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Erste Januarwoche: Von Spaziergängen, dem Nachholen der Jugend und anderen Entschlüssen

Liebe Leser: Heute präsentiere ich euch zehn Dinge und wichtige Erkenntnisse, die ich in der ersten Januarwoche 2017 erfahren habe. So als Weisheit des Jahres versteht sich ;)

1. Nur weil die Gilmore Girls ständig Fast Food essen, heißt das nicht, dass du das auch machen musst. 

Ehrlich jetzt Rory und Lorelei, ihr seid einfach keine guten Vorbilder. Entweder esst ihr Burger bei Luke oder lasst euch eine Pizza liefern. Ahhhhh das erinnert mich nur daran, dass ich ewig keinen guten Burger mehr gegessen habe. Zum Glück gibt es alternative Rezepte für Pizza, die sich perfekt für einen Abend mit den Gilmores eignen. 

2. Wenn du krank bist bleib Zuhause

Ich habe es am Montag versucht. Mit leeren Kopf in dem es ein bisschen (sehr extrem) hämmert, arbeitet es sich einfach nicht gut. Zuhause bleiben, schlafen und wissen dass es bald besser wird, ist wirklich das beste Hilfsmittel.

3. Vorbereitung ist alles

Wenn du deiner Mutter jammernd am Telefon berichtest, dass du soooo krank bist und sie besorgt fragt, ob du genug zu essen im Haus hast, kannst du stolz mit "JA!" antworten. Meal Prep ist und bleibt meine geheime Wunderwaffe und fortan fühle ich mich als Hausfrau des Jahres. Noch besser war das Gefühl, als ich eine große Flasche Salbeisirup im Kühlschrank entdeckte. Perfekt ausgerüstet, wenn ihr mich fragt. (Ok, den Sirup hat mir meine Mutter geschenkt, aber immerhin ist er da)


4. Frische Luft hilft

Ein paar Minuten spazieren gehen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen ist wirklich super. Auch bei Erkältung. Besonders, wenn es danach zurück ins Bett geht und man schön heiß duschen konnte. Was für eine Luxuswelt.

5. Eine Stimme à la Abraxas sein hat Vorteile

Beispielsweise kann man ganz mystisch "Winter is coming" mitsprechen und sich bei den Starks zuhause fühlen. Immerhin habe ich jetzt eine entsprechend raue Stimme. Nehmt euch in Acht ihr Lannisters. Lotte is coming. Außerdem haben Menschen, die du anrufst (beispielsweise gemeine Telefongesellschaften) sofort Mitleid und sind sehr freundlich. 

6. Freunde sind die Besten

Sie lassen dich jammern, muntern dich auf, werfen dir mitleidige Blicke zu und schreiben großartige Postkarten mit den süßesten Babyfotos der Welt. Mein Herz ist ein bisschen geschmolzen und ich habe in einem sentimentalen Moment sogar meinen Rachefeldzug gegen die Lannisters vergessen. 

7. Hannover ist fotogen. 

Jawohl. Entgegen aller Behauptungen: Ich finde Hannover sehr schön. Ein Eichhörnchen wohnt in meinem Garten, hier ist alles wahnsinnig grün und Fotos kann ich auch gut machen. Außerdem ist die Altstadt so ein richtiges Bilderbuch (auch wenn sie nur 3 Straßen umfasst). Nehmt dies ihr Kritiker! ;)


8. Ich muss überhaupt nicht alles machen

HA! Ein paar Tage krank und schon sind die Prioritäten verändert. Anstatt den perfekten Haushalt zu führen, habe ich mich entschieden zu entspannen. Besonders am Donnerstag, als ich wieder arbeiten ging. Nichts mit putzen. Nö. Dank Kopfschmerzen und noch immer angeschlagen, habe ich mich gemütlich ins Bett gekuschelt. Produktiv bin ich dann wieder nächste Woche. 

9. Die Ente bleibt draußen, aber der Tisch bleibt wo er ist

Ich habe meinen Tisch in der Wohnung gelassen. Probehalber weil ich zu faul bin ihn wieder auseinander zu bauen. Es isst sich an einem echten Tisch doch angenehmer als an einer Bar. Nicht jede Form von Minimalismus passt zu jedem. Ich beispielsweise brauche einen Tisch. Mal schauen wie ich das alles arrangiere. Bisher gefällt es mir recht gut wie es ist. (ich könnte aber auch krankheitsbedingt eine schöne Wohnung halluzinieren- wer weiß)

10. Es kommt darauf an was man draus macht

Klar nölen und jammern ist manchmal recht verlockend (kann ich auch gut), aber um ehrlich zu sein war diese erste Januarwoche eine willkommene Abwechslung in der ich alle Ansprüche viel zu schaffen einfach mal über den Haufen geworfen habe. Eigentlich eine gute Sache. Ich habe die neue Sherlock Folge geschaut (OMG! Wer noch?), Verstehen Sie die Béliers angeguckt, gelesen, bin in meiner Nachbarschaft spazieren gegangen (völlig neue Erfahrung), habe Bella gestreichelt und einfach mal nichts gemacht. Erstaunlicherweise sieht meine Wohnung nicht chaotisch aus, da ich den Haushalt zum Teiltrotzdem erledigte und die Welt ist auch noch nicht untergegangen. Mal schauen ob ich ein wenig dieser Lockerheit beibehalten kann. Permanent 180% sind ja vielleicht auch nicht so gut, oder? Nächste Woche ist wieder voll gepackt, der Chor geht los, ich bin viel abends arbeiten und fahre an die Ostsee zum großen Gänseessen bei meinen Eltern (die Hintergrundgeschichte hierzu folgt in Kürze). Ich bin also bereit am Wochenende wieder gesund zu werden und mit neuer Kraft loszulegen. Auf geht's. 


Wie war denn eure erste Januarwoche so? Konntet ihr mit Elan starten oder was es eher holprig?
Ich wünsche euch ein großartiges Wochenende
Liebste Grüße
Lotte

Kommentare

  1. Manchmal braucht es nicht viel um wieder zu sich zu kommen. Auch wenn du krank warst (und ich hoffe dir geht es wieder besser), finde ich deine 10 Merksätze wunderschön.Die sollte man sich immer wieder vor Augen führen. Einfach mal 10 gerade sein lassen. :-)
    Hab morgen einen wunderbaren Start in die neue Woche. Bei mir fängt die Arbeit wieder an und ich freue mich :-)
    Liebe Grüsse Alizeti

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    Antworten
    1. Liebe Alizeti
      Ich wünsche dir morgen einen fantastischen Start bei der Arbeit!
      Du hast recht, 10 gerade sein lassen ist so wunderbar, besonders, wenn man merkt wie wunderbar sich die Welt einfach weiter dreht ;)
      Liebste Grüße
      Lotte

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