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Bücherliste März - Ein bisschen Psycho geht immer

Der März gestaltete sich hier als fantastischer Monat voller Überraschungen und allerlei Schabernack. Nichtsdestotrotz habe ich es geschafft meine Lesechallenge zu erfüllen. Und irgendwie war das Motto des Monats "Psycho". Für irgendetwas muss der Beruf ja auch gut sein ;)

1. Die Long-Life Formel von Howard Friedman und Leslie Martin
Über dieses Buch habe ich bereits in einer vorigen Montagsmotivation geschrieben
(einmal hier entlang bitte). Das Buch kann ich empfehlen, aber eine kritische Betrachtung der eigenen Lobpreisung durch die Autoren ist dabei durchaus notwendig.

2. Küche totalitär - Das Kochbuch des Sozialismus von Wladimir Kaminer
Charmante Geschichten, die durch die unterschiedlichen Länder der früheren Sowjetunion führen und dabei ganz nebenher fantastisch klingende Rezepte vorstellen. Wenn ihr mich fragt, gibt es kaum eine bessere Kombination bei Büchern als imaginäres Reisen plus Essen. Allerdings sollte man beim Genuss dieser Lektüre gegessen haben, sonst wird es eine eher bittere Erfahrung. (Für Fortgeschrittene: Sich in einer dieser landestypischen Küchen bekochen lassen. Ich empfehle georgisch ;))

3. The Defining Decade von Dr. Meg Jay
Ich habe dieses Buch schon im letzten Jahr gelesen und irgendwie hatte ich das Bedürfnis es erneut zu lesen. Im Gegensatz zu der inzwischen landläufigen Meinung die 20er wären eine Art verlängerte Teenagerzeit, spricht sich die Autorin ganz deutlich dafür aus auch schon in den Zwanzigern das Leben zu gestalten und ihm eine Richtung zu geben. Sie nennt unter anderem das Identitätskapital in das wir frühzeitig investieren sollten. Dabei zitiert sie Patientenbeispiele und erklärt haargenau was es im Endeffekt bedeutet, wenn wir nicht rechtzeitig beginnen unser Leben zu gestalten. Wer keine Lust hat sich das Buch zu kaufen, den TED Talk hierzu kann ich euch auf jeden Fall empfehlen.



4. The Black Widow von Daniel Silva
Ein weiterer Daniel Silva Roman, ein weiterer Fall für Gabriel Allon aka Restaurator für alte Gemälde aka Spion für den israelischen Geheimdienst. In dem neusten Roman, der erschreckend realitätsnah wirkt, geht es um ISIS und drohende Anschläge in Europa geht. Ich liebe das Tempo in dem Silva seine Romane gestaltet, die Spannungskurven und die Art wie Charaktere gestaltet werden. Es ist nicht ganz leicht einen Thriller vorzustellen ohne etwas zu verraten. Aber wer gute Thriller und Kunst liebt wird von Daniel Silvas Reihe zu Gabriel Allon mit Sicherheit nicht enttäuscht werden. Das aktuelle Buch ist - zum Leidwesen meiner Mutter, die mir die neuen Bücher gerne aus der Hand reißen würde - nur auf Englisch erschienen. Aber auch alle Vorgänger sind großartig und empfehlenswert.
Was waren eure liebsten Bücher im März? Ich freue mich immer über eure großartigen Kommentare und meine Leseliste wächst dank euch immer mehr. Ich freue mich darauf die ersten eurer Empfehlungen vorstellen zu können. Vielleicht schaffe ich das schon im April ;)

Ich wünsche euch einen fantastischen Start ins Wochenende
Lotte, die heute auf Dienstreise ist

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