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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

17 Dinge, die ich aus 2017 mit ins Neue Jahr nehme

Es ist, wie jedes Jahr um diese Zeit, der Moment für die Jahresrückblicke gekommen. Alle schauen fleißig zurück auf das Jahr, ziehen Bilanz und sind hoch motiviert im nächsten Jahr ständig Sport zu machen, nur noch Salat zu essen und nie wieder Geld auszugeben. Und natürlich wird all das wunderbar klappen.
Ich habe mir für dieses Jahr folgendes ausgedacht. Ich schaue zurück (Überraschung) und halte heute 17 Dinge aus dem Jahr 2017 fest um dann, am 1.1.2018, die passende Montagsmotivation mit 18 Zielen für das Jahr 2018 zu starten. Ich schaue ja gerne zurück. Für mich ist die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr eine wunderbare Zeit um einmal ganz bei sich anzukommen. Zugegebenermaßen fiel mir genau das in diesem Jahr recht schwer, da ich zu den Feiertagen viel unterwegs war und die gemächliche Stimmung, die zur inneren Einkehr so vortrefflich passt, kaum zu spüren war. Dennoch möchte ich das nicht ganz aufgeben. Und so kommen heute 17 mal mehr mal weniger spektakuläre Erkenntn…

Leseliste im Dezember von Bambi zu Hercule Poirot

Da ist sie also. Meine letzte Leseliste für dieses Jahr. Diesen Monat war es sehr durchmischt, von Krimi über Bambi bis hin zu etwas philosophisch angehauchter Materie- alles dabei. 
Warum auch nicht? Der Dezember darf schließlich bunt sein.  Ich musste übrigens versprechen, dass ich eine Toplist aller Bücher des vergangenen Jahres mache. Gar keine so schlechte Idee, aber da ich den Post nicht bis zur Unendlichkeit ausdehnen möchte, kommt diese Liste im Januar, zusammen mit einem Abschlussbericht der Leseidee. 
Heute also erst einmal die Bücher, die ich in diesem Monat gelesen habe. Das reicht ja auch erst einmal. 

1. Hercule Poirot's Christmas - Agatha Christie Gibt es eine bessere Möglichkeit sich auf Weihnachten einzustimmen als mit einem Buch von Agatha Christie? Hercule Poirot ist für mich die pure Betulichkeit in Person, der Stil ist so wunderbar altmodisch und irgendwie fühlt sich Agatha Christie lesen immer ein bisschen so an, als würde ich vor einem großen Kaminfeuer sitz…

Montagsmotivation zu Weihnachten

Ich sitze, während ich dies schreibe, eingekuschelt in meine Decke auf meinem Sofa in Hannover. Es ist drei Tage vor Heiligabend, ich habe mich selbst zu einem Date auf dem Weihnachtsmarkt verführt - nur mit mir, habe Yoga gemacht und den Tag wirklich mit Dingen gefüllt, die mir gut tun. Zwei große Portionen Poffertjes und Pizza zum Mittag sowie Abendessen inklusive. Kurz: Ich habe heute mit mir allein die Vorweihnachtszeit gefeiert, bin joggen gewesen und nun sitze ich auf dem Sofa und überlege inwiefern ich euch am ersten Weihnachtsfeiertag überhaupt eine Motivation schreiben soll. 
Um ehrlich zu sein bin ich nämlich gar nicht der Meinung, dass es heute irgendeiner Motivation bedarf - außer der es sich gut gehen zu lassen, Schokolade zu essen, Weihnachtsfilme zu schauen und einfach den Tag mit Atmen und Essen zu verbringen. 
Bei all dem Selbstoptimierungswahn, der demnächst wieder losgeht, warum nicht einen Moment verharren, vom Karussell herabsteigen und einfach den Moment genießen…

Weihnachtsgrüße

Die Sache mit Weihnachten ist die: Wir haben unzählige Erwartungen an die Stimmung, an das Fest, an die Geschenke, an das Essen und die lieben Verwandten. Wir erwarten Schnee, Kälte, Romantik und das perfekte Ambiente für eine heimelige Kulisse.
Irgendwie muss alles perfekt sein, klappt ja auch bei all den Bloggern. Die haben schließlich nie Streit am Weihnachtsmorgen, der Baum ist perfekt dekoriert und alle sind immer schön. Also bitte her mit der Perfektion, die sich wie eine Tube Honig über die nächsten Tage ergießt und alles im Keim erstickt, was annähernd gut sein könnte. Steinbeck hat einmal geschrieben "Now that you don't have to be perfect you can be good"  In diesem Sinne wünsche ich euch keine perfekten Weihnachten, keine perfekt angezogenen Menschen, kein perfektes Essen, das erst einmal vier Stunden bewundert und fotografiert werden muss, und keine sich perfekt benehmenden Kinder.  Stattdessen wünsche ich euch Freude, Ausgelassenheit und eine tüchtige Portion…

Süßkartoffel aus dem Ofen

In der Schweiz wurden wir aufs Herrlichste von einer lieben Freundin bekocht. Sie zauberte Gemüsecurry, Tortellonisalat und einen Abend herrliche Süßkartoffeln aus dem Ofen, die unglaublich schmeckten.  Bisher habe ich Süßkartoffeln, wenn sie aus dem Ofen kamen, immer mit diesem Rezept versehen, aber Abwechslung schadet bekanntlich nicht. Deswegen heute ein wunderbares Gericht, das sich quasi alleine kocht, sehr lecker ist und zwischen all dem vielen Fleisch über Weihnachten eine herrliche vegetarische Alternative bietet. 


Gebackene Süßkartoffel mit Lauch und Mais
Das braucht ihr
Süßkartoffeln (eine pro Person) 1 Dose Mais 2 Stangen Lauch in feine Ringe geschnitten Olivenöl Salz, Pfeffer, Chilliflocken und Currypulver 1 Schuss Sojamilch Geriebenen Cheddar

Das macht ihr Stecht die gewaschenen Süßkartoffeln mit einer Gabel mehrfach ein und legt sie auf ein Backblech, das ihr in den vorgeheizten Backofen (180° Umluft) schiebt. Die Süßkartoffeln brauchen circa eine Stunde bis sie innen weich sind. …

Romantische Bergluft

Momentan ist es hier in Hannover - vom Weihnachtsmarkt einmal abgesehen- so gar nicht weihnachtlich-heimelig, sondern eher grau und voller Nieselregen. So wenige Tage vor Weihnachten ist das irgendwie nicht so gut, deswegen bringe ich euch heute eine Bilderflut aus der Schweiz mit. 
Dort war ich vor einigen Tagen zu einem wundervollen Mädelswochenende voller Schokolade, Schnee und Schabernack, machte eine Millionen Fotos und hatte insgesamt eine prächtige Zeit.  Und da ich euch schon auf Instagram die ganze Zeit mit Fotos überschwämme kommen heute konsequenterweise auch welche auf den Blog - rein vorsorglich zur Weihnachtsinspiration. 
Irgendwie muss ja schließlich Stimmung in die Bude kommen, oder?




Das Wundervolle an diesem Kurztrip in die Schweiz - tatsächlich waren wir nur 96 Stunden dort - war wie unkompliziert und leicht alles lief. Wir übernachteten zu dritt in einem Zimmer, kochten in einer Gemeinschaftsküche, lachten bis spät in die Nacht und unternahmen wunderbare Wanderunge…

Montagsmotivation: Don't eat your feelings ...

Willkommen in der Woche vor Weihnachten. Hektik und Trubel machen sich breit, Plätzchen werden gebacken und alle die können fahren zur Familie nachhause.  Weihnachten ist mit einer herrlichen Mischung aus Kitsch und Astrid Lindgren Büchern überzogen, mit Harmonie besprenkelt und vor allem mit einer Sache verbunden: Essen. 
Und während es manch einer kaum erwarten kann die Feiertage mit Gänsebraten und Bergen an Schokolade zu zelebrieren, garantiere ich, dass mit Sicherheit irgendwann der folgende Satz fallen wird: OH nach Weihnachten muss ich dringend wieder auf meine Ernährung achten und abnehmen.  Klingt ja ganz harmlos oder? Habe ich nach meinem Trip in die Schweiz (dazu am Mittwoch mehr) auch gesagt, weil ich mein Körpergewicht in Schokolade gegessen habe - täglich. Aber so richtig gut ist diese Einstellung ja eigentlich nicht, wenn man es recht bedenkt. Und wenn wir genauer hinschauen ist sie sogar recht gefährlich. Denn während für einige ein unangenehmes Völlegefühl über die F…

Montagsmotivation #berealnotperfect

Die heutige Montagsmotivation tippe ich im Zug auf dem Handy. Ich bin auf dem Weg in die Schweiz, eine liebe Freundin sitzt im Halbschlaf neben mir und auch ich kämpfe damit, dass mir die Augen immer wieder zufallen. Im Gepäck führe ich Wein und warme Kleidung, den Laptop habe ich zuhause gelassen. Mein Urlaub startet mit einem Mädelstrip.
Mein zuhause ist chaotisch zurückgeblieben, ich werde den Urlaub größtenteils damit verbringen an beruflichen Dingen zu arbeiten und die Schokolade der letzten Woche zeichnet sich recht deutlich in meinem Gesicht ab. Nichts ist fancy, schick oder Instagram tauglich. Stattdessen bin ich müde, überarbeitet und meine To Do Liste ist bei weitem nicht abgearbeitet.
Darauf stand auch ein Blogpost. Gut vorbereitet, strukturiert und natürlich mit schönen Fotos. Wird es nicht geben. Denn in der letzten Woche war ich keinen Tag vor 19 Uhr zuhause und dann standen weitere, weniger schöne aber wichtigere Dinge auf meiner Liste. Wir haben alle viel zu tun. Das n…

All die kleinen Dinge

Manchmal brauche ich einen sanften Stups in die richtige Richtung. Manchmal vergesse ich nämlich, dass es unzählige kleine Dinge sind, die einen Tag schöner machen können. Dinge, die wir leicht übersehen oder vergessen. Schneeflocken an einem Sonntagmorgen zum Beispiel, oder Zimtkekse und kalte Pizza am Bett essen. Es kann die sechsminütige detaillierte Sprachnachricht einer lieben Freundin sein, oder Bella, die vollkommen verzückt die Weihnachtsdeko zerstört, ein Kakao mit Baileys oder der Moment, der eigentlich perfekt für ein Instagramfoto geeignet wäre, aber so schön ist, dass niemals eine Handykamera hineinleuchten darf. Kurz, manchmal sind es nur Augenblicke und Sekunden, die schnell vorüberziehen in der Hektik des Alltags und diverser Deadlines.
Gerade im Dezember sind wir häufig so mit Hektik beschäftigt und damit das perfekte große Weihnachtsfest zu gestalten, dass wir die Momente leicht übersehen, die eigentlich besonders sind.

“It has long been an axiom of mine that the litt…

Leseliste im November - Da war doch was mit Tod

Irgendwie haben alle Bücher, die ich im November gelesen habe eine Sache gemeinsam. Es geht um den Tod. Klingt erst einmal ziemlich düster, war es aber gar nicht. Tatsächlich mag ich meine Novemberleseliste sogar ausgesprochen gerne und kann sie nur wärmsten Herzens empfehlen, beinahe noch ein bisschen mehr als meine letzten Leselisten. 

1. You will not have my hate - Antoine Leiris
Was bleibt, wenn die Frau auf ein Konzert geht und in dieser Nacht von Terroristen erschossen wird? Hass? Verzweiflung? Angst?
Antoine Leiris beschreibt in "You will not have my hate" wie er weiter macht, nachdem sein Albtraum wahr geworden ist, was es bedeutet allein zu sein mit einem 17 Monate alten Sohn. Sein Facbookpost "You will not have my hate" ist zu einer klaren Ansage geworden, eine Weigerung Terroristen gewinnen zu lassen. 

“On Friday night, you stole the life of an exceptional being, the love of my life, the mother of my son, but you will not have my hate. I don’t know who yo…

Done is better than perfect

Ich habe einen Hang dazu alles möglichst perfekt machen zu wollen. Das klingt wie ein Satz, den man gut im Vorstellungsgespräch sagen kann, wenn man nach seinen Schwächen gefragt wird. Beschaulich, sympathisch und definitiv jemand, der sich in seine Aufgaben verbeißt.  Perfektionismus ist angesagt, ein bisschen hip und wir können uns alle darin sonnen.  In Wahrheit sind wie nämlich meist ein bisschen stolz auf uns, wenn wir behaupten nach Perfektion zu streben.  Nur, dass es leider Augenwischerei ist und eine willkommene Ausrede um sich am Ende schlecht zu machen, runter zu ziehen oder auf andere, vermeintlich luderige Menschen herab zu blicken. 
Dabei macht Perfektionismus meistens eins: Gelähmt.  Wenn ich eine Aufgabe nur perfekt bewältigen kann und ansonsten nichts wert bin, so scheitere ich eigentlich schon zu Beginn. Es gibt keine Perfektion. Niemals. Strebe ich jeden Tag aufs Neue danach, so mache ich mich immer wieder bewusst unglücklich und gelähmt, starre mit sehenden Augen …

Geburtstagstorte

Kennt ihr noch Findus und Petterson? Da gibt es ein Buch mit dem Titel "Eine Geburtstagstorte für die Katze". In diesem Buch versucht Petterson so ziemlich alles um eine Tort für Findus herzustellen. Klappt am Ende auch, aber ich bin mir sicher dem Herrn ist dabei das eine oder andere graue Haar gewachsen.
Ungefähr so ging es mir gestern und das liegt alles an Fräulein C. Fräulein C lernte ich letztes Jahr bei einem Einführungstag für neue Mitarbeiter kennen. Ein Blick und wir beide waren sofort verknallt. Seither ist Fräulein C fester Bestandteil meines Freundeskreies, wir telefonieren quasi ständig, treffen uns so oft es geht und flippen beide ein bisschen aus, wenn der jeweils andere Geburtstag hat.
An sich auch sympathisch, bis Fräulein C die folgenden Worte sprach "Du brauchst zu deinem Geburtstag eine Torte. Ich habe nämlich Kerzen gekauft" Könnte ich ignorieren, hätte ich ihr nicht vor einem Monat ungefähr dasselbe gesagt und sie gezwungen eine Benjamin Blüm…

Berliner Museenliebe

Am letzten Samstag war ich in Berlin. Ich hatte ein bisschen geplant diverse Flohmärkte und den Winterfeldmarkt unsicher zu machen, das eisige Wetter und fieser Regen machten mir jedoch einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Also hieß es umdisponieren und das war eine großartige Sache.
Ich investierte 18€ in einen Pass für die Muesumsinsel und gab mir Kultur bis zu geht nicht mehr. Guter Plan, denn wann hat man schon einmal Zeit und Gelegenheit einen ganzen Samstag in vier unterschiedlichen Museen zu verbringen? Eigentlich nie. Zumindest nehme ich mir die Zeit viel zu selten. Die Berliner Museen sind durchweg einen Besuch wert, am Samstag hat es mir jedoch ganz besonders das Neue Museum angetan. Dort gibt es derzeit eine Ausstellung, welche die Hochkulturen von Ägypten und China miteinander vergleicht. Und um ehrlich zu sein, hatte ich keine Ahnung von der Chinesischen Hochkultur. Dinge mit denen man sich im Geschichtsunterricht nicht beschäftigt: Perspektiven der nichtwestlichen …

Montagsmotivation. Von "Jahresendritualen"

Ich habe ein kleines Ritual, das ich am Ende jeden Jahres bediene. Wenn es um mich herum hektisch wird, die Weihnachtsplanung losgeht und eine liebe Freundin mir aufgeregt mitteilt, dass es nur noch sechs Wochen bis ins neue Jahr sind (wo um alles in der Welt soll ich mit dem restlichen Urlaub hin???), ist für mich der Moment gekommen einer Tradition zu frönen. Ich kaufe einen besonders schönen Taschenkalender. Das ist old-school und nicht besonders up to date, aber für mich gehören Taschenkalender einfach dazu. Ich mag es die Seiten mit Texten zu füllen und direkt mir eine ganze Woche zu planen. Termine sind nicht echt, solange ich sie nicht per Hand eingetragen habe (und nein, wir reden jetzt nicht über mein dazugehöriges Farbsystem, das mir den Überblick erleichtert - wäre ja auch total zwanghaft so etwas zu machen).




Zusätzlich zu dem gekauften Kalender geht es noch ein bisschen ans basteln. Darin bin ich tatsächlich unglaublich untalentiert und so beschränkt sich meine Tätigkeit …

Angekommen?

Vor ungefähr einem Jahr bin ich nach Hannover gezogen. Ok, das stimmt nicht ganz. Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich meinen Abschlussball in Dresden und habe zusammen mit einer Freundin die ein oder andere Flasche Wein geleert bei dem Gedanken daran von nun an tatsächlich die Verantwortung übernehmen zu müssen, wenn ich arbeite. 
Und plötzlich ist ein Jahr vergangen, ich sitze in meiner Wohnung in Hannover und überlege: Wie ist das alles passiert?
Ankommen ist nicht immer ganz leicht. In einer fremden Stadt schon gar nicht. Zieht man aus Leipzig nach Hannover ist es ein bisschen wie in einen Bottich mit Eiswasser springen. Leipzig ist bunt, laut, alternativ. Gefühlt an jeder Straßenecke gibt es Streetart, irgendeine komische Performance und jeden Abend eine andere Party. Hannover ist gesetzter. Es gibt all diese Dinge, man muss nur genauer suchen. Während dich in Leipzig die alternative Szene anspringt, musst du in Hannover nachschauen wo es sie geben könnte. Von daher war ankom…

Selbstfürsorge rulez...

Wisst ihr noch, wie ich letzten Montag 3 Zeilen als Montagsmotivation schrieb? Das lag an mir. Ich war ein Esel.
Zwei Wochen ungefähr lief ich schon mit ziemlich fiesen Schmerzen durch die Gegend. Ich habe mir eingeredet, dass alles gar nicht so schlimm sei, ich mich ein bisschen anstellen würde und sowieso bin ich überhaupt immer viel zu zimperlich.
Bis ich dann am Samstag erst beim kassenärztlichen Notdienst und dann eine Weile in der Notaufnahme abhing, weil ich eine Infektion verschleppt hatte. Yay, so muss das sein.
Clever wie ich war hatte ich alle STOPP Schilder meines Körpers ignoriert, konsequent weitergearbeitet und mich immer wieder davon überzeugt, dass ich natürlich Höchstleistung von mir zu erwarten habe. Bis nichts mehr ging.
Es hätte mir eine Warnung sein können, als ich am Donnerstag eine Verabredung absagte, weil mir vor Schmerzen ein wenig schwarz vor Augen wurde (nach 11 Stunden arbeiten). War es aber nicht, weil ich in meiner grenzenlosen Selbstüberschätzung dachte…

Die obligate Beschäftigung bei Regenwetter - Hüftgold here we go

Mit dem Herbst und den grauen Tagen wächst meine Lust zu backen exponentiell an. In meiner Welt gibt es eine ziemlich logische Reiz-Reaktionskette. Regen bedeutet: Ich muss dringend etwas Süßes essen und meine Wohnung wird automatisch zu einer kleinen Bäckerei.
Zum Glück habe ich inzwischen eine Job mit vielen hungrigen Kollegen, die sich ziemlich begierig auf alles stürzen, was auch nur annähernd nach Essebarem aussieht. Und so sind meine Backergebnis nicht ausschließlich für mich vorbehalten.
Ziemlich gut, denn ganz allein schaffe ich es auf gar keinen Fall 24 Patséis de Nata oder 40 Cannéles Bordelais zu verschlingen - zumindest meistens.
Ziemlich gut, denn ganz allein schaffe ich es auf gar keinen Fall 24 Patséis de Nata oder 40 Cannéles Bordelais zu verschlingen - zumindest meistens.  Und falls ihr auch einen ähnlich logischen Zusammenhang zwischen Regen und Süßspeisen herstellen könnt (ganz ehrlich, wer kann das bitte nicht???) habe ich euch heute das Rezept für Patséis de Nata …

Es lebe das Jetzt

Da mein Wochenende ziemlich turbulent und ein wenig aufwühlend war, bringe ich gerade keinen vernünftigen Post zustande. Die Geschichte an sich ist schon einen Post wert, aber dazu vielleicht in der nächsten Woche.
Trotzdem habe ich ein kleines Zitat für euch.

“Forever is composed of nows.”   Emily Dickinson
Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die Woche Lotte

Paris, Paris - 9 Kleinigkeiten aus dem letzten Urlaub

Vor ungefähr zwei Wochen machten meine Mutter und ich gemeinsam Urlaub. Das mutet vielleicht etwas seltsam an, immerhin bin ich vor sieben Jahren ausgezogen, aber um ehrlich zu sein ist so ein Mutter-Tochter Urlaub gar nicht schlecht.
Unser Ziel war Paris. Eine Stadt, die wir beide sehr gut kennen (ich war das sechste Mal dort, meine Mutter so ungefähr zum 10. Mal) und mögen.
Meine Mutter feierte Geburtstag und mein Geschenk war es, sie zu einem Jazz Brunch in meine liebste Frühstücksmöglichkeit von Paris einzuladen, das Bellevilloise. Und überhaupt genossen wir die Stadt ohne Ende.
Während es also draußen vermehrt regnet und grau wird, habe ich heute ein paar Bilder dabei, die vielleicht kurz träumen lassen.


Einige Aktivitäten, die in Paris nicht fehlen dürfen.

1. Essen. Bitte da, wo man nur Französisch spricht und außerhalb der Touristenfallen, dann ist es wirklich gut. Günstig kann man vergessen. So etwas gibt es leider einfach nicht.



2. Ok, das widerspricht Punkt 1, aber das Angel…

Aktuelles

zum #metoo ist inzwischen so viel geschrieben und gesagt worden, dass ich das Gefühl habe auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, wenn ich darüber schreibe.
Deswegen möchte ich heute gar nicht meine eigenen Worte verwenden, sondern die von Najwa Zebian, die mich vor einigen Wochen mit einem wunderbaren TED Talk beeindruckte und die genau die richtigen Worte zur aktuellen Debatte fand. 

Your story. I know that they make you Doubt Yourself. But let me tell you this. I believe you. I hear you. I honour your story. I salute the hero in you. I commend the courage in you. I stand with the heart in you. You are brave. Don’t you ever doubt that. You are strong. Don’t you ever give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to be tired. But do not give up. It’s okay to feel the pain. But do not let the pain overtake you. You Overtake It. You owe it the survivor in you. You owe it to the fighter in you. To get back up. To stand tall. And say, I am a hero. I am a survivor. I am a ch…

Ein Buch sie zu knechten - Leseliste im Oktober

Die heutige Leseliste ist keine Liste, denn sie beinhaltet ein genau ein Buch. Soweit ich weiß, müssen Listen mehrere Dinge enthalten, sonst sind sie keine Listen. Shame on me, der Oktober beinhaltete genau ein Buch und nicht mehr. Woran das liegt? An hartnäckiger Überzeugungsarbeit. Ungefähr einen Monat lang hörte ich ständig: Dieses Buch musst du unbedingt lesen. Es wurde angepriesen als das beste Buch der Welt, als Offenbarung und als wirklich, wirklich lesenswert. Also habe ich mich breit schlagen lassen, bin in die Stadtbibliothek gestiefelt und habe es ausgeliehen, schon allein damit Ruhe ist. (Liebe betreffende mitlesende Person: Hör auf zu Grinsen. Ich weiß, dass du sehr zufrieden mit dir bist...) Et voilà da ist es. Meine Leseliste bestehend aus genau einem Buch und ich habe es noch immer nicht fertig gelesen. 
Das verlorene Paradies von John Milton.  Geschrieben 1667 ist das verlorene Paradies das wahrscheinlich längste Gedicht, das ich je gelesen habe. Es geht nämlich 300 S…