Direkt zum Hauptbereich

Meal Prep in schön und lecker

Seit Anfang des Jahres bereite ich mein Essen wieder konsequent vor und ich muss sagen: Das war eine wirklich gute Entscheidung. Zwar esse ich hin und wieder noch in der Kantine oder nutze die Salatbar um das Mitgebrachte aufzupeppen, aber insgesamt koche ich tatsächlich für eine Woche im Voraus.
Bisher lief die Mitnahme meines Essens allerdings folgendermaßen: Oh wirklich leckeres Essen, es sieht fantastisch aus und das wird alles wundervoll und ... uuuuuuups in meiner gesamte Handtasche klebt Linsen Dal.
Das kann ja so nicht gewollt sein. Und aus diesem Grund habe ich mir in einem Einrichtungsladen in Hannover tatsächlich neue Brotdosen gekauft. Ich gebe zu, für alle normalen Menschen ist das Ganze jetzt keine Mitteilung wert. Für seltsame Menschen wie mich, ist die Beschaffung neuer Dosen, die auch noch gut aussehen und dank perfektem Gummiverschluss auch noch dicht sind, mit einem freudigen Gefühl der Glückseligkeit verbunden. 
Und damit ihr vom heutigen Blogpost auch noch mehr als die Beschreibung von politisch nicht ganz korrekten Verpackungen, habe ich euch das Rezept für Linsen Dal mitgebracht, das wirklich fantastisch schmeckt und sich wunderbar zum Mitnehmen eignet. 


Veganes Linsen Dal zum Mitnehmen


Das braucht ihr
250g rote Linsen
1 TL Koriandersamen
1 Schalotte
1 großes Stück Ingwer (etwas so groß wie anderthalb Walnüsse)
3 Knoblauchzehen
1 TL Kurkuma
1-2 TL Chilliflocken
eine Prise Meersalz
4 große Tomaten 

Das macht ihr
Kocht die Linsen in der doppelten Menge Wasser, bis sie weich sind. Schneider die Tomaten, die Schalotten, den Knoblauch und den Ingwer in feine Würfel und bratet alles in der Pfanne an bis die Tomaten weich sind und ein wenig auseinander zu fallen beginnen. Mischt die Linsen darunter und gebt wenn nötig ein wenig Wasser hinzu, damit nichts anbrennt. Gebt das Salz und die Gewürze hinzu und schmeckt alles ab.


Das Dal schmeckt fantastisch mit Dinkelnudeln, ist aber auch pur wirklich fantastisch.

Habt einen wundervollen Mittwoch
Liebste Grüße
Lotte 


PS: Hatte ich die schönen Dosen erwähnt? ;)

Kommentare

Beliebte Posts

Weg mit den Mythen

Der folgende Post ist das Gegenteil von einfach. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte und das liegt unter anderem daran, dass er so privat ist wie bisher wenig auf meinem Blog. Viele Dinge behalte ich für mich, sie passen nicht hier herein, aber ich denke in diesem Fall sollte es das. Und nachdem inzwischen mehrere Jahre vergangen sind, denke ich: einfach machen.
Der heutige Post ist weniger Montagsmotivation als vielmehr Aufklärung und dafür möchte ich eine Geschichte voran stellen. Als ich noch jung und um einiges naiver war als heute, hatte ich Besuch. Der Freund einer lieben Freundin kam nach Leipzig und übernachtete bei mir. Sein enttäuschter Blick, als ich ihn auf dem Sofa einquartierte sprach Bände, aber ich hatte das Gefühl damit genau das richtige Signal gesetzt zu haben. Wir verbrachten ein angenehmes Wochenende miteinander, von seinen andauernden Beschwerden über das Sofa einmal abgesehen. Er erzählte mir viel von seinem Kampfs…

Ein bisschen mehr Anstalt, bitte!

In unserer Wohnung gibt es keinen Fernseher, zumindest keinen um darin Tatort, Wetten, dass? oder Frauentausch zu gucken. Dafür haben wir weder Zeit noch die nötige Lust.
Um ehrlich zu sein langweilt mich das herkömmliche Fernsehprogramm meistens, Tatort und Co. sind faktisch meist falsch und ich finde eh kaum die Zeit mir so etwas anzuschauen.
Eine große Ausnahme gibt es jedoch: Satirsendungen. Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan der heute show. Dieses Jahr ist jedoch eine Sendung dazu gekommen, die beinahe alles in den Schatten stellt, was ich bisher an politischem Kabarett und Satire gesehen habe. Bitterböse, gnadenlos und sofort mit einer einstweiligen Verfügung von einem gewissen Herrn Joffe (Herausgeber der Zeit, klick hier) bedacht, ist das neue Format von "Neues aus der Anstalt" bisher ungeschlagen auf Platz 1 meiner liebsten Satiresendungen.
Dabei blieb mir bei einigen Sendungen das Lachen, vor lauter Wahrheit, im Hals stecken. So zum Beispiel bei Claus von Wagner…

Ein Hoch auf die Frauen

Während ich den Titel des heutigen Blogposts lese, muss ich ein bisschen schmunzeln. Das Ganze klingt recht pathetisch. Vielleicht durchaus zurecht.  In den letzten Monaten und Jahren habe ich nämlich eine Sache festgestellt: Freundinnen sind unbezahlbar.  Sie sind für dich da, wenn du zum tausendsten Mal einen Abend durchgehst um festzustellen, was das nun alles zu bedeuten hat, nehmen dich in den Arm, wenn gerade mal alles schief läuft, ziehen dich mit Typen auf, indem sie Gänsblümchenblätter für dich zupfen, machen Unfug mit dir, leihen dir ihre Ohr, ihr Kleid oder sogar ihre Schulter zum ausweinen und holen dich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn du mal wieder abhebst.  Kurzum: Sie sind einfach das Salz in der Suppe.  Irgendwie haben wir Damen uns einreden lassen, dass die einzige Beziehung, die wirklich zählt, die mit deinem sexuellen und/oder Lebenspartner ist. Was wir dabei vergessen: Zwischen allen Beziehungen, den lärmenden Liebschaften und auf und ab sind die Freundin…