Direkt zum Hauptbereich

Bastel an deinen Zielen

Ähhh ja, heute kommt der letzte Teil zur Themenwoche "Ziele".
Mir persönlich hat es richtig Spaß gemacht mal eine Woche komplett zu einem bestimmten Thema zu gestalten. Wie hat es euch gefallen? Habt ihr Wünsche für eine Themenwoche (zum Beispiel: Was isst Lotte in Wirklichkeit, was tut sie für ihre Gesundheit... Chips und Burger all Day sag ich euch)

Als kleinen Bonus und Abschluss habe ich heute eine Bastelanleitung für euch.
Und ganz ehrlich: Basteln ist nicht meine Stärke. Wunderschöne DIY Projekte müsst ihr leider auf anderen Blogs suchen, bei mir gibt es so etwas nicht...
ABER ich habe mich zusammengerissen und tatsächlich etwas gebastelt. Um ehrlich zu sein, entstand aus ebenjener Bastelei meine Idee für die Themenwoche.
Ich habe mich schon lange bevor ich hier darüber schrieb, mit Zielsetzung und Planung beschäftigt und viel dazu gelesen und (ich gebe es zu) auch auf diversen Medien angeschaut.
Ich persönlich habe dieses Jahr viele Veränderungen und unsichere Situationen zu bewältigen. Ich beende mein Studium und suche mir meinen ersten "echten" Job, für den ich wahrscheinlich wegziehen muss.
Das kann manchmal ganz beängstigend sein und so habe ich ein wenig genauer auf mein Leben geschaut, um mir bewusst zu werden was ich will, welche Ziele ich habe und was ich in diesem Jahr tatsächlich schaffen möchte.
Aus diesen Gedanken heraus, die sich das eine oder andere Mal überschlagen haben, entstand mein "Zieleposter".
Es hängt fein und unschuldig neben meinem Schreibtisch, ist ziemlich bunt und "zwingt" mich dazu jeden Tag ein wenig genauer zu betrachten und bewusster zu gestalten.
Und hier kommt die Idee dazu.
Basierend auf diesem Video von Rachel Aust, habe ich meine Ziele in vier Bereiche unterteilt:
Finanzen
Wissen
Gesundheit 

Glück
Tatsächlich sind das vier besonders wichtige Säulen für mich, an denen ich gerne arbeiten möchte.
Ausgehend von vielen, vielen anderen Artikeln,  bin ich dann dazu übergangen noch eine zeitliche Komponente in Form von "täglich", "wöchentlich", "monatlich" und "jährlich" einzuarbeiten.
Mich also zu fragen: Was möchte ich täglich/wöchentlich/monatlich/in diesem Jahr für diese vier Kategorien tun um mich weiterzuentwickeln und mein Leben bewusster zu gestalten.
Glaubt mir, die Sache mit dem "in diesem Jahr" war ziemlich schwierig und hat mich einiges an Nachdenken gekostet. Aber, nachdem ich einige Zeit gegrübelt habe, bin ich mir tatsächlich sehr klar darüber geworden, was ich in diesem Jahr erreichen möchte und konnte mein Zielposter vervollständigen.



Für ein "Zieleposter" braucht ihr gar nicht viel:
Einen großen Pappkarton oder ein großes Stück Papier
Klebezettel in vier verschiedenen Farben und Stifte nach Geschmack.
Unterteilt euer Papier in vier gleichgroße Bereiche (das werden die unterschiedlichen Zeiteinteilungen), entscheidet euch welche Farbe welche Kategorie darstellt, beschriftet Klebezettel mit euren Zielen und klebt sie auf euer Poster.
Der Vorteil an den Klebezettel ist, dass ihr sie jederzeit ohne viel Mühe abnehmen könnt, wenn ihr ein Ziel erreicht, es ersetzt oder ein neuer Tag/eine neue Woche/ ein Monat/ ein neues Jahr beginnt.
Einfach und insgesamt kostet es keine fünf Euro.
Mir persönlich hilft es jedoch sehr mich zu fokussieren und mir bewusst zu machen, was ich erreichen will.
Wichtig und nicht zu vergessen ist die Kategorie Glück.
Ich freue mich jeden Abend darauf ein Ziel zum Thema Glück für den nächsten Tag festzulegen. Das ist ein bisschen der rosa Zuckerguss.
Ich finde es übrigens gar nicht schlimm, wenn die ein oder andere zeitliche Kategorie erst einmal frei bleibt. Zu entscheiden was man innerhalb eines Jahres erreichen will und es vielleicht sogar noch an die SMART Goals anzupassen, kann durchaus länger dauern.
Und auch täglich etwas Neues zu finden fiel mir zu Beginn ein wenig schwer.

Wenn ihr euch auch fragt, was man bitte jeden Tag für eine einzelne Kategorie tun kann hier ein paar Vorschläge:

Finanzen: sich ein bestimmtes Limit für den Kneipenbesuch/den Einkauf/die Party setzen und daran festhalten, einen genauen Überblick über den Monat finden und berechnen wie viel Geld man pro Woche hat, endlich die Daueraufträge online erstellen

Wissen: Genauer zu einem bestimmten Artikel recherchieren, den man gelesen hat, einen Artikel in einer fremdsprachigen Tageszeitung lesen (Gibt einen Überblick wie andere Länder berichten und verbessert die entsprechende Sprache), einen TED Talk zu einem Thema schauen, mit dem man sich bisher noch nie beschäftigt hat (zum Beispiel wie das Flugverhalten von Fledermäusen sich auf Drohnentechnologie auswirken kann)

Gesundheit: nicht wie jede Woche den Apfelstrudel im Pub bestellen, sondern dies einmal im Monat mit Genuss statt Schlingerei tun (rein fiktives Beispiel), eine halbe Stunde früher aufstehen um den Tag mit Sport zu Beginnen, mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken (Wasser nicht Saft oder so etwas), den Tag auf Zucker verzichten, eine gesunde Alternative zum Snack finden (zum Beispiel diese, diese oder diese)

Glück: ein Buch lesen, einen inspirierenden TED Talk gucken, mit Freunden im Park liegen, eine alte Freundin anrufen und fragen wie es ihr geht, die Katze ärgern, Musik hören und dazu durch die Küche tanzen, etwas lesen/ansehen/hören bei dem man schallend laut lachen muss







Und, und, und. Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr Dinge fallen einem ein, die man einfach so an einem Tag tun kann. Auch wenn wenig Zeit ist (zwei Lieder lang durch die Küche tanzen benötigt maximal 8 Minuten- das ist machbar)
Wie wäre es also statt des abendlichen aufs Handy starren vor dem Einschlafen, eine kurze Überlegung anzustellen, wie man am folgenden Tag sich selbst etwas Gutes tun kann?
Mir persönlich macht das so großen Spaß, dass ich mich immer schon wie ein Kind auf den nächsten Tag freue.

Ich wünsche euch den herrlichsten Sonntag ganz ohne Blues
Liebste Grüße
Lotte


Kommentare

Beliebte Posts

Bücherliste Januar

Irgendwie ist der Januar wahnsinnig schnell vorbei gegangen und gleichzeitig fühlte er sich an wie eine Ewigkeit. Büchertechnisch sah der Beginn des Jahres eher mau bei mir aus. Ich habe ganze drei Bücher gelesen und mich irgendwie auch sonst im Januar ein bisschen verzettelt.
Ich glaube für mich beginnt das neue Jahr offiziell im Februar und ich zähle den Januar einfach als Testphase. Die drei Bücher der Testphase stelle ich euch natürlich trotzdem vor.



1. Der Report der Magd von Margaret Atwood Das Buch ist vor kurzem als Serie verfilmt worden und hat mehrere Emmys sowie zwei Golden Globes gewonnen. Leider kann ich dazu gar nichts sagen, da die Serie in Deutschland nur bei EntertainTV ausgestrahlt wird. Das Buch fand ich sehr bedrückend. Ich habe ja ein Faible für Dystopien und "Der Report der Magd" ist im wahrsten Sinne des Wortes dystopisch.  Was mich allerdings störte sind die Kritiken, die das Buch mit Orwell oder Huxley gleichzusetzen versuchten. Während die beiden Aut…

Weihnachtsgrüße

Die Sache mit Weihnachten ist die: Wir haben unzählige Erwartungen an die Stimmung, an das Fest, an die Geschenke, an das Essen und die lieben Verwandten. Wir erwarten Schnee, Kälte, Romantik und das perfekte Ambiente für eine heimelige Kulisse.
Irgendwie muss alles perfekt sein, klappt ja auch bei all den Bloggern. Die haben schließlich nie Streit am Weihnachtsmorgen, der Baum ist perfekt dekoriert und alle sind immer schön. Also bitte her mit der Perfektion, die sich wie eine Tube Honig über die nächsten Tage ergießt und alles im Keim erstickt, was annähernd gut sein könnte. Steinbeck hat einmal geschrieben "Now that you don't have to be perfect you can be good"  In diesem Sinne wünsche ich euch keine perfekten Weihnachten, keine perfekt angezogenen Menschen, kein perfektes Essen, das erst einmal vier Stunden bewundert und fotografiert werden muss, und keine sich perfekt benehmenden Kinder.  Stattdessen wünsche ich euch Freude, Ausgelassenheit und eine tüchtige Portion…

Montagsmotivation: Mädelsabend

Am Freitag traf ich mich mit einem Pferdemädchen. Wer sich jetzt fragt "Was um alles in der Welt ist ein Pferdemädchen?" dem sei folgendes gesagt: Pferdemädchen sind die absoluten Powerfrauen, sie sind entzückend, wunderbar, authentisch und haben immer eine erfrischende und entdramatisierende Sichtweise auf die Welt. Warum das Pferdemädchen heißt würde jetzt wirklich zu weit führen, Fakt ist: Es gibt diese Frauen (und Männer).
Eines meiner liebsten Pferdemädchen und ich waren am Freitag Pizza essen. Den Termin machten wir vor sage und schreibe beinahe einem Monat aus, damit wir auch beide frei haben.
Und nachdem wir uns gegenseitig auf den neusten Stand brachten, kamen wir recht schnell auf ein Thema, das uns beide sehr beschäftigt. Entschleunigung.
Das ist ja auch immer so ein Wort zum Jahresanfang. Alle wollen plötzlich weniger machen, achtsamer sein und Selbstfürsorge betreiben. 
Macht sich ja auch ganz gut darüber zu reden und wir wirken alle unfassbar wichtig, wenn wir e…