einfach himmlisch!
In diesem Sinne wünsche ich euch guten Appetit und einen wundervollen Mittwoch. 
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

Beliebte Posts

Bücherliste Januar

Irgendwie ist der Januar wahnsinnig schnell vorbei gegangen und gleichzeitig fühlte er sich an wie eine Ewigkeit. Büchertechnisch sah der Beginn des Jahres eher mau bei mir aus. Ich habe ganze drei Bücher gelesen und mich irgendwie auch sonst im Januar ein bisschen verzettelt.
Ich glaube für mich beginnt das neue Jahr offiziell im Februar und ich zähle den Januar einfach als Testphase. Die drei Bücher der Testphase stelle ich euch natürlich trotzdem vor.



1. Der Report der Magd von Margaret Atwood Das Buch ist vor kurzem als Serie verfilmt worden und hat mehrere Emmys sowie zwei Golden Globes gewonnen. Leider kann ich dazu gar nichts sagen, da die Serie in Deutschland nur bei EntertainTV ausgestrahlt wird. Das Buch fand ich sehr bedrückend. Ich habe ja ein Faible für Dystopien und "Der Report der Magd" ist im wahrsten Sinne des Wortes dystopisch.  Was mich allerdings störte sind die Kritiken, die das Buch mit Orwell oder Huxley gleichzusetzen versuchten. Während die beiden Aut…

Weihnachtsgrüße

Die Sache mit Weihnachten ist die: Wir haben unzählige Erwartungen an die Stimmung, an das Fest, an die Geschenke, an das Essen und die lieben Verwandten. Wir erwarten Schnee, Kälte, Romantik und das perfekte Ambiente für eine heimelige Kulisse.
Irgendwie muss alles perfekt sein, klappt ja auch bei all den Bloggern. Die haben schließlich nie Streit am Weihnachtsmorgen, der Baum ist perfekt dekoriert und alle sind immer schön. Also bitte her mit der Perfektion, die sich wie eine Tube Honig über die nächsten Tage ergießt und alles im Keim erstickt, was annähernd gut sein könnte. Steinbeck hat einmal geschrieben "Now that you don't have to be perfect you can be good"  In diesem Sinne wünsche ich euch keine perfekten Weihnachten, keine perfekt angezogenen Menschen, kein perfektes Essen, das erst einmal vier Stunden bewundert und fotografiert werden muss, und keine sich perfekt benehmenden Kinder.  Stattdessen wünsche ich euch Freude, Ausgelassenheit und eine tüchtige Portion…

Mehr von dem guten Zeug bitte

Am Wochenende, während der Schnee die Welt ein bisschen weiß zauberte, kuschelte ich mich in Worte und Geschichten wie in eine warme Decke. Ich habe begonnen das erste Buch von Charlotte Eriksson zu lesen, ein Buch um das ich seit einem Jahr herum schlich. Gleich die ersten Sätze verzauberten mich und ich musste sie gleich allen möglichen Menschen schicken.  Ich las auch in "The Sun and her Flowers" von Rupi Kaur - noch so ein Buch, das ich schon ewig lesen wollte (und ja, ich muss dringend auch noch "Milk and Honey" dazu kaufen) und irgendwie bin ich gerade sowieso sehr sprach- und wortverliebt. Es gibt ja so Zeiten, gerade im Winter, da können Worte durchaus viel bewegen und verändern. 
Ich habe, während ich all die Gedichte und Geschichten las - und ich gebe zu das habe ich die ganze letzte Woche gemacht, wenn ich Zeit dafür fand-  gespürt wie ich innerlich ruhiger wurde und mir über viel Dinge klar wurde.  Und auf einmal führt dieser Post in eine völlig andere…