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Montagsmotivation: Meal Prep Teil 2 - Mein Fazit nach einer Woche Tupperdose

Nun ist es also wieder Montag und während ihr das lest bin ich schon im Praktikum.
Meine Arbeitswoche beginnt täglich um 5.40 Uhr (abseits gelegener Praktikumsplätze sei Dank) und wenn ich Glück habe bin ich um 17.30 Uhr wieder zuhause.
Dann habe ich allerdings noch nichts für meine Masterarbeit gemacht und arbeiten war ich auch noch nicht.
Folgerichtig bleibt wenig Zeit zum kochen und so begann ich letze Woche Sonntag minutiös auf Vorrat zu kochen. 
Selbst mein Frühstück bereitete ich vor, sowie gesunde Snacks und Süßigkeiten, damit ich trotz der vielen Arbeit immer wieder auf  gute Alternativen zum Schokoriegel zurückgreifen konnte. 
Beim Praktikum hieß ich schon "Die Praktikantin mit ihren Tupperdosen" und es wurde angeregt einmal eine Studie darüber zu machen.
Denn während alle anderen in der Kantine aßen, holte ich am Tisch seelenruhig eine Tupperdose heraus und aß bereits Vorbereitetes. (Ich bin sehr empfindlich was Kantinenessen angeht und vertrage es überhaupt nicht. Außerdem ist das Essen dort recht teuer. Es fiel also in doppelter Hinsicht aus dort entspannt zu essen). 

Wie letzte Woche berichtet bin ich eigentlich ein großer Fan von frischem Essen bei dem ich je nach Lust und Laune variieren kann was ich essen möchte. Deswegen war es für mich sehr ungewohnt schon am Sonntag zu wissen was es die ganze Woche an Essen geben wird.
Alles etwas ungewohnt für mich.

Und wie ist nun mein Fazit? Nach einer Woche kann ich sagen: Es lohnt sich am Sonntag etwas Zeit zu investieren um vorzukochen.
Tatsächlich lohnt es sich sogar sehr. Denn im Gegensatz zu abendlichen "Was koche ich jetzt nur" Gedanken, konnte ich mich auf einige wesentliche Dinge fokussieren. Sei es die Arbeit, Literaturrecherche oder ein Ausflug zum Pub Quiz ;)



Das meiste von mir gekochte Essen war vegan, was mir aufgrund der langen Aufbewahrungszeit ganz recht war, bestand aus vielen Bohnen, Linsen und Reis und was wunderbar lecker - auch noch nach mehreren Tagen. Je nach Lust und Laune peppte ich es abends noch mit frischem Salat auf oder genoss es einfach pur.
Inspiration für Rezepte holte ich mir unter anderem hier. Die Rezepte sind einfach, gesund und lecker. Also genau das Richtige für eine gute Vorbereitung.
Für diese Woche ging es übrigens gleich weiter mit dem Meal Prep. 
Und da das Curry von letzter Woche der absolute Hit war, landete es sofort wieder in meiner Tupperdose und für euch heute als Rezept auf dem Blog. Noch dazu wird es mit Konjaknudeln gekocht, die gerade schwer in Mode sind. Aus dem Mehl der Konjakwurzel gewonnen sind sie frei von Kohlehydraten und kalorienarm, machen aber sehr satt. In asiatischen Ländern werden sie übrigens schon seit langem als Suppeneinlage verwendet, bevor die Diätindustrie sie für sich entdeckte. Mir schmecken sie im Curry ganz hervorragend und damit ich nicht allzu sehr in Richtung Low Carb wandere (was für eine Vorstellung!) gibt es dazu ein paar Kartoffeln. Man kann Konjaknudeln überteuert in Hipsterläden kaufen, ich gehe dafür in den asiatischen Supermarkt und zahle nicht einmal die Hälfte davon.   
Damit beenden wir den Ausflug in die aktuellen Ernährungstrends und widmen uns dem wesentlichen, also dem Rezept.
Leserservice per exellence sozusagen ;)

Grünes Brokkoli Kartoffel Curry

Ihr braucht (für ca 2-3 Portionen)

1 Brokkoli
6-8 kleine Drillingskartoffeln 
3 TL Grüne Currypaste (am besten Bioqualität!)
4 Tassen Wasser
2 Tassen Gemüsebrühe
1 EL Frischkäse
1 Packung Konjaknudeln aus dem Asialaden
1 Handvoll Cashewkerne
Salz und Pfeffer



Das macht ihr

Den Brokkoli in kleine Röschen brechen, die Kartoffeln schälen und klein schneiden.
Beides in einen Topf geben und zusammen mit dem Wassühe er, der Currypaste, der Gemüsebrühe, dem Frischkäse, Salz und Pfeffer aufkochen.
Das Ganze so lange weiter köcheln bis die Flüssigkeit beinahe verschwunden ist. 
Dann fügt ihr die Nudeln hinzu und lasst diese einige Minuten ziehen. 
Die Cashewkerne unterheben, abkühlen lassen und luftdicht verschließen. 
Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3-4 Tagen verbrauchen. 


In meinem Kühlschrank stapeln sich schon wieder Boxen und Kisten, allerdings nicht so viele wie letzte Woche, da ich am Donnerstag in Richtung Ostsee aufbreche. Dort gibt es dann frisch gekochtes Essen à la Mama- ich freue mich schon. 


 

Ich wünsche euch den wundervollsten Start in die neue Woche 
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

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