Direkt zum Hauptbereich

Musikalische Untermalung zum Wochenende

Ach ja das Wochenende naht. Es könnte so schön sein voller Ausschlafen und süßem Nichtstun. Stattdessen brüte ich über Neurowissenschaften und Epidemiologie...
In nicht einmal zwei Wochen sind Prüfungen- die letzten meines Studiums und ich bin etwas verwirrt ob meiner von mir selbst ausgewählten Fächer. (Hätte ich mal doch Psychiatrie belegt. Aber die Vorstellungen erneut alle DSM Kriterien für psychische Störungen lernen zu müssen habe ich nicht ertragen)
Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen in den nächsten Tagen auch etwas schönes zu unternehmen. So treffe ich morgen eine alte Freundin zum Kaffee trinken und bin abends zum Film gucken verabredet. Samstag gehe ich auf eine Ausstellungseröffnung in einer Galerie und am Sonntag mit einem Freund in die Oper. Trotz der ganzen Lernerei wird es also trotzdem abwechslungsreich und wunderbar.
Falls mich dann doch einmal die Frustration ob diverser Gehirnregionen und ihrer Entwicklung über die Lebensspanne überkommt, mache ich eine kurze Pause und höre Mumford and Sons. 
Als ich in Neuseeland war begleitete mich diese Musik während meiner gesamten Reise. Es war der perfekte Soundtrack zum Ozean, dem Wind und der atemberaubenden Landschaft.
Ein Lied hat es mir dabei besonders angetan. Während die ganze Welt "Little Lion Man" rauf und runter dudeln lässt, höre ich "The Cave" in Dauerschleife.
Egal ob Trennung. Weltschmerz oder einfach nur Nieselregen- dieses Lied passt immer. Jedes Mal, wenn ich es höre, richte ich mein imaginäres Krönchen auf, werde fünf Zentimeter größer und sehr viel optimistischer.
Seltsam aber wahr. Manche Lieder können das. Man beachte die textlichen Anspielungen auf die Alten Griechen ;)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren Start ins Wochenende
Liebste Grüße
Lotte

PS: Wer den Text nicht beim hören versteht hier gibt es den Songtext. Wer sich im Englischen unsicher ist findet hier eine außerordentlich miserable, aber sinngemäße Übersetzung (es lohnt sich den Text zu kennen)

Kommentare

Beliebte Posts

No Risk - no Fun?

Nachdem mich in der Woche einige Besorgnis erreichte - ja, ich lebe noch, aber ich war ein bisschen angeschlagen und habe es nicht geschafft Posts für dich Woche vorzubereiten-  meldet sich Lotte Fuchs zurück zum Dienst.  Schließlich ist Montag und dementsprechend Zeit ein wenig motiviert in die Woche zu starten. 

Vor kurzem saß ich mit einer Freundin zusammen, die ich wirklich sehr schätze. Obwohl wir uns noch nicht einmal ein Jahr kennen, ist sie mir unglaublich ans Herz gewachsen. Dazu kommt, dass sie ein Mensch ist, der in Krisensituationen das Talent besitzt die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Solche Menschen sind in Gold nicht aufzuwiegen. Besagte Freundin hatte vor kurzem den Ausspruch des Jahres für mich:  "Was wäre jetzt das Schlimmste, das passieren kann? Dann wird eben mal irgendein Herz gebrochen. SO WHAT?"  Nachdem sie sich von ihrem Ausbruch beruhigt hatte, mussten wir beide ein wenig lachen. Nicht, weil gebrochene Herzen so witzig wären, so…

Aktuelles

zum #metoo ist inzwischen so viel geschrieben und gesagt worden, dass ich das Gefühl habe auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, wenn ich darüber schreibe.
Deswegen möchte ich heute gar nicht meine eigenen Worte verwenden, sondern die von Najwa Zebian, die mich vor einigen Wochen mit einem wunderbaren TED Talk beeindruckte und die genau die richtigen Worte zur aktuellen Debatte fand. 

Your story. I know that they make you Doubt Yourself. But let me tell you this. I believe you. I hear you. I honour your story. I salute the hero in you. I commend the courage in you. I stand with the heart in you. You are brave. Don’t you ever doubt that. You are strong. Don’t you ever give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to feel the pain. But do not let the pain overtake you. You Overtake It. You owe it the survivor in you. You owe it to the fighter in you. To get back up. To stand tall. And say, I am a hero. I am a survivor. I am a ch…

Paris, Paris - 9 Kleinigkeiten aus dem letzten Urlaub

Vor ungefähr zwei Wochen machten meine Mutter und ich gemeinsam Urlaub. Das mutet vielleicht etwas seltsam an, immerhin bin ich vor sieben Jahren ausgezogen, aber um ehrlich zu sein ist so ein Mutter-Tochter Urlaub gar nicht schlecht.
Unser Ziel war Paris. Eine Stadt, die wir beide sehr gut kennen (ich war das sechste Mal dort, meine Mutter so ungefähr zum 10. Mal) und mögen.
Meine Mutter feierte Geburtstag und mein Geschenk war es, sie zu einem Jazz Brunch in meine liebste Frühstücksmöglichkeit von Paris einzuladen, das Bellevilloise. Und überhaupt genossen wir die Stadt ohne Ende.
Während es also draußen vermehrt regnet und grau wird, habe ich heute ein paar Bilder dabei, die vielleicht kurz träumen lassen.


Einige Aktivitäten, die in Paris nicht fehlen dürfen.

1. Essen. Bitte da, wo man nur Französisch spricht und außerhalb der Touristenfallen, dann ist es wirklich gut. Günstig kann man vergessen. So etwas gibt es leider einfach nicht.



2. Ok, das widerspricht Punkt 1, aber das Angel…