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Ein Riegel mit Flügeln

Normalerweise lehne ich Kooperationsangebote von Werbepartnern aus Prinzip ab. Ich möchte frei und unabhängig entscheiden, was ich euch auf dem Blog vorstelle und was ich empfehlen kann oder auch nicht.
Vor einiger Zeit startete ich jedoch die Reihe "Talent vor Prinzip", bei der ich euch das wundervolle Buch der begabten Dania Dicken vorstellte, die ich auch persönlich kenne.
Nun erreichte mich vor einigen Wochen eine E-Mail, die beinahe nach einer Aufnahme in die "Talent vor Prinzip" Reihe schrie, schon allein, weil sie zeitlich so wunderbar passend kam.
Neben meinem derzeitigen Praktikum (sprich einer normalen 40 Stunden Woche), gehe ich arbeiten und versuche hin und wieder etwas für meine Masterarbeit zu tun, ein Leben zu führen und mich auch mal mit Freunden zu treffen.
Eine Sache kommt dabei ganz klar zu kurz: Der Schlaf. Mein Wecker klingelt morgens um 5.30Uhr und häufig schaffe ich es nicht vor halb zwölf ins Bett, da noch viel zu erledigen bleibt.
Ich bin tatsächlich dazu übergegangen hin und wieder einen Kaffee in mich zu bringen (oder auch zwei starke Espressi) um den Tag gut zu überstehen. Und das mag ich eigentlich gar nicht.
Als dann das Kooperationsangebot von WINGMAN* in mein Mailfach trudelte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Ein Riegel, der ungefähr das bewirken soll, was sonst zwei Tassen Kaffee schaffen und der dabei nur aus natürlichen Zutaten besteht und keinen Zucker beinhaltet?
Das klingt doch ganz nach mir. Also sagte ich zu und nachdem der erste Brief von einer diebischen Elster in der Post geplündert worden war, kam tatsächlich der WINGMAN Riegel im Hause Fuchs an.
Ich beschloss den Riegel an einem Tag zu testen, der randvoll war mit vielen, vielen Aufgaben und wenig Zeit für Pausen ließ.
So wählte ich einen Tag in der letzten Woche aus, an dem ich nach dem Praktikum noch bis 21.30 arbeiten ging und zwischendrin kaum Zeit blieb einmal Atem zu holen.
Den ganzen Tag freute ich mich darauf den Riegel auszuprobieren, wartete allerdings bis ich im Büro ankam um ungestört das ein oder andere Foto machen zu können ;)
Als ich den Riegel dann entpackte war ich zunächst skeptisch. Oblaten... Ich mag keine Oblaten. Wirklich nicht. Bin ich beim Abendmahl tauche ich sie unglaublich tief in den Kelch mit Traubensaft, damit ich ihren pappigen und ledrigen Geschmack loswerde. Sie schmecken nach nichts, kleben mir aber den Mund zu. Gar nicht meine Welt.
Da der Riegel nun aber da war und ich versprochen hatte ihn zu testen, biss ich vorsichtig hinein.
Und war am Ende froh darüber.
Denn trotz der Oblaten schmeckte der Riegel außerordentlich vorzüglich und sättigte auch auf wunderbare Weise. (Unter Zeitdruck bekomme ich immer Hunger, zum Glück kann ich im Moment auf viele bereits vorbereitete Gerichte zurückgreifen, sonst wären Schokoriegel meine besten Freunde)
Allerdings kann ich euch nichts dazu sagen, ob er tatsächlich die versprochene Wirkung von zwei Tassen Kaffee hat und das hat folgenden Grund: Aufgrund meines Praktikums und der Lage der Klinik in der ich es absolviere, komme ich immer erst sehr spät ins Büro. Sprich: meistens bin ich nicht vor halb sieben dort. Da ich an diesem Abend spät einen Probanden untersuchte, war ich die allerletzte in einem riesigen Gebäude mit langen Fluren und viel Hall. Das Ganze hatte ein bisschen Horrorfilm-Atmosphäre. Hinzu kam, dass ich mir nicht zu 100% sicher war, ob ich mit meinem Schlüssel an so spätem Abend alle Türen öffnen und schließen kann. In meiner schrägen Gedankenwelt bestand also durchaus die Möglichkeit, dass ich die Nacht allein in diesem Büro zubringen werde, ganz ohne Menschen und, das Schlimmste, ohne weiteres Essen. Mein Körper war dementsprechend ein wenig mit Adrenalin angereichert. An Müdigkeit und Schlaf war also gar nicht zu denken.
Dennoch war der Riegel wirklich lecker und die Idee der vielen natürlichen Zutaten hat mich nachhaltig begeistert.


Besonders, wenn man sich die Entstehungsgeschichte des Riegels bedenkt, lohnt es sich ein wenig Werbung zu machen.
Entstanden durch die immer wiederkehrende Müdigkeit und Anstrengung während ihrer Prüfungszeiten beschlossen die beiden Studenten Konstantin Preinl (26) und Fabian Raum (22)  aus Nürnberg etwas zu unternehmen um der ewig gleichen ungesunden Routine aus Schokoriegel und literweise Kaffee entgegenzuwirken.
Entstanden ist nach vielen Experimenten (und wie ich mir vorstellen kann auch schlaflosen Nächten ;)) der jetzige Riegel, den es ab Mai im Handel geben wird.
Hergestellt wird das Prachtstück übrigens in einer lokalen Bäckerei und ist zu 100% frei von Zusatzstoffen.
Mich begeisterte besonders die Mischung aus Datteln, Kakao, Äpfeln und Blaubeeren.Einfach himmlisch lecker, sogar mit Oblaten.
In diesem Sinne kann ich nur eine klare Empfehlung für den WINGMAN aussprechen, besonders da es sich bei der Firma um ein junges Start-up Unternehmen handelt, das tatsächlich aus einer studentischen Idee heraus geboren wurde.

Falls ihr also demnächst ohne zuckerhaltigen Energy Drink Flügel bekommen wollt ist der WINGMAN Riegel sicher nicht die schlechteste Idee ;)

Ich wünsche euch den wundervollsten Mittwoch
Liebste Grüße
Lotte



*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit WINGMAN. Ich erhielt dafür einen WINGMAN Riegel kostenlos zugesendet. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.

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